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FOTOS: WWW.SLOVENIA.INFO/PAOLO PETRIGNANI, J.SKOK, P. HIENG, UBALD TRNKOCZY
Markthallen, die Brücke Tromstovje und
mehrere Kirchen wurden nach seinen Vorstellungen
erbaut. Der zentrale Platz der
Hauptstadt „Presernov trg“ bildet den
Schnittpunkt der alten Landstraßen. Um
einen Panoramablick über Ljubljana zu
erhalten lohnt es sich, mit der Bahn das
Schloss der Hauptstadt zu besuchen.
Piran
Luftaufnahme von Ljubljana
AUS DER GESCHICHTE
1918: Gründung des unabhängigen Staates der Slowenen,
Kroaten und Serben, dem das Königreich SHS folgt (Slovencev,
Hrvatov in Srbov).
1929: König Aleksander Karadjordevic verwandelt das SHS
zum Königreich Jugoslawien.
1945: Slowenien wird Volksrepublik der Föderativen Republik
Jugoslawien
1991: Unabhängigkeitserklärung
2004: Slowenien wird Mitglied der EU und der NATO
2007: Beitritt zum Schengen-Raum. Einführung des Euro.
2008: EU-Präsidentschaft
2010: OECD-Mitglied
***
Was man probiert
haben muss
Die slowenische Küche ist sehr vielfälgiut.
Als Vorspeise – aber nicht nur – wird in
Slowenien gern eine üppige Suppe gegessen.
Ganz exklusiv werden diese in einer
Schale aus Brotteig serviert, wie beispielsweise
die Pilzsuppe „gobova juha“. An der
Küste orientiert man sich eher an Langusten,
Muscheln und Kalamari, diese sind oft
mit Schinken oder Käse gefüllt. Wem eher
Fleischgerichte zusagen, der kann sich auf
ein Schnitzel mit Pilzsauce freuen oder auf
die etwas außergewöhnlichere Hauptspeise
„zrebickov steak“ aus Fohlenfleisch.
Eine typische Nachspeise sind die Palatschinken,
die von Schokolade, Eis oder Nüssen
begleitet werden. Als alternative kann
man einen mit Nüssen, Topfen und Früchten
gefüllten Strudel, „gibanica“ genießen
oder zu den zahlreichen Torten und Schnitten
mit viel Buttercreme greifen.
Als Begleitung zum üppigen Essen kann
man den trockenen, aber keinesfalls herben
Roséwein Cvicek probieren, oder eine der typischen
slowenischen Biersorten „Union“,
„Zlatorog“ oder „Lasko“ wählen.
BUCHTIPPS
Slowenien
Lore Marr-Bieger
Michael Müller Verlag
Slowenien vereint mitteleuropäischen
Flair und Atmosphäre
des Balkans sowie der Alpenund
Adria-Anrainer. Ein Land
voller Architektur und Musik,
Kirchen und Museen, welches aber auch zum Wandern,
Klettern und Kajakfahren einlädt. Einen umfassenden
Überblick über dieses spannende Land bietet der Reiseführer
aus dem Michael Müller Verlag.
■ LÄNDERNAME: Republik Slowe-
nien
FACTS IN BRIEF
■ FLÄCHE: 20.273 km 2
■ EINWOHNERZAHL: 2,2 Mio.
■ KLIMA: Mediterranes Klima im Südwesten
mit warmen Sommern und
milden, feuchten Wintern. Im Landesinneren
ist das Klima kontinentaler
geprägt, der Nordwesten von typischem
Südalpenklima (Südföhn,
Winterregen). Der Winter und das
Frühjahr bringen an der Küste häufig
kalte Fallwinde, die gefürchtete Bora
mit Schnee in Höhenlagen.
■ LAGE: Slowenien liegt im südlichen
Teil Mitteleuropas. Im Norden des
Landes verlaufen die Alpen, in der
Mitte und im Süden finden sich vor allem
Karstlandschaften. Ein knapp 50
Kilometer langer Küstenabschnitt zur
Adria besteht ebenfalls. Nachbarstaaten:
Italien, Österreich, Ungarn
und Kroatien. Die Hälfte der Staatsfläche
ist mit Wald bedeckt. Den
Nordwesten des Landes prägen die
Alpen mit dem höchsten Berg Sloweniens,
dem Triglav (2864 m).
■ HAUPTSTADT: Ljubljana, 270.000
Einwohner
■ BEVÖLKERUNG: 83,06 % Slowenen,
1,98 % Serben, 1,81 % Kroaten, 1,1 % Bosniaken,
0,32% Magyaren , 0,11% Italiener
■ SPRACHEN: Slowenisch, regional:
Ungarisch, Italienisch
■ WÄHRUNG: Euro, seit 2007
■ RELIGIONEN: 57,8 Katholiken, 2,5%
Muslime, 2,3% orthodoxe Christen,
0,9% Protestanten
■ NATIONALFEIERTAG: 26. Dezember
(Tag der Unabhängigkeit und
Einigkeit), 25. Juni
■ STAATSFORM: Volksrepublik
■ STAATSOBERHAUPT UND REGIE-
RUNG: Staatspräsident Danilo Türk
(seit 2007), Ministerpräsident Borut
Pahor (seit 2008)
■ UNABHÄNGIGKEIT: 25. Juni 1991
■ VERWALTUNG: Slowenien ist in
210 Gemeinden (slowenisch obcine),
darunter elf Stadtgemeinden,
gegliedert. Zwischen der Gemeindeebene
und dem Gesamtstaat ist
keine weitere administrative Ebene
zwischengeschaltet.
■ MITGLIED IN INTERN.ORAGANI-
SATIONEN: EU, NATO, UNESCO,
UNICEF, WHO, WTO, Weltbank, OS-
ZE, OECD
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