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Geschmack der Kindheit

58 paar Stunden ab und bieten den kleinen Gästen ein buntes Programm mit festen Ritualen. Gestartet wird immer mit einem gemeinsamen Spiel zum Kennenlernen. Dann geht es raus in die Natur. Die Kinder können selbst entscheiden, ob sie zum Bach mit dem Wasserfall, zum Zauberwald oder einfach nur auf die Wiese möchten. „Wir möchten den Kindern die Botschaft mitgeben, wie schön es ist, mit und in der Natur zu spielen und dass sie auf die Natur achten sollten“, sagt Günter Zeilinger. Vor dem Kochen sammeln alle gemeinsame die Zutaten Freitagabend steht gemeinsames Kochen auf dem Plan. Und vorher dürfen die Kinder die Zutaten sammeln. Günter erklärt, wo sie sie finden: Gemüse, Kräuter und Obst gibt’s im Bauerngarten, Schwarzbeeren an der Waldgrenze und Eierschwammerl versteckt zwischen den Bäumen des Zauberwalds. Gemeinsam geht es dann zum Sammeln, mit Körbchen ausgerüstet und in Begleitung der blonden Labrador-Hündin Asita. Hier darf ein kleines Spiel nicht fehlen: Wer schafft es, eine Schwarzbeere in die Luft zu werfen und mit dem Mund aufzufangen? Wenn die Schalen voll sind, treffen sich alle in der Küche. Hier dürfen die Kinder etwas vorbereiten, was sie am Abend ihren Eltern präsentieren und plötzlich werden aus Rittern und Prinzessinnen Köche und Köchinnen. Aus den Schwarzbeeren backen die Hobbyköche kleine Küchlein, aus den Eierschwammerl macht Heike eine Soße. Getrocknete Zwetschgen dürfen die Kinder in dünne Scheiben Speck einwickeln und später braten. „Wo kommt der Speck her?“, fragt Günter die Kinder. „Von euren Schweinen natürlich“, sagen alle durcheinander. Heike erklärt: „Es ist uns wichtig, den Kindern beizubringen, wo das Essen herkommt. Wir verwenden dabei fast ausschließlich Produkte aus eigener Herstellung. So können wir den Kindern von Anfang an zeigen, wie BAUERNHOF HAUTNAH: Alexander und Victoria toben gerne gemeinsam durch das Stroh BACKE, BACKE KUCHEN: Liebe voll und konzentriert legt Flavia eine Schwarzbeere nach der anderen auf ihren Teig und formt so ein Muster zum Beispiel Butter oder Joghurt gemacht werden.“ Am Tisch geht es derweil hoch her. 20 Kinderhände wickeln Schinken um Zwetschgen, rollen Lachs und Frischkäse in einen Palatschinken (Pfannkuchen) ein. Das ein oder andere Stück verschwindet dabei ganz unauffällig im Mund. Zum Glück passt Günter auf, dass noch genug für die Eltern bleibt. Spielen macht hungrig. Am Abend erzählen die Kinder den Eltern von ihrem Tag, Alexander spielt auf seiner Ziehharmonika, und Mara und Lea singen ein Lied vor, bei dem alle anderen Kinder sie summend begleiten. Nach den Darbietungen stürzen sich alle auf die selbst gemachten Köstlichkeiten. Und auch hier nimmt die Fantasie der Kinder kein Ende. Flavia hat einen Hasen gebacken, den sie ihrem Vater erst einmal richtig herum geben muss, damit er ihn erkennt und Clemens sieht in den Zwetschgen im Speckmantel kleine Pferde, die seine Burg verteidigen. Man sieht es ihm an der Nasenspitze an: Am liebsten würde er zum Zauberwald laufen, um wieder ein Ritter zu sein. Doch im Zauberwald ist es mittlerweile dunkel geworden. Kein Sonnenstrahl schafft es mehr bis zum Boden. Die Burgtore sind geschlossen. Eine Eule ruft, sonst ist es still. Die Mooshügel liegen verlassen da, nirgends ist eine Spur der Kinder zu entdecken. „Nach dem Pilzesammeln sind alle rückwärts aus dem Wald gelaufen und haben mit Stöcken ihre Spuren verwischt, damit niemand sie verfolgen kann“, erzählt Günter. Genau das ist Programm für die Eheleute Zeilinger am Naturgut Lassen: Keine Spuren in der Natur zu hinterlassen, damit noch viele Kinder im Zauberwald spielen können. Sie wollen das Naturgut Lassen selbst kennenlernen? Dann finden Sie hier alle Infos: www.natur-gut-lassen.at Im Video erzählen Günther und Heike Zeilinger von ihrem Leben auf dem Naturgut. EISKALT UND ABGEBRÜHT: Alexander macht die Temperatur des Bergwassers nichts aus. Er badet gerne in dem Wasserfall Fotos: Franz Gerdl

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