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Wirtschaftszeit Nr. 59 November 2010

Ideenland Vorarlberg Innovationen sichern Arbeitsplätze und Standort 209 Entwicklungen und Erfindungen von Vorarlberger Unternehmen waren im vergangenen Jahr so marktreif, dass sie beim Patentamt angemeldet wurden. Damit hat Vorarlberg die höchste Pro-Kopf-Erfindungsquote Österreichs. Solche Leistungen lassen sich nur verwirklichen, wenn alle ihren Teil dazu beitragen: Unternehmer – Mitarbeiter – Forschungs- und Fördereinrichtungen. „Der Standort Vorarlberg braucht Innovationen, damit er nachhaltig abgesichert werden kann. Die besseren Chancen hat, „V-Research unterstützt Betriebe nachhaltig bei der Umsetzung ihrer F&E-Vorhaben durch technologisches Know-how und attraktive Förderungen.“ Dr. Cord Henrik Sur- berg, V-Research GmbH wer innovativ ist, das heißt, wer seiner Zeit voraus ist, Trends und Richtungen vorgibt und so die Zukunft aktiv mitgestaltet. Vorarlberg hat in den vergangenen Jahren ein dichtes und leistungsfähiges Netz an „Innovationsunterstützern“ aufgebaut, die unsere Betriebe in Sachen „Der Standort Vorarlberg braucht Innovationen, damit er nachhaltig abgesichert werden kann.“ Manfred Rein, WKV Dr. Cord Henrik Surberg (V-Research GmbH), Manfred Rein (WKV), Joachim Heinzl (WISTO) Forschung und Entwicklung „coachen“. Allen voran die WISTO und V-Research. Diese Einrichtungen unterstützen unsere Unternehmen bei der Realisierung ihrer Entwicklungen und Innovationen“, so Manfred Rein. Mit dem Schwerpunkt „Ideenland“ soll bei der Bevölkerung das Bewusstsein für das Thema „Innovation“ erhöht werden. Das Bekenntnis zur Innovation bedingt auch den Willen zur Qualifizierung und zur Weiterbildung. Nur mit sehr guten Mitarbeitern kann geforscht und entwickelt werden. Und nur wenn Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Interessenvertretung und Politik Hand in Hand arbeiten, gibt es neue Produkte und Dienstleistungen. Ziel ist es, die Innovationsquote weiter zu erhöhen. Es gibt großes Potenzial in der Vorarlberger Wirtschaft. Gerade die klei- „Die Leistungen der WISTO zur Stärkung der Innovationsdynamik von KMUs stehen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Vorarlberg kostenfrei zur Verfügung.“ Joachim Heinzl, WISTO Unternehmen nen und mittleren Unternehmen können hier ihre Position festigen und verbessern. Was bei großen Unternehmen selbstverständlich ist – nämlich Kooperationen zu bilden – findet bei den KMUs bislang viel zu wenig statt. Kooperationen halten Entwicklungskosten im Rahmen, sind in vielen Fällen sogar die Voraussetzung für das Erlangen von Bundes- oder EU- Förderungen und führen oft auch zu Kooperationen in anderen Geschäftsfeldern. Der Wirtschaftskammer- Schwerpunk t zeigt die Leistungen der Vorarlberger Unternehmen, die bislang schon sehr viel Wissen, Arbeit und Geld in die Entwicklung neuer Produkte stecken. Sie sollen vor den Vorhang geholt werden – sie sind die Best Practice- Beispiele, die zeigen, dass es sich lohnt, Ideen umzusetzen. wirtschaftszeit | November 2010 21 Anzeige

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