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Yage Reisemagazin.com No.2

Einer der 12 Orte beim Lichterfest ist der Handelskammerpalast - als Projektionsfläche eines Multimedia-Ritts. Zuerst erscheint ein Scheich auf dem Portal des pompösen Palastes. Hinter ihm schlägt ein Metronom für präzise den Takt. In seinem Rhythmus und auf dramatischer Musik flimmern raffinierte Farb- und Lichteffekte, Bilder und Filmsequenzen über die Fassade. Ein multimedialer Parforce-Ritt durch Arabiens Raum und Zeit. Ein paar Straßen weiter. Im populären Ausgehviertel Qasba hat das Riesenrad attraktive Konkurrenz bekommen. Auf dem kleinen Kanal mit seinem Hauch von Venedig sprudeln anmutige Fontänen zu sanfter Musik. Umtanzt von Lichtfiguren, in beständigem Wechsel von Farben und Formen. An insgesamt 12 markanten Orten in Sharjah haben Künstler aus aller Welt 2011 das erste Lichterfestival des Nahen Ostens spektakulär zelebriert. Die besten Lichtdesign-, Computer-, Laserprojektionsund Multimediaspezialisten durften dabei ihrer Fantasie freien Lauf lassen und eine Woche lang Paläste, Moscheen, Museen, historische Gebäude, Parks und sogar einen riesigen Kreisverkehr märchenhaft verzaubern - ein im wahrsten Wortsinn illustrer Kraftakt, das kleine Emirat Sharjah als Kulturreiseziel auf der touristischen Landkarte zu positionieren. Fortsetzung folgt nun im Februar 2012. Im Masterplan für Sharjahs Zukunft ist das Lichter-Festival aber nur ein Baustein. Herrscher Dr. Scheich Sultan bin Mohammed Al Quasimi nämlich inszeniert sein Reich keineswegs als „Zukunftsstadt des Nahen Ostens“ wie etwa Nachbar Dubai. In Sharjah setzt man bewusst auf eine Mischung aus Kultur und Moderne, auf Kunst und Bildung, auf Tradition und Bewahrung der arabischen Identität. Der Blue Souk (auch Central Market) ist der wohl bekanntete Souk Sharjahs und mit über 600 Geschäften auch der größte.

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