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Medulin Es waren herrliche, sonnige und warme Tage in Medulin, die wir ausgiebig zum Baden im Meer und in der Sonne nutzten. Nach geraumer Zeit jedoch schlug das Wetter total um und es begann zu regnen und zu stürmen. Sehr unangenehm auf dem Campingplatz, aber man kann nicht nur die schönen Tage haben und muß deshalb auf alles eingestellt sein. Die erforderliche Regenkleidung hatten wir noch von unseren Bergwanderungen. Wir hofften, dass dieses Wetter nur ein kurze Periode sein wird und sind deshalb trotz des Mistwetters raus aus dem Zelt und haben zu Fuß Medulin erkundet. Wir besuchten dort die Kirche und sahen uns in den Gassen um. Wie bereits gesagt war überhaupt nichts auf Tourismus eingestellt und es gab deshalb auch keine Souvenirläden oder ähnliches. Nur eine einzige große Wirtschaft für das ganze Dorf. Treffpunkt, Lokal, Esdiele, Bar, Cafe zugleich, alles in einem einzigen großen Raum. Wie in einer Bahnhofswirtschaft. Auf dem Weg zurück zum Campingplatz plagte uns der Hunger und wir haben ein unscheinbares und kleines Fischlokal, wenn man das so nennen will, gefunden. Wir waren die einzigen Gäste. Über die Frage, ob sie uns was zu Essen machen könnten, freuten sie sich riesig, vor allem euch Kinder wegen. Sie zeigten uns einen riesen großen Fisch (für 6 Personen) und schlugen vor, diesen zu grillen. Das war super, ebenso wie dieser dann auch schmeckte. Wir verbrachten dort den halben Nachmittag, denn das dauerte natürlich sehr lange. Uns war‘s egal. Ich denke heute noch daran und auch Mama hat oft darüber gesprochen, sie war ja Fisch-Fan. Natürlich hofften wir auf Wetterbesserung, aber vergebens. Am nächsten Tag sind wir dann nach Pula gefahren, der Regen hatte nachgelassen. Pula ist ja die größte Stadt in Istrien und es gibt dort einiges zu sehen. So sind wir durch die Stadt geschlendert und haben ein schönes Lokal gefunden. Dort gab‘s endlich mal die von dir/ euch geliebten Wiener Schnitzel mit Pommes. Wir besichtigten dann noch das große Amphitheater und den Hafen mit den riesigen Frachtschiffen. Alles enorme Eindrücke, die wir mitnehmen konnten. Auf der Rückfahrt zum Campingplatz haben wir noch zufällig eine Metzgerei entdeckt und konnten uns dort ein wenig mit Fleisch und Wurst eindecken, denn auf dem Campingplatz gab‘s natürlich bei diesem Wetter, außer Obst und Gemüse, nichts zu kaufen. Wir beschlossen noch einen Tag abzuwarten und sollte sich das Wetter dann nicht bessern, weiter Richtung Süden zu fahren. So haben wir es dann auch gemacht und fuhren bis wir wieder die Sonne sahen. Dabei habe ich ganz vergessen, auch wieder an den Nachhauseweg zu denken.

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