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SOCIETY Magazin 358

LIFE UND STYLE COACHING Der „Schatzsucher“ Coaching – was ist das? Der moderne Coach ist kein Helfer im klassischen Sinn sondern ein „Schatzsucher“, der das Potenzial eines jeden Menschen fördern hilft. Dabei konzentriert er sich auf die Zukunft und die Veränderung. Von SONJA LITTIG-WENGERSKY Seit einigen Jahren beginnt der aus dem angloamerikanischen Sprachraum kommende Begriff „Coaching“ auch in Europa Fuß zu fassen und zwar nicht nur im Bereich seiner ursprünglichen Bedeutung – dem Sport – sondern vor allem in Unternehmenskreisen, im Bereich der Personalentwicklung und der Unternehmensberatung. Aber was genau macht ein Coach? Wann und wozu braucht man einen Coach? *** Was macht ein Coach? Coaching zielt auf eine Steigerung der Leistungs- und Lernfähigkeit und auf eine optimale Nutzung der persönlichen Ressourcen. Der Coach ist ein ganzheitlicher Betreuer, der Körper, Geist und Seele einbezieht und vor allem auf mentale und psychische Fitness achtet. Coaching bringt Einsicht in körperliche, verstandesund gefühlsmäßige Vorgänge und gibt dem Coachee, also der Person die gecoacht wird, praktische Werkzeuge in die Hand, mit deren Hilfe er sich selbst besser kennen und führen lernt. Dabei werden die mentalen Kräfte gefördert, und dadurch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit gesteigert. Der Coach hilft, das gesamte körperlich-seelisch-geistige Potential auszuschöpfen, um dadurch das persönliche Wachstum auf allen Ebenen zu optimieren. Der Coach ist aber kein Helfer im klassischen Sinn, sondern ein „Schatzsucher“. *** Auf die Zukunft gerichtet Coaching bietet die Möglichkeit zur Optimierung einer Situation und ist zukunftsorientiert. Im Coaching wird eine vergangene Situation beleuchtet, um die neue Lösung zu entwickeln. Wir fragen also in erster Linie nicht: WARUM fühle ich mich in der Situation schlecht? Sondern vielmehr: WAS kann ich tun, um mich zukünftig besser zu fühlen und meine Ziele zu erreichen. Das neue Verhalten muss trainiert werden, bis es verinnerlicht ist. Auch dabei hilft Coaching. Coaching konzentriert sich auf die Zukunft! Coaching ist 82 | SOCIETY 2_11 „Der Coach steigert die Lebens- und Genussfreude sowie die persönliche Lebensqualität . Er ‚öffnet Türen‘, ist ‚ein Schatzsucher‘!“ SONJA LITTIG-WENGERSKY in erster Linie ziel- und lösungsorientiert und unterscheidet sich damit deutlich von vielen traditionell psychotherapeutischen Ansätzen (z. B. der Psychoanalyse), die primär Probleme analysieren und nach deren Ursachen suchen. Coaching verhilft dem Coachee • das Selbstmanagement – also die Organisation der Person im äußern Umfeld (zum Beispiel Zeitmanagement, etc.) zu verbessern • Problemsituationen zu klären • zur Entdeckung des individuell Wesentlichen, • durch das Finden von Zielen, Wegen und Entscheidungen und • zur optimalen Entwicklung persönlicher Ressourcen. • das gesamte körperlich-seelisch-geistige Potential auszuschöpfen und • die mentale Fitness steigern. • Coaching setzt das Potential eines Menschen frei, seine eigene Leistung zu op- timieren und zu maximieren. • Es hilft ihm eher selbst zu lernen, als dass es ihn etwas lehrt. *** Techniken des Coachings Das wesentliche Ziel von Coaching besteht darin, die Selbstpotentiale zu fördern, – berufliche, wie auch private. Generell kann man die Ansatzbereiche für Coaching in drei Gruppen gliedern: Persönlichkeitsentwicklung, Steigerung der eigenen Kompetenz, Meistern von Problemen und Krisen. Das Ziel eines Coachings ist es, dem Klienten persönliche Veränderungen und Weiterentwicklungen zu ermöglichen. Dazu gehört einerseits eine klare Vorstellung über seine persönlichen Ziele und andererseits das Erkennen möglicher Wege, dieses Ziel zu erreichen und schließlich die Zielerreichungskontrolle. Alle oben genannten Ziele erreicht der Coach durch das Einsetzen eines breiten Spektrums von psychologischen Techniken, Mentaltraining, NLP (Neurolinguistisches Programmieren), spezielle Fragetechniken, systemischer Ansatz, Aufstellungsarbeit, etc. *** Der Coachee = Coaching-Klient In der Fachsprache, wird jene Person die das Coaching für sich in Anspruch nimmt „Coachee“ genannt. Wesentliche Voraussetzungen für diesen gesamten Prozess sind, dass der Coachee sich aus freiem Willen selbständig für das Coaching entschließt, aktiv mitarbeitet, zur Arbeit an sich selbst bereit und fähig ist. ÜBER DIE AUTORIN Dr. Sonja Littig-Wengersky ist Dipl. Coach und Trainerin für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung und Buchautorin („Das Selbst-Coaching-Buch“). Sie ist seit mehr als dreißig Jahren in der Erwachsenenbildung tätig und davon ca. 15 Jahre im Bereich Coaching. Vom IIR (Institute for International Research) wurde sie in den vergangenen Jahren mehrfach zur „Top Trainerin des Jahres“ gewählt. www.littig.at

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