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Geschmack der Kindheit

34 D ie Straße wird schmal und immer schmaler, sie windet sich in engen Serpentinen den Hang hinauf. Mit jedem Höhenmeter scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Es duftet nach taufrischem Gras, glasklar sprudeln kleine Bäche zu Tal, bunte Schmetterlinge schweben umher. Der Blick geht weit über die sanfte Silhouette der Kärntner Nockberge. Die Turracher Höhe ist eine Region von einmaliger Schönheit, in der malerisch der Bertlhof auf 1600 Meter Seehöhe liegt, mit vielen bunten Blumenkästen und Feuerholz vor der Tür. „Die Kinder können hier die Natur mit allen Sinnen erleben“, sagt Hans-Peter Huber, der das Anwesen in dritter Generation gemeinsam mit Ehefrau Nicole bewohnt und bewirtschaftet. Ihr Nachwuchs Lorena und Anna-Lena, sechs und acht Jahre alt, kommt gerade barfuß über die Sommerwiese gelaufen, Wind zaust das blonde Haar. Sie leben hier wie im Paradies – vor allem, seit der Papa vor einiger Zeit eine tolle Geschäftsidee hatte. HEISS AUF EIS: Anna-Lena und Lorena haben es gut – ihr Papa Hans-Peter Huber produziert auf dem Bergbauernhof mehr als 100 Sorten feinstes Eis „Unsere Kühe weiden den ganzen Sommer über auf der Alm, wo sie bestes Almgras und Kräuter fressen“, sagt Hans-Peter Huber. „Sie geben daher die beste Milch der Welt, und so kamen wir auf die Idee, einen Teil davon zu hochwertigem Speiseeis zu verarbeiten – schon, weil die Kinder und ich das selber so gerne essen.“ Heute werden mehr als 100 Eissorten ohne chemische Zutaten in bester hand- » Es duftet nach Gras, kleine Bäche sprudeln zu Tal « werklicher Tradition hergestellt, mit denen man Gastronomen und Gourmets in der ganzen Region Nockberge und darüber hinaus beliefert – dass für Lorena und Anna-Lena und ihn selbst genug übrig bleibt, darauf passt der Hans-Peter natürlich auf. Naturprodukte spielen in den Nockbergen (der Name entstand durch das Erscheinungsbild der runden, „Nock‘n“-förmigen Bergkuppen) seit jeher eine große Rolle. Etwa die zart blühende Speikpflanze, die auf der ganzen Welt nur hier rund um den Ort Bad Kleinkirchheim wächst – ihre ätherischen Öle sollen sich stärkend auf den Organismus auswirken. In traditionellen Bauernbädern oder in den großen Thermalthermen von Bad Kleinkirchheim kann man ebenfalls Kraft tanken, oder beim Wandern durch den grünen Biosphärenpark. Auf dem Bertlhof haben Lorena und Anna-Lena derweil in Windeseile ihre kühle Süßigkeit vernascht. Welche Sorten esst ihr am liebsten? „Alle 100 und dann wieder von vorne“, strahlt Anna-Lena. Im Video erzählt Hans-Peter Huber von seinem Hof und von der Eisproduktion – einfach QR-Code einscannen und schauen.

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