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Sponsor Niki Lauda wusste damals eigenem
Bekunden zufolge noch nicht mal,
dass Beachvolleyball im Sand und nicht
im Wasser gespielt würde, und Veranstalter
Hannes Jagerhofer musste 200
Fans mittels Freibier aus dem benachbarten
Strandbad zum Turnier locken.
Weltmeister Emanuel. Heute ist alles
anders: Die meist jugendlichen Fans
schlagen sich die Nächte vor den Finaltagen
beim Stadioneingang um die
Ohren, um ganz bestimmt einen der
begehrten Sitzplätze zu ergattern. Der
Eintritt ist frei, das garantiert volles
Haus und Hexenkessel-Atmo. „It’s the
best tournament on the tour“, sagt
Weltmeister Emanuel Rego, der in Klagenfurt
bereits fünfmal als Sieger den
Sandkasten verlassen hat. Das heißt
was, denn der Mann kommt aus Brasilien,
dem Beachvolleyball-Mutterland.
Österreichische Meister aus Kärnten.
Von den Erfolgen eines Emanuel können
Xandi Huber und Robin Seidl einstweilen
nur träumen. Wobei: Fast hätten
die jungen Kärnten Beachvolleyballer
und frischgebackenen Österreichischen
Meister im letzten Jahr die Überraschung
geschafft und den Brasilianer
aus dem Bewerb geworfen. Den
Sieg vor Augen, verhinderten wohl flatternde
Nerven den erhofften Einzug ins
Achtelfinale. „Macht nix“, trösten sie
sich, „dann halt im nächsten Jahr!“
Der VIP-Faktor. Finanziert werden die
Gratis-Plätze fürs Volk durch Sponsoren
und vor allem die VIP-Tribüne vis-à-vis.
Wer knapp 2.000 Euro für’s Wochenende
hinblättert, hat nicht nur seinen
überdachten Sitzplatz, sondern darf
sich auch unbegrenzt am Do&Co-
Buffet laben, das einige wenige Handverlesene
bestenfalls vom Formel 1-
Paddock Club kennen. Der VIP-Bereich
verfügt außerdem über Seebar und Badesteg.
Aber Vorsicht: Nebenan aalen
sich die Beachvolleyballer beiderlei
Geschlechts, deren vom Baggern und
Pritchen gestählte Körper wie aus Stein
gemeißelt erscheinen. Und manchmal
weiß man nicht, was schöner ist: deren
Anblick oder die Aussicht vom ersten
Stock des VIP-Clubs auf den azurblauen
Wörthersee in der Abendsonne ...
Kärnten magazin 90
Was für eine Kulisse: Beachvolleyball Grand Slam
in der Klagenfurter Ostbucht des Wörthersees.
WO BEAUTYS
BAGGERN.
Zumindest in Österreich kennt das jährliche
Beachvolleyball Grand Slam Turnier von
Klagenfurt, direkt am Ufer des Wörthersees,
jedes Kind. Womit 1996, als alles
begann, keineswegs zu rechnen war ...
Text Mike Diwald
Das Beachvolleyball
Grand Slam-Turnier findet heuer
vom 17. bis 22.07.2012 in der
Klagenfurter Ostbucht statt.
WINTERMAGAZIN 2012/13.
TIEFE SPUREN
HINTERLASSEN.
Winter-, schneeschuhwandernd
und langlaufend
treffen wir
auf urige Kärntner, die
viel zu erzählen wissen.
SKI-GUIDING UNTER
SÜDLICHER WINTERSONNE.
Sicher begleitet und ganz entspannt auf
den schönsten Pisten Kärntens unterwegs.
KLEINER VORGESCHMACK.
Die besten regionalen Lebensmittel.
Ehrlich, fair, einfach gut.
1
KÄRNTEN MACHT
(SKI)SCHULE!
Mit viel Geduld und Erfahrung
werden aus Skianfängern kleine
Skitalente. Kärntens SkilehrerInnen
machen es möglich.
6
BADEFREUDEN
IN KÄRNTENS
THERMALREICHEN.
Aufwärmen, eintauchen, abschalten.
2 3
EINBLICKE IN DIE
ALPEN-ADRIA-KÜCHE.
Geselliges Genießen auf ganz
besonderen Schauplätzen: die besten
Kreationen aus dem Garten Eden.
4 5
KULTURSCHAUPLÄTZE.
Malerische Höhepunkte und
beeindruckende Begegnungen.
DAS WINTERMAGAZIN ERSCHEINT IM SEPTEMBER 2012.
Kärnten magazin 91
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