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Wein4tlerin_0211

„120 BürokollegInnen und ihre Sorgen und Nöte haben mir vielfältige Praxiserfahrungen geschenkt.” Elisabeth Fraberger, Großrussbach Blüten, die die Seele heilen Ein Buch mit diesem Titel hatte Elisabeth Fraberger vor bald dreißig Als ›Hexe‹ war die Wahl-Weinviertlerin, deren liebender Ehemann sie Jahren neugierig gemacht, doch es sollte noch einige Zeit dauern, bis mit dem Autokennzeichen KO-HEXE2 versorgte, in ihrem späteren sie sich dann auch tatsächlich der Blütentherapie von Dr. Bach zu- Berufsleben betriebsbekannt. „Meine Kollegen nannten mich wandte. liebevoll ›Jeanny‹ und wandten sich oft hilfesuchend an mich. Bei 120 Schon seit ihrem sechzehnten Lebensjahr war die gelernte Tischlerin Kolleginnen und Kollegen gibt es immer wieder mal Sorgen und Nöte, von natürlichen Methoden sehr angetan, ihrer oft kranken Mutter half die mit Hilfe der Naturheilkunde, der Traumdeutung oder der sie schon als junges Mädchen mit allerlei Hausmitteln. „Unglaublich, Astrologie gemildert werden wollten. Bis eines Tages ein Kollege was die sich von mir alles gefallen ließ”, schmunzelt Elisabeth Fra- fragte, ob ich mich denn auch bei Bachblüten auskenne - da fiel mir berger heute. „Als ich dann später selbst drei Kinder hatte, war ich das alte Buch von früher wieder ein”, erzählt sie von ihrem dankbar über die vielen Tipps und Tricks aus der Schatzkiste von Mut- ›Blütenstart‹ vor 26 Jahren. Sofort stürzte sie sich erneut in die Lektüre ter Natur. Ich war damals selbstständig, hatte nicht viel Geld und und war hingerissen von den vielen beschriebenen Wirkungsweisen. musste ja für die Arztbesuche bezahlen. So manche Lungenentzün- „Ich spürte, dass hier mein Wissen an einem Punkt zusammenlief und dung habe ich da - sehr zum Staunen unseres Hausarztes - mit Topfen- alles wunderbar zusammenpasste”, doch die richtige Anwendung wickeln erfolgreich bekämpft.” der Blüten schien diesmal nicht so einfach im Selbststudium erlernbar zu sein. Noch am gleichen Tag bestellte sie ihren ersten Blü- Im Laufe der Jahre gab es kaum eine Methode, deren Spur die zierliche tensatz und buchte ein Einsteigerseminar bei der legendären Frau nicht folgte. Der Mond mit seinen Phasen faszinierte sie genauso Mechthild Scheffer, mit der sie noch viele Jahre zusammenarbeitete. wie Astrologie, Radiästhesie, die Traumdeutung und die Wirkung der unterschiedlichen Heilsteine. „Mein Leben war nicht so einfach und Heute ist die Mappe ihrer ›Blütenkinder‹ schon sehr dick, denn vielen ich musste mit ein paar wirklich schlimmen Schicksalsschlägen fertig Hilfesuchenden konnte sie über die Jahre bereits helfen. Die meisten werden”, erzählt die 70-Jährige nachdenklich. „Ich war ständig auf der von ihnen kommen immer wieder und schicken auch Verwandte und Suche, mein eigenes Schicksal zu verstehen.” Schier unendlich ist die Freunde. „Seit 1995 bin ich jetzt schon in Pension, aber viele meiner Liste der Bücher, die diese Suche begleiteten, dabei ist Elisabeth damaligen Kolleginnen und Kollegen kommen heute immer wieder Fraberger nach eigener Aussage ein sehr skeptischer Mensch. „Alles einmal für eine Blütenmischung vorbei”, ist sie stolz auf ihre lang- Gelesene habe ich dann erst einmal in vielen Selbstversuchen getes- jährigen, zufriedenen Kontakte und glücklich darüber, helfen zu tet. Papier ist ja schließlich geduldig”, schmunzelt sie bei der Erinne- können. „Besonders schön ist es auch mit Tieren zu arbeiten”, erzählt rung an einen abenteuerlichen Ausflug mit ihrem Sohn, bei dem die die ›bezaubernde Jeanny‹ des Weinviertels von Hunden, die vorher beiden mit Hilfe der Wünschelrute nach Edelsteinen schürften. Noch ganz unzugänglich waren und sie nach der ersten Blütenmischung heute umgibt sie sich gerne mit der Kraft der Steine - als schöne Kette plötzlich überschwänglich schwanzwedelnd begrüßen. Ja, die um den Hals und als energetische Dekorationsgegenstände in ihrem Veränderungen, die Bach’s Blüten bewirken, sind manchmal schon gemütlichen Heim. ganz schön magisch ... Wein4tlerin Sommer 2011 | 25

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