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Vier Monate Metabolic Balance,
knapp 20 Kilo leichter,
voll neuer Power und ...
voll neuer Power und ...
... rundum xund
Schmunzelnd habe ich gerade noch einmal meinen
Erfahrungsbericht aus unserer Frühlingsausgabe
gelesen, um den richtigen Anschluss zu finden. Und
dabei erstaunt festgestellt, wie viel sich seither verändert
hat. Überrascht wurde ich selbst einige Male in
bleiben wird, was ich wann und wie zu mir nehme. So steht seit
einiger Zeit eine Schale mit Äpfeln in unserer Redaktion und meine
Kollegin hat den mittäglichen Salat auch schon in ihre Ernäh-
rungsgewohnheiten übernommen. Gemeinsam sehen wir jetzt ge-
flissentlich über Schokoherzen und Chips-Packungen auf anderen
den letzten Wochen. Persönlichkeitstrainer behaupten ja, dass es Schreibtischen hinweg und sind stolz auf unsere Standhaftigkeit.
mindestens drei Monate dauert, bis man eine neue Gewohnheit verankert
hat. Ich kann das bestätigen!
Tja, die Dünnen machen das schließlich immer schon so ...
Nach ziemlich genau zwölf Wochen bemerkte ich plötzlich, dass ich Die Stunde der Wahrheit
über Essen nicht mehr so viel nachdachte wie vorher, an der Wurst- Knapp drei Monate nach meinem Metabolic Balance-Start habe ich
theke nicht mehr der Leberkäsesemmel nebenan nach-schluchzte und mich nervös über einen neuerlichen Blutbefund getraut. Elisabeth
meine Wasserflasche ganz automatisch (fast) immer mit dabei hatte. Schrödlein, meine Betreuerin, hatte mir zwar schon zu Beginn ver-
Langsam wurde meine metabolische Ernährung offenbar doch zur sichert, dass sich meine Laborwerte innerhalb von wenigen Wochen
Selbstverständlichkeit, was ich ungeheuer entspannend fand. Die deutlich verbessern würden, aber die Sorge, dass das (vielleicht
Zuversicht wuchs, dass ich meinen Ernährungsstil tatsächlich gerade bei mir) nicht der Fall sein könnte, blieb. Was, wenn mein
langfristig verändern konnte, ohne dabei das ständige Gefühl von Cholesterinwert nach diesen Wochen des Kasteiens doch nicht ge-
Mangel und Verzicht zu haben. sunken war? Ich würde es wohl kaum schaffen, weiter durchzuhalten,
würde alle Theorien über gesunde Ernährung anzweifeln und
Die Dünnen machen es schon immer so
traurig feststellen müssen, dass wahrlich jeder Körper anders is(s)t.
Dieser Satz einer lieben (auch metabolischen) Freundin hatte einen Und ich würde wieder vom schlechten Gewissen gepeinigt werden,
Schalter in meinem Kopf umgelegt. Tatsächlich! Die wenigsten meine Gesundheit aufs Spiel zu setzen, zu viel Sorgen und zu viel
Menschen haben ja das Glück, Nahrung so rasant wie mein lieber
Ehemann zu verstoffwechseln, sodass sich davon niemals ein
Stress und zu wenig Zeit für Bewegung zu haben.
Grämmchen Fett bilden könnte. Und so nahm ich langsam zur Wieder einmal zeigte sich, dass wir uns oft einfach viel zu viele
Kenntnis, dass es auch weiterhin eine Frage der Selbstverantwortung unnötige Sorgen im Leben machen. Schon Tags darauf kamen meine
36 | Wein4tlerin Sommer 2011
Erfahrungsbericht
von Lilly Dippold