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Schon fast jeder Elternteil war zumindest
einmal in der Verlegenheit, eine
Frage seines Nachwuchses nicht beantworten
zu können. Im EXPI – hands
on Science Center in St. Margareten im
Rosental wird dem – mit Spaß – vorgebeugt:
Gemeinsam geht es zu 40 Experimentierstationen,
wo lustige und
lehrreiche Phänomene spielerisch erkundet
werden. Das haben auch wir
versucht. Und so standen uns die Haare
zu Berge, wir berührten einen Tornado,
schrumpften im Ames-Raum wie einst
Alice im Wunderland, machten Töne
sichtbar und wunderten uns über optische
Täuschungen.
www.expi.at
Kulinarischer Tipp
Gelassenheit, Ambiente in einem 450
Jahre alten Gebäude und frische Köstlichkeiten
sind die Eckdaten für Genuss
im „Strau 11“ am Fuße des Singerbergs
in – genau – Strau 11.
www.strau11.at
Nicht weit von St. Margareten entfernt,
schwingen wir uns auf den Baumwipfelpfad
in der Walderlebniswelt Klopeiner
See. Das Panorama ist grandios, es
reicht von der Saualpe bis zu den Karawanken.
Zumindest dann, wenn man
sich erst einmal auf eine Höhe von 25
Metern traut. Wieder sicheren Waldboden
unter den Füßen, balancierten wir,
streichelten bretonische Quessantschafe,
und afrikanische Kamerunschafe und
Zwergziegen, verloren uns im Riesenlabyrinth
und erkundeten den Fuchsbau.
www.walderlebniswelt.at
Kärnten magazin 48
Dass es ein Bärtierchen gibt, war uns
neu. Auch haben wir noch nie einem
Wasserfloh ins Auge geschaut. Im
BIOS Nationalparkzentrum in Mallnitz
entführten uns zahlreiche interaktive
Stationen, Experimente und Multimediashows
in eine andere Welt, vom
Kleinsten bis zum Größten. Die Sonderausstellung
von März bis Mitte September
2012 „Der Steinbock, ein wunderlich,
verwegenes Tier“ blickt auf
100 Jahre Freisetzung der ersten Steinböcke
im Jahre 1911 zurück.
www.bios-hohetauern.at
Über die 14,4 km lange Malta-Hochalmstraße
gelangt man durch das „Tal der
stürzenden Wasser“ zu Österreichs
höchster Staumauer in Malta. Schwindelfrei
sollte man sein, obwohl, selbst
wenn man an Höhenangst leidet, das
Gefühl von Weite und Freiheit auf der
Aussichtsplattform, dem Skywalk „Bella
Vista“, ist einzigartig. Die Besucher
steigen dem rund 200 m tiefen
Abgrund und einer atemberaubenden
Perspektive entgegen. Nicht nur die
Gedanken beginnen zu schweben, man
glaubt, man hebt jeden Moment ab.
Anschließend erkundeten wir das
Innere der mächtigen Staumauer, denn
dieses monumentale Bauwerk kann
man bei einer „energiegeladenen Führung“
besichtigen.
www.verbund.com/tourismus
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Im Granatium in Radenthein fanden
wir zwar nicht den Stein der Weisen,
aber wir schürften selbst kleine, feine
Edelsteine, die begehrten Granaten.
Die Wasserkraft des Naturbaches zaubert
den „Stein der Liebe und Leidenschaft“
immer wieder aus dem Inneren
der Erde, haben wir uns sagen lassen.
Auf den ersten Blick wirkt der Granat
unscheinbar, seine ganze Pracht und
Eleganz präsentierte er erst nach sorgfältigem,
– auf Wunsch – eigenhändigem
Schleifen.
www.granatium.at
Vom Granatium geht es weiter in das
Pankratium, das Haus des Staunens,
eines der ältesten Gebäude in Gmünd.
Die Welt ist recht laut geworden und
die leisen Töne gehen nur allzu leicht
unter! Genau dem will man hier entgegenwirken.
In einer inszenierten Reise
durch eine visuell-akustische Wunderwelt
tauchten wir in ein Universum der
sinnlichen Wahrnehmung ein. Alles
dreht sich, bewegt sich, fließt, rinnt, es
klingt aus Rohren und Trichtern. Klang-
Maschinen wie die Pendelgeige, die
Bogenharfe oder das Klangfahrrad
regen zum Ausprobieren, Entdecken
und Spielen an.
www.pankratium.at
1) Fundstück des „Abenteuers Erdgeschichte“
im GeoPark Karnische Alpen.
2) Grandioser Ausblick: Skywalk „Bella Vista“
auf Österreichs höchster Staumauer.
3) EXPI-Effekt: Im Rosental stehen einem schon einmal die Haare zu Berge.
4) Eine der interaktiven Stationen im BIOS Nationalparkzentrum in Mallnitz.
5) Auf Edelstein-Expedition im Granatium in Radenthein.
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