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Wassermann 21. Januar bis 19.Februar Der Wassermann ist das elfte Zeichen des Tierkreises. Seine Planeten sind der Saturn und der Uranus, sein Element ist die Luft. Der Planet Uranus sorgt dafür, dass sich der typische Wassermann gerne als origineller Zeitgenosse zeigt. Alles was außergewöhnlich und manchmal auch etwas skurril ist, zieht den Wassermann an. Das macht es manchmal schwer, ihn einzuschätzen, zuweilen ist er sogar unberechenbar, doch so kommt auch keine Langeweile auf. Legendär ist seine Liebe zur Unabhängigkeit. Der Wassermann akzeptiert auch bereitwillig so manchen Umweg, wenn er dafür nur die Klippen der konservativen Gesellschaftsordnung umschiffen kann. Seine große Stärke sind die vielen Ideen, die er tagtäglich hat, jedoch mangelt es gelegentlich am Durchhaltevermögen und so wird es oft nichts mit deren Umsetzung. Schon deswegen, weil er einfach nicht die Zeit hat, alle Gedankenblitze auch zu realisieren. Der Wassermann ist seinen Mitmenschen immer ein Stückchen voraus, was kein Wunder ist, denn er ist fasziniert von der Moderne und von Reformen, die das Gesellschaftsleben verbessern. Dabei erweist er sich als wahrer Visionär, was seine Mitmenschen aber oft mehr verunsichert, als daß es sie begeistert. Viele Wassermänner werden deshalb gerne als Spinner abgetan. Wenn man ihre skurrilen und aussergewöhnlichen Pläne sieht, dann ist das auch gar nicht so verwunderlich. Genauso bunt und ungewöhlich wie seine Ideen, ist auch der Bekanntenkreis des Wassermanns. Hier tummelt sich alles, was originell ist: Künstler, Paradiesvögel, Wissenschaftler, eben alle Menschen, die einen individuellen Charakter aufweisen. Diese fühlen sich auch sichtlich wohl mit ihm, denn eine besonders sympathische Eigenschaft des Wassermannes ist seine Kameradschaftlichkeit. Der Wassermann ist hilfsbereit und für seine Freunde immer da. Da er meist Gott und die Welt kennt, kann es schon passieren, dass er von einer Mission zur nächsten unterwegs ist und sich manchmal ein wenig verzettelt. Leider vergisst er darüber so manche seiner grossartigen Ideen, die er unbedingt umsetzen wollte. Weniger wäre eben manchmal einfach mehr! Bad Schussenried (bis 1966 Schussenried, Betonung auf ‚ried‘) ist ein Moorheilbad und eine oberschwäbische Stadt im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Einwohner: 8537 Bad Schussenried liegt zwischen Ulm und dem Bodensee am Fluß Schussen. Die Stadt besteht aus der Kernstadt Bad Schussenried mit den Ortsteilen Aichbühl, Kleinwinnaden, Kürnbach, Lauhaus, Lufthütte, Olzreute, Roppertsweiler sowie den Stadtteilen Otterswang, Reichenbach und Steinhausen. Archäologische Funde erbrachten Zeugnisse einer vorgeschichtlichen Besiedlung der Region. 1866 fand man den altsteinzeitlichen Lagerplatz von Jägern und Sammlern. Es waren dies die ersten altsteinzeitlichen Funde in Mitteleuropa. Bei Aichbühl, etwa 1,5 km nördlich der Schussenquelle, wurden Ende des 19. Jahrhunderts bei Ausgrabungen im Moor des Federseerieds jungsteinzeitliche Pfahl- und Moordörfer entdeckt. Im Jahre 2009 entdeckten Archäologen bei Grabungen im Olzreuter Ried in Ablagerungen eines ehemaligen Sees in einer Pfahlbausiedlung vier jungsteinzeitliche Räder. Das Ahornholz wurde dendrochronologisch auf circa 2897 v. Chr. datiert. Zum ersten Mal wurde Shuozenried im Jahre 1153 urkundlich erwähnt. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der des Klosters Schussenried verbunden. Im Jahre 1183 gründeten die Ortsherren Konrad und Beringer das Prämonstratenserkloster. Bis zur Säkularisation lenkten die Chorherren die Geschicke der Klostergemeinde. Drei Jahre später kam Schussenried an das Königreich Württemberg. Die gräfliche Standesherrschaft entschloss sich 1835, das Klostergebäude an das Königreich Württemberg zu veräußern, das dort 1837 ein Hüttenwerk errichtete. 1845 wurde im Neuen Kloster das Psychiatrische Landeskrankenhaus errichtet (heute Zentrum für Psychiatrie). Das Psychiatrische Landeskrankenhaus Schussenried, eine staatliche Anstalt Württembergs, war zwischen 1940 und 1941 im Rahmen der „Euthanasie“-Aktion Zwischenanstalt für den systematischen Transport von 561 Patienten und Heimbewohnern in die NS- Tötungsanstalten Grafeneck und Hadamar. Der Torfabbau war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts ein wichtiger Wirtschaftszweig in Schussenried. Im Jahre 1947 wurde es zur Stadt erhoben. Seit dem 26. April 1966 darf Schussenried den Titel „Bad“ führen. Sehenswert sind die erhaltenen Gebäude des Klosters Schussenried, eines ehemaligen Prämonstratenser-Reichsstifts. 1748 wurde der Neubau der gesamten Klosteranlage begonnen, von dem kaum die Hälfte ausgeführt werden konnte. Die Pläne dazu lieferte Dominikus Zimmermann. Bauleiter war Jakob Emele. Das Bauvorhaben folgte dem Vorbild der Abtei Wiblingen. Beide Klöster zeichnen sich durch ihre überragenden Bibliothekssäle im Nordtrakt der Klosteranlagen aus. Aus dem Mittelalter ist die kurz vor dem Klosterneubau barockisierte Sankt-Magnuskirche erhalten, eine dreischiffige Basilika mit barocker Ausstattung, darunter das Chorgestühl von Georg Anton Machein und Deckenfresken von Johannes Zick. Die zwischen 1728 und 1731 erbaute Wallfahrtskirche St. Peter und Paul im Ortsteil Steinhausen gilt als ein Hauptwerk Dominikus Zimmermanns und ist als heiter-verspieltes Wahrzeichen des oberschwäbischen Barock ebenfalls Ziel vieler Touristen. Die häufig zu hörende Bezeichnung Schönste Dorfkirche der Welt ist jedoch eher irreführend, da die „Dorfkirche“ als Wallfahrtskirche durch das reiche Kloster Schussenried errichtet wurde und als reine Pfarrkirche für ein Dorf dieser Größe völlig überdimensioniert wäre. Der Bauherr Abt Didakus vom Kloster Schussenried, ein gebürtiger Biberacher, wurde wegen erheblicher Baukostenüberschreitung von einem geistlichen Gericht seines Ordens gemaßregelt und strafversetzt. Durch Steinhausen führt der historische Jakobspilgerweg, der im spanischen Santiago de Compostela endet. Steinhausen ist eine Station auf dem Teilstück Ulm-Konstanz. Steinhausen wird deshalb heute von vielen Menschen auf einem Weitwanderweg auch wieder zu Fuß besucht.

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