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Lanterna, Porec, Tar und Novigrad Daß uns allen Camping gefällt, steht außer Frage. Nachdem jedoch Mama und mir klar wurde, daß das mit dem Zeltanhänger auf weitere Sicht leider nicht mehr funktionieren kann, weil ihr alle zu dieser Zeit mit dem Wachsen ganz schön „angeschoben“ habt und deshalb der Schlafplatz zu eng wurde, haben wir uns dafür entschieden ein ganz normales, aber großes Hauszelt zu kaufen. Für das Geld, das wir für den Anhänger bekamen, gab es ein für uns passendes Zelt mit drei Schlafkabinen für sechs Personen. Leider ging der Platz im Anhänger für unser Gepäck enorm ab. Also mußte jetzt ein großer Teil davon (vor allem das Zelt) auf‘s Autodach. Wir hatten uns mittlerweile wieder ein größeres Auto gekauft, einen großen BMW. Unser Fiat hatte wegen Motorschaden den Geist aufgegeben. Der BMW war stark genug um diese Last zu bewältigen. Die Campingplätze waren damals gerade im Aufbau mit Toiletten, Wasch- und Duschräumen, Waschmaschinen, Bügelstationen, Kühlboxen usw., eigentlich allem was man auch zu Hause hatte, nur eben naturnah, so daß wir damit gut damit „leben“ konnten. Gitte und Hans mit Sandra fuhren schon seit einigen Jahren immer nach Lanterna bei Porec zum Campen und haben in den höchsten Tönen davon geschwärmt. Also haben auch wir beschlossen uns das mal anzusehen und unseren ersten Campingurlaub mit Zelt dort zu verbringen, zusammen mit ihnen. Das muß 1980 gewesen sein und war der Beginn einer dauerhaften Campingliebe. Von diesem Zeitpunkt an sind wir jedes Jahr, zunächst in den Sommerferien, später in den Pfingstferien für zwei Wochen nach Lanterna gefahren. Wir kannten uns dann dort schon fast aus wie zu Hause und wußten wo man was bekommt. Die schönsten Plätze am Meer für sich aussuchen und nur der Sonne fröhnen, ohne jeglichen Kleidungszwang. Raus aus dem Zelt und rein ins Wasser. Ich selbst und auch Mama haben das täglich noch vor der Morgentoilette und dem Frühstück gemacht. Meistens ward ihr mit dabei, wenn ihr nicht etwas länger liegen bleiben wolltet. Aber man wollte doch schnell raus aus dem Zelt, weil es darin mit zunehmender Sonne ganz schön heiß wurde. Deine beiden kleinen Schwestern haben dort das Schwimmen gelernt. Du hast damals deine ersten Grillversuche am Holzkohlengrill gemacht, Steffi hat meistens der Mama geholfen. Es gibt unzählige Fotos von unseren Campingferien, eine kleine Auswahl davon siehst du hier in deinem Buch. Alles was damals für dich wichtig war, hast du selbst in deinen Erinnerungen. Leider kam dann auch die Zeit in der du nicht mehr mitfahren wolltest. Steffi folgte dann kurz danach. Wir sind trotzdem Jugoslawien treu geblieben und sind mit den Mädels auf die gleiche Anlage, jedoch in die Appartementsiedlung gefahren. Wiederum einige Jahre lang. Wir waren halt dann nur noch zu viert. Einen Urlaub verbrachten wir dabei in Cervar in einem Bugalow. Jahrelang, ich denke dass dies fast 25 Jahre waren, sind wir immer in die gleiche Region gefahren um Urlaub zu machen. Erst war nur Karin noch dabei, aber mit Freund, dann kam der Jugoslawienkrieg und deshalb eine Zwangspause. Diese Pause dauerte aber bei Mama und mir nicht sehr lange und wir zwei sind dann, schon während des Krieges, wieder alleine „runter“ gefahren. Es hieß die Küste sei sicher - ist auch nichts passiert, aber das Gefühl war schon etwas ungut. Einige Male verbrachten wir direkt in Porec, später dann in den Ferienanlagen bei Umag. Nur mit Auto und ohne viel Gepäck war das ja ein Katzensprung. Mama und ich sind dann noch so lange gefahren, bis es ihre zunehmende Krankheit nicht mehr erlaubte.

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