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Geschmack der Kindheit

Fotos: Brandon Clark, Archiv Wolfgang Puck (3) Wenn dir gute Freunde wie Franz Klammer ein kulinarisches „Packale von Daham“ nach L.A. mitbringen sollen – was darf darin auf keinen Fall fehlen? Ein Kärntner Wein würde mich sehr freuen, da bin ich schon neugierig drauf, und ein Kärntner Speck darf in so einem Packale auch nicht fehlen. Ein Reindling tät mir natürlich auch schmecken. Ich glaube es ist Zeit, dass ich wieder einmal nach Hause, nach Kärnten komme. In deinem siebenten Kochbuch geht es um Fitness und Ernährung. Was kann man sich unter Wolfgang Pucks gesunden Rezepten vorstellen? Für mich bedeutet das, dass die Portionen kleiner sind als sonst in Amerika üblich, weniger Fett und Zucker, weniger Salz und mehr frische, regionale Produkte. Wir haben hier in Santa Monica einen großen Bauernmarkt mit fast 200 Bauern, die ihre Produkte anbieten, Wein, Gemüse, Pfirsiche, Erdbeeren und so weiter. Ich gehe hier selbst einkaufen. So ein Markt bedeutet für mich auch, den Geschmack der Kindheit zu erleben. Wer kocht im Hause Puck privat? Stehst du selber auch am Herd? Ja, ich koche fast jeden Tag daheim. Gegen 18 Uhr stell‘ ich mich an den Herd und wir essen dann alle gemeinsam. Meine kleineren Kinder sagen immer, dass es ihnen lieber ist, wenn ich zu Hause selbst koche, als wenn ich das Essen vom Restaurant mitbringe. Einer meiner beiden älteren Söhne wird auch Koch. Er ist gerade in der Ausbildung. Zu den Vorbereitungen für die Oscar-Verleihung waren ja einige Köche aus Kärnten bei dir ... Ja, genau! Da hatte ich quasi eine kleine Kärntner Delegation im Einsatz. Der Mike Köberl, der Küchenchef im Hotel Rainer in Wien ist, und die Tschebull Wirte Hannes Tschemernjak und sein Sohn Peter Heider-Tschemernjak waren da. Abschließend noch eine Frage: Steht ein Besuch in deiner alten Heimat wieder einmal bevor? Ja, im Sommer würde ich gerne wieder einmal nach Kärnten kommen. Vielleicht schaff‘ ich es ja dieses Jahr. Ich bedanke mich sehr herzlich für das Gespräch! Wolfgang Puck WOLFGANG PUCK Ich freue mich schon sehr darauf, einen Kärntner Rotwein zu probieren ‘ IN ST. VEIT GEBOREN, BETREIBT DER STARKOCH HEUTE RESTAURANTS ZWISCHEN LAS VEGAS UND TOKIO Das Licht der Welt erblickte Wolfgang Puck 1949 in Kärnten, dann zog es ihn in die weite Welt. Seine rund 80 Restaurants liegen zwischen Beverly Hills, Las Vegas, Maui, Tokio und Yokohama, viele davon verwöhnen mit Gourmet- Gastron omie. Schon seit Langem wichtig für den Starkoch aus St. Veit: In seinen Betrieben werden nur Produkte aus nachhaltig-organischem Anbau und von naturnah gehaltenen Tieren verwendet. www.wolfgangpuck.com 51

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