Get the FLASH PLAYER to view this magazine:

Get Adobe Flash player

- or -

View as HTML version

SOCIETY Magazin 359/360

DIPLOMATIE DEUTSCHLAND S.E. Blomeyer-Bartenstein, BM Reinhold Mitterlehner, Staatsminister Martin Zeil beim Empfang am Tag der Deutschen Einheit Deutsch-österreichische Beziehungen Die Sympathie ist gestiegen Der deutsche Botschafter S.E. Hans Henning Blomeyer-Bartenstein spricht anlässlich „Fünfzig Jahre Mauerbau“ im SOCIETY-Interview über die Gedenkfeierlichkeiten in Berlin, den Aufschwung der Handelsbeziehungen und die deutsch-österreichische Freundschaft. � Welche Ziele haben Sie sich als deutscher Botschafter in Österreich gesetzt? Ich möchte folgende mir am Herzen liegende Prioritäten nennen: Das besonders enge Verhältnis unserer beiden Länder durch möglichst umfassende Präsenz bei Veranstaltungen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens in Wien und im Lande aufmerksam zu begleiten. Der wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit dabei mein besonderes Augenmerk zu widmen. Die intensive Abstimmung zwischen den Regierungen beider Länder gerade in europäischen Fragen weiter zu fördern. Der Außenhandel zwischen Deutschland und Österreich hat wieder zugelegt. Worauf führen Sie das zurück? Ich begrüße es außerordentlich, dass der Handel zwischen beiden Ländern im er- 44 | SOCIETY 3/4_11 sten Halbjahr 2011 weiter kräftig zugelegt hat, nachdem bereits 2010 eine deutliche Erholung festzustellen war. Dabei stiegen vor allem die Exporte aus Österreich nach Deutschland mit 10,82 Prozent deutlich an. Aber auch die Importe Österreichs aus Deutschland legten um 4,32 Prozent zu, verglichen mit den Werten von 2008, vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Betrachtet man die Steigerungen bran- „Die Wiedervereinigung Deutschlands in Frieden und Freiheit wird von meinen Landsleuten vor allem als großes Glück empfunden.“ HANS HENNING BLOMEYER- BARTENSTEIN chenbezogen, so ist auffällig, dass vor allem die Lieferungen von Österreich nach Deutschland in der Sparte „Maschinen, Apparate und mechanische Geräte“ deutlich zulegten. Da es sich hierbei größtenteils um industrielle Zwischenprodukte handelt, ist Österreich auch ein Profiteur des deutschen Aufschwungs, speziell in der Autoindustrie. Verdeutlicht wird dies durch die guten Produktionszahlen aus Deutschland. So teilte der „Verband der deutschen Automobilindustrie“ mit, dass im August 2011 die Produktion mit 399.000 Einheiten um 19 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen ist. Auf Seiten der Importe Österreichs aus Deutschland ist vor allem die stark erhöhte Einfuhr mineralischer Brennstoffe hervorstechend. Dies ist aber in erster Linie auf den deutlich gestiegenen Preis von Ro-

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40
Page 41
Page 42
Page 43
Page 44
Page 45
Page 46
Page 47
Page 48
Page 49
Page 50
Page 51
Page 52
Page 53
Page 54
Page 55
Page 56
Page 57
Page 58
Page 59
Page 60
Page 61
Page 62
Page 63
Page 64
Page 65
Page 66
Page 67
Page 68
Page 69
Page 70
Page 71
Page 72
Page 73
Page 74
Page 75
Page 76
Page 77
Page 78
Page 79
Page 80
Page 81
Page 82
Page 83
Page 84
Page 85
Page 86
Page 87
Page 88
Page 89
Page 90
Page 91
Page 92
Page 93
Page 94
Page 95
Page 96
Page 97
Page 98
Page 99
Page 100
Page 101
Page 102
Page 103
Page 104
Page 105
Page 106
Page 107
Page 108
Page 109
Page 110
Page 111
Page 112
Page 113
Page 114
Page 115
Page 116
Page 117
Page 118
Page 119
Page 120
Page 121
Page 122
Page 123
Page 124