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1978 Es waren unendlich viele neue Eindrücke, die wir während unseres ersten Campingurlaubes in Jugoslawien sammeln durften. Wir alle waren begeistert und dass wir von diesem Land noch mehr sehen und dort erleben wollten stand für uns außer Zweifel. Jetzt wussten wir schon in etwa, was in Jugoslawien alles zu beachten ist, welchen Proviant wir von zu Hause mitnehmen mussten und wo man schöne Plätze zum Baden findet. Wir hatten jetzt ein ganzes Jahr Zeit um für die nächsten Ferien zu planen. Das war besonders für mich wichtig, weil ich in diesem Jahr wieder mal meinen Arbeitsplatz wechselte, zum Schury nach Rosenheim. Gott sei Dank war das jedoch kein Hindernis. Wir haben uns für die Ferien vier Wochen Zeit vorgenommen. Da wir jetzt wußten, daß es in Jugoslawien weiter im Süden beständiger, schöner und wärmer Wetter ist, habe ich vorgeschlagen an der Küste bis runter nach Sibenik zu fahren. Das war schon eine enorme Aufgabe mit dem Hänger. Die Straßen, die man heute auf den Karten von Jugoslawien findet gab es damals in befestigter Form noch gar nicht, meistens nur Schotter. Also blieb nur die Küstenstraße, die Jadranska Magistrale. Eine fahrerische Herausforderung ohnegleichen. Die Straße ist in die Steilküste reingebaut, fast ohne seitliche Begrenzung zum Meer hin, kaum so breit, daß zwei Autos aneinander vorbeikommen und nur mit ganz weinig Ausweichstellen. Auch die Entfernung zum nächsten Zielpunkt verlängert sich auf ein vielfaches, da sämtliche Buchten ausgefahren werden mußten. So war z.B. für eine Strecke wo man normalerweise in einer Viertelstunde fährt etwa eine Stunde zu veranschlagen. Die Küstenstraße ist heutzutage besser ausgebaut und zum Meer hin gesichert. Gefährliche Abschnitte sind für den normalen Verkehr ganz gesperrt. Ich bin einen Teil der Strecke später noch mal mit Mama gefahren als wir auf Murter waren, nur um noch mal zu sehen, wie das früher mal war. Wir sind dann bis Sibenik gefahren. Einen schönen Campingplatz haben wir zwar gefunden - aber total überbelegt. Überhaupt nicht zu vergleichen, wie das letztes Jahr in Medulin und Zadar war. Enttäuscht und hundemüde habe ich beschlossen zurück zu fahren bis Zadar. Auch alles überbelegt! Irgendwo mussten wir mal einen Standort finden um uns auszuruhen. Wir trafen in Zadar „Leidensgenossen“, die meinten dass es außerhalb besser wäre und sind denen nachgefahren. Wir landeten auf einer mehr oder weniger schönen Wiese, die einem Bauer gehörte um sich dort ein wenig Zubrot zu verdienen. Keinerlei Waschgelegenheit oder überhaupt Wasser. Gut, daß wir zur Not im Hänger alles dabei hatten. Als Toilette gab‘s wenigstens ein Plumpsclo, halt ein Donnerbalken mit Verkleidung. Wenigstens konnten wir uns ausruhen und auch etwas essen. Mittlerweile waren wir seit 20 Stunden unterwegs! Gleich am nächsten Morgen fuhren wir los um uns auf „Gut Glück“ was Ordentliches zu suchen. Wir hatten Erfolg und fanden Crvena Luka, wo wir dann eine unserer schönsten Ferien verbrachten. Crvena Luka Die Bucht Crvena Luka ist nur 5 km südlich von Biograd am Meer gelegen, umgeben von Pinien. Der Strand ist erreichbar mit der Magistrale in Richtung Pakoštane wo sie nach Crvena Luka abzweigt. Die Zufahrt erfolgt über eine hunderte Meter lange, kerzengerade Straße. Der Sandstrand Crvena Luka ist einer der schönsten Strände in der Region. In der Bucht befinden sich Hotelgebäude die renoviert werden. Der Campingplatz liegt versteckt neben der Hotelanlage in einem kleinen Pinienwald und ist ein Geheimtipp unter Kennern. Es gibt Koch-, Spül- und Duschmöglichkeiten. Getränke und Eis sind im Hotel zu bekommen. Ein idealer Platz für Familien mit Kindern und ein Garant für besten Ferienaufenthalt! Das können wir nur bestätigen.

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