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SOCIETY Magazin 357

FOTOS: WWW.SLOVENIA.INFO/PAOLO PETRIGNANI, J.SKOK, P. HIENG, UBALD TRNKOCZY Markthallen, die Brücke Tromstovje und mehrere Kirchen wurden nach seinen Vorstellungen erbaut. Der zentrale Platz der Hauptstadt „Presernov trg“ bildet den Schnittpunkt der alten Landstraßen. Um einen Panoramablick über Ljubljana zu erhalten lohnt es sich, mit der Bahn das Schloss der Hauptstadt zu besuchen. Piran Luftaufnahme von Ljubljana AUS DER GESCHICHTE 1918: Gründung des unabhängigen Staates der Slowenen, Kroaten und Serben, dem das Königreich SHS folgt (Slovencev, Hrvatov in Srbov). 1929: König Aleksander Karadjordevic verwandelt das SHS zum Königreich Jugoslawien. 1945: Slowenien wird Volksrepublik der Föderativen Republik Jugoslawien 1991: Unabhängigkeitserklärung 2004: Slowenien wird Mitglied der EU und der NATO 2007: Beitritt zum Schengen-Raum. Einführung des Euro. 2008: EU-Präsidentschaft 2010: OECD-Mitglied *** Was man probiert haben muss Die slowenische Küche ist sehr vielfälgiut. Als Vorspeise – aber nicht nur – wird in Slowenien gern eine üppige Suppe gegessen. Ganz exklusiv werden diese in einer Schale aus Brotteig serviert, wie beispielsweise die Pilzsuppe „gobova juha“. An der Küste orientiert man sich eher an Langusten, Muscheln und Kalamari, diese sind oft mit Schinken oder Käse gefüllt. Wem eher Fleischgerichte zusagen, der kann sich auf ein Schnitzel mit Pilzsauce freuen oder auf die etwas außergewöhnlichere Hauptspeise „zrebickov steak“ aus Fohlenfleisch. Eine typische Nachspeise sind die Palatschinken, die von Schokolade, Eis oder Nüssen begleitet werden. Als alternative kann man einen mit Nüssen, Topfen und Früchten gefüllten Strudel, „gibanica“ genießen oder zu den zahlreichen Torten und Schnitten mit viel Buttercreme greifen. Als Begleitung zum üppigen Essen kann man den trockenen, aber keinesfalls herben Roséwein Cvicek probieren, oder eine der typischen slowenischen Biersorten „Union“, „Zlatorog“ oder „Lasko“ wählen. BUCHTIPPS Slowenien Lore Marr-Bieger Michael Müller Verlag Slowenien vereint mitteleuropäischen Flair und Atmosphäre des Balkans sowie der Alpenund Adria-Anrainer. Ein Land voller Architektur und Musik, Kirchen und Museen, welches aber auch zum Wandern, Klettern und Kajakfahren einlädt. Einen umfassenden Überblick über dieses spannende Land bietet der Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag. ■ LÄNDERNAME: Republik Slowe- nien FACTS IN BRIEF ■ FLÄCHE: 20.273 km 2 ■ EINWOHNERZAHL: 2,2 Mio. ■ KLIMA: Mediterranes Klima im Südwesten mit warmen Sommern und milden, feuchten Wintern. Im Landesinneren ist das Klima kontinentaler geprägt, der Nordwesten von typischem Südalpenklima (Südföhn, Winterregen). Der Winter und das Frühjahr bringen an der Küste häufig kalte Fallwinde, die gefürchtete Bora mit Schnee in Höhenlagen. ■ LAGE: Slowenien liegt im südlichen Teil Mitteleuropas. Im Norden des Landes verlaufen die Alpen, in der Mitte und im Süden finden sich vor allem Karstlandschaften. Ein knapp 50 Kilometer langer Küstenabschnitt zur Adria besteht ebenfalls. Nachbarstaaten: Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien. Die Hälfte der Staatsfläche ist mit Wald bedeckt. Den Nordwesten des Landes prägen die Alpen mit dem höchsten Berg Sloweniens, dem Triglav (2864 m). ■ HAUPTSTADT: Ljubljana, 270.000 Einwohner ■ BEVÖLKERUNG: 83,06 % Slowenen, 1,98 % Serben, 1,81 % Kroaten, 1,1 % Bosniaken, 0,32% Magyaren , 0,11% Italiener ■ SPRACHEN: Slowenisch, regional: Ungarisch, Italienisch ■ WÄHRUNG: Euro, seit 2007 ■ RELIGIONEN: 57,8 Katholiken, 2,5% Muslime, 2,3% orthodoxe Christen, 0,9% Protestanten ■ NATIONALFEIERTAG: 26. Dezember (Tag der Unabhängigkeit und Einigkeit), 25. Juni ■ STAATSFORM: Volksrepublik ■ STAATSOBERHAUPT UND REGIE- RUNG: Staatspräsident Danilo Türk (seit 2007), Ministerpräsident Borut Pahor (seit 2008) ■ UNABHÄNGIGKEIT: 25. Juni 1991 ■ VERWALTUNG: Slowenien ist in 210 Gemeinden (slowenisch obcine), darunter elf Stadtgemeinden, gegliedert. Zwischen der Gemeindeebene und dem Gesamtstaat ist keine weitere administrative Ebene zwischengeschaltet. ■ MITGLIED IN INTERN.ORAGANI- SATIONEN: EU, NATO, UNESCO, UNICEF, WHO, WTO, Weltbank, OS- ZE, OECD SOCIETY 1_11 | 23

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