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Ideenland Vorarlberg
Innovationen sichern Arbeitsplätze und Standort
209 Entwicklungen und Erfindungen
von Vorarlberger Unternehmen waren
im vergangenen Jahr so marktreif,
dass sie beim Patentamt angemeldet
wurden. Damit hat Vorarlberg die
höchste Pro-Kopf-Erfindungsquote
Österreichs. Solche Leistungen lassen
sich nur verwirklichen, wenn alle
ihren Teil dazu beitragen: Unternehmer
– Mitarbeiter – Forschungs- und
Fördereinrichtungen.
„Der Standort Vorarlberg braucht Innovationen,
damit er nachhaltig abgesichert
werden kann. Die besseren Chancen hat,
„V-Research unterstützt
Betriebe
nachhaltig bei der
Umsetzung ihrer
F&E-Vorhaben
durch technologisches
Know-how
und attraktive Förderungen.“
Dr. Cord Henrik Sur-
berg, V-Research GmbH
wer innovativ ist, das heißt, wer seiner
Zeit voraus ist, Trends und Richtungen
vorgibt und so die Zukunft aktiv mitgestaltet.
Vorarlberg hat in den vergangenen
Jahren ein dichtes und leistungsfähiges
Netz an „Innovationsunterstützern“
aufgebaut, die unsere Betriebe in Sachen
„Der Standort Vorarlberg
braucht Innovationen,
damit
er nachhaltig abgesichert
werden
kann.“
Manfred Rein, WKV
Dr. Cord Henrik Surberg (V-Research GmbH), Manfred Rein (WKV),
Joachim Heinzl (WISTO)
Forschung und Entwicklung „coachen“.
Allen voran die WISTO und V-Research.
Diese Einrichtungen unterstützen unsere
Unternehmen bei der Realisierung ihrer
Entwicklungen und Innovationen“, so
Manfred Rein.
Mit dem Schwerpunkt
„Ideenland“ soll bei
der Bevölkerung das
Bewusstsein für das
Thema „Innovation“
erhöht werden. Das
Bekenntnis zur Innovation
bedingt auch
den Willen zur Qualifizierung
und zur Weiterbildung.
Nur mit
sehr guten Mitarbeitern
kann geforscht
und entwickelt werden.
Und nur wenn
Arbeitgeber, Arbeitnehmer,
Interessenvertretung und Politik
Hand in Hand arbeiten, gibt es neue Produkte
und Dienstleistungen.
Ziel ist es, die Innovationsquote weiter zu
erhöhen. Es gibt großes Potenzial in der
Vorarlberger Wirtschaft. Gerade die klei-
„Die Leistungen
der WISTO zur
Stärkung der Innovationsdynamik
von KMUs stehen
Unternehmen der
gewerblichen Wirtschaft
in Vorarlberg
kostenfrei zur
Verfügung.“
Joachim Heinzl, WISTO
Unternehmen
nen und mittleren Unternehmen können
hier ihre Position festigen und verbessern.
Was bei großen Unternehmen selbstverständlich
ist – nämlich Kooperationen
zu bilden – findet bei den KMUs bislang
viel zu wenig statt. Kooperationen halten
Entwicklungskosten
im Rahmen, sind in
vielen Fällen sogar
die Voraussetzung
für das Erlangen von
Bundes- oder EU-
Förderungen und
führen oft auch zu
Kooperationen in
anderen Geschäftsfeldern.
Der Wirtschaftskammer-
Schwerpunk t
zeigt die Leistungen
der Vorarlberger Unternehmen,
die bislang
schon sehr viel Wissen, Arbeit und
Geld in die Entwicklung neuer Produkte
stecken. Sie sollen vor den Vorhang geholt
werden – sie sind die Best Practice-
Beispiele, die zeigen, dass es sich lohnt,
Ideen umzusetzen.
wirtschaftszeit | November 2010 21
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