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Sommerlust Reisemagazin 2012

AUF DER SONNENSEITE DES LEBENS. Ganz gleich ob Rennradfahrer oder Mountainbiker, die Kärntner Radregion bietet mit einem gut ausgebauten Straßen- und Wegenetz, gemischt mit den vielen Sonnenstunden, die perfekten Rahmenbedingungen für einen einmaligen Aktivurlaub auf zwei Rädern. Text Heiko Mandl Kärnten magazin 40 2 3 4 1 1) Die „Königsetappe“, die Großglockner-Hochalpenstraße, zählt zu den Traumrouten vieler Radfahrer. 2) Die Radtour um den Millstätter See ist in zwei Stunden zu bewältigen. 3) Innehalten am Weissensee, dem Spielplatz der Natur. 4) Die Nockalmstraße führt 35 km lang sanft durch ein grünes Paradies. Tritt für Tritt geht es Richtung Gipfel hoch. Der Schweiß rinnt von der Stirn und die „Wadeln“ stehen auf Hochbetrieb. Die Gipfel der Dreitausender umringen die Großglockner-Hochalpenstraße schützend und geben uns Radfahrern das Gefühl, nur ein kleiner Punkt in der hochalpinen Bergkulisse zu sein. Das Hochtor, so heißt das Ziel der Tour, und wie der Name erahnen lässt, liegt unsere „Bergankunft“ auf 2.504 Meter. Perfektes Wegenetz durch das Seengebiet. Kärnten hat viel mehr zu bieten als steile Alpenpässe. Wer sich lieber auf flacheren Strecken bewegen möchte, der ist mit dem Kärntner Seengebiet vom Faaker See bis zum Klopeiner See gut bedient. Auf dem perfekt ausgebauten Wegenetz findet sich jeder Rennradfahrer seine Strecke – sei es eine gemütliche Seenrunde oder eine größere Tour, gespickt mit dem einen oder anderen längeren Anstieg. Ganz gleich! Eines ist im Kärntner Seenland Pflicht: eine ausgiebige Pause am Ufer der kristallklaren Gewässer mit einer erfrischenden Badeeinlage im wohltemperierten Nass. Sonne rund um die Uhr. Die guten klimatischen Bedingungen erlauben bereits Anfang Mai die ersten langen Radausflüge auf Kärntens Radwegenetz. Tipp: Auf www.touren.kaernten.at kann man sich die GPS-Daten der Touren downloaden. Es kann dann schon vorkommen, dass man den einen oder anderen bekannten Radfahrer am Weg trifft. Viele (ehemalige) Radprofis haben Kärnten als Trainingsrevier ausgewählt und holen sich ihre Ausdauer für die lange und harte Saison. Für Hobbyradler steht aber doch der Genuss im Vordergrund, und so kann man sich mit dem Rad recht einfach und schnell von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit bewegen und die Region ohne Probleme erkunden. Kärntner Radmarathon: Fixpunkt der Radsaison. Seit 2009 trifft sich im Mai die nationale und internationale Rad-Szene in Kärnten. Beim Kärntner Radmarathon messen sich mittlerweile über 1.000 Teilnehmer auf den beiden Strecken über 65 km und 105 km mit der Stoppuhr. Dabei geht es durch das Herz der Nockberge. Dort, wo auch die Mountainbiker gerne ihre Reifen über die Trails rollen lassen. Über 700 Kilometer umfasst das Wegenetz der Mountainbikeregion „Nockbike“, von leichten Forststraßen bis hin zu knackigen Trails. Nur einen Steinwurf von den Nockbergen entfernt findet man mit der Naturarena Kärnten ein weiteres Mountainbike-Eldorado vor. Rund um den Weißensee und das Gailtal sind 22 offizielle Routen eingerichtet und es werden von Jahr zu Jahr mehr. Durch das milde Klima kann man auch mit dem Bike ab Mai die ersten Touren unternehmen. Informationen zu den Touren, den 36 Radspezialisten, Bilder und interaktive Karten finden Sie auf www.kaernten.at Kärnten magazin 41

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