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SOCIETY Magazin 358

tibetischen und chinesischen Baustil errichtet und es war und ist eine angesehene Ausbildungsstätte für Lamas. Interessant sind auch die Gebetsmühlen, die außerhalb der Gebäude sind. Sie sind verschieden groß und in jeder von ihnen befinden sich Gebete, die durch das Drehen der Mühle ausgesprochen werden. Ein weiterer Programmpunkt vieler Mongoleireisen ist der Khuvsgul-nuur Nationalpark, in dessen Mitte der etwa 2760 Quadratmeter große, kristallklare Khuvsgul-See liegt. Oft lassen sich auch im Hochsommer gefrorene Stellen in der so genannten Blauen Perle der Mongolei finden. Der Nationalpark entschädigt die etwas beschwerliche Anreise mit ursprünglicher Wildnis. Der Gobi-Nationalpark ist ein weitläufiges und Großteils intaktes Ökosystem in der Mongolei und wurde 1991 von der UN- ESCO als Weltnaturerbe anerkannt. In den schroffen Wintern kann es hier bis zu minus 40°Celsius haben, während die Temperaturen im kurzen Sommer locker auf 50°Celsius steigen können. Trotz dieser Temperaturschwankungen ist der Nationalpark Lebensraum für etliche Tierarten wie zum Beispiel für das Przewalski-Pferd und den Gobibären. Weiters fasziniert die Mongolei mit riesigen Klosteranlagen. Das Kloster Amarbayasgalant ist die wohl eindrucksvollste Klosteranlage in der Monoglei. Heute leben rund fünfzig Mönche in der 1736 erbauten Anlage, bei der allein im Haupttempel um die 1000 Buddhastatuen zu finden sind. Das südlicher gelegene Kloster Erdene Zuu war das erste große Kloster auf dem Gebiet der heutigen Mongolei und jahrhunderte- ■ LÄNDERNAME: Mongolei – Monggol Ulus ■ FLÄCHE: 1.564.100 km 2 (Weltrang: 18) ■ EINWOHNERZAHL: ca. 2,9 Millio- nen FACTS IN BRIEF ■ GEOGRAFIE: Der zweitgrößte Binnenstaat der Erde grenzt im Norden an die Russische Föderation und im Osten, Süden und Westen an China. Die Mongolei ist nur einige Kilometer – getrennt durch China – vom östlichsten Punkt Kasachstans entfernt. Die Landschaft variiert zwischen Hochgebirge (Altai), Steppen, Halbwüsten (Gobi) und Wüsten. Der höchste Berg ist der Chüiten-Gipfel (4.374 m). ■ KLIMA: Extreme Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter (-30° C bis +20° C), bzw. zwischen Tag und Nacht (bis zu 30° C Differenz). Ebenfalls große Unterschiede bei den Niederschlägen: Starker Regen im Norden während der Sommermonate, hingegen große Trockenheit im Süden. ■ HAUPTSTADT: Ulan Bator, ca. 1 Mio. Einwohner ■ BEVÖLKERUNG: 94% Mongolen, 4% Kasachen, Minderheiten von Chinesen und Russen ■ SPRACHEN: Mongolisch, Russisch, Kasachisch, Sprachen der Minderheiten ■ WÄHRUNG: Tögrög (MNT), Kurs 1 EUR = ca. 1700 MNT ■ RELIGIONEN: 90% Buddhisten (tibetischer Ausprägung), 4% Muslime, Schamanismus ■ NATIONALFEIERTAG: 11. Juli (Unabhängigkeitstag) ■ STAATSFORM: Parlamentarische Republik ■ STAATSOBERHAUPT UND REGIE- RUNG: Präsident Tsachiagiin Elbegdordsch (Demokratische Partei, seit Juni 2009, Direktwahl alle vier Jahre), Premierminister Süchbaataryn Batbold (MRVP, seit Oktober 2009, Wahl alle vier Jahre) ■ UNABHÄNGIGKEIT: 11. Juli 1921 ■ VERWALTUNG: 21 Provinzen, 1 Stadtbezirk (Ulan Bator) ■ MITGLIED IN INTERNAT. ORGANI- SATIONEN: Weltbank, ADB, WTO, IMF, ASEAN Regional Forum, Pacific Economic Cooperation Council u. a. SOCIETY 2_11 | 13

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