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SOCIETY Magazin 357

KROATIEN WIRTSCHAFT Investitionen Stärkung der Exporte Kroatien, der nächste Mitgliedsstaat der EU, ist für die daraus entstehenden Chancen zur weiteren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung bereit. Als größter ausländischer Investor in Kroatien hat sich Österreich als einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Kroatiens etabliert. Der Wirtschaftsstandort Kroatien gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das zwanzigjährige Jubiläum der kroatischen Unabhängigkeit ist auch ein willkommener Anlass zur Evaluation der kroatischen Wirtschaftslage. Der Wiederaufbau der kriegsgeschüttelten und zerstörten Wirtschaft war für Kroatien ein nicht einfacher Weg – Kroatiens Startplatz beim „Transitionsmarathonlauf“ war wegen der Kriegsnachwirkungen ungünstig. Der NATO-Beitritt 2009 und der bevorstehende EU-Beitritt sind besonders für die Entwicklung der kroatischen Wirtschaft Impulse von größter Bedeutung. Die kroatische Regierung hat im April 2010 ein weitreichendes Reformprogramm vorgestellt, das als strategische Plattform für das weitere wirtschaftliche Wachstum und die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der kroatischen Wirtschaft dient. Folglich hat die Regierung im September 2010 insgesamt dreißig Investitionsprojekte im Wert von 14 Mrd. Euro vorgestellt, und zum Jahresende 2010 wurde der angesehene Unternehmer Domagoj Ivan Milosevic zum Vizepräsidenten der kroatischen Regierung für Investitionen ernannt. Besonders in den Bereichen Energie, Transport, Tourismus und Wasserwirtschaft sieht die kroatische Regierung die wichtigsten Investitionsprojekte. *** Allgemeine Wirtschaftslage Die kleine offene Wirtschaft Kroatiens zählt zu den meistentwickelten in Südosteuropa und ist stark von den Entwicklungen der internationalen Märkte beeinflusst. Der Dienstleistungssektor ist der bedeutendste in der Wirtschaftsstruktur, besonders aufgrund des hohen Anteils des Tourismus in der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes. Als eines der beliebtesten Reiseziele im Mittelmehrraum wurde Kroatien im Jahr 2010 von 10,6 Millionen Touristen besucht, was ein Anstieg von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2009 bedeutet. Die größten Herausforderungen für die Industrie sind die weitere Stärkung der exportorientierten Produktion, sowie der Aus- 14 | SOCIETY 1_11 Der Fremdenverkehr ist ein wichtiges Standbein in der Kroatischen Wirtschaft. bau der Konkurrenzfähigkeit der für den Export produzierten Waren. Im Rahmen umfangreicher Maßnahmen zur weiteren Modernisierung der kroatischen Wirtschaft wird auch eine Umstrukturierung der Werften vorgenommen. Die günstige und wichtige geographische Lage an den transeuropäischen Korridoren, die weitere Entwicklung der Wirtschaftszonen, das über tausend Kilometer lange hochmodern ausgebaute Autobahnnetz sowie die baldige EU-Mitgliedschaft zählen als wichtigste Faktoren, die den weiteren Ausbau der industriellen Produktion begünstigen. *** Europäische Union – neue Impulse Die Beitrittsverhandlungen Kroatiens mit der Europäischen Union nähern sich dem Ende und dadurch werden auch neue Möglichkeiten für die kroatische Wirt- schaft geschaffen, die mit dem bevorstehenden Beitritt noch wesentlich erweitert werden. Besonders wichtig werden die optimale Verwaltung und Nutzung der EU-Finanzmittel – bis zum Beitritt bezieht Kroatien Mittel aus dem IPA-Programm (Instrument for Pre-Accession Assistance) und vom Zeitpunkt der vollen Mitgliedschaft an werden Mittel aus den Finanzinstrumenten der europäischen Regionalpolitik, sowie der Gemeinsamen Agrarpolitik in Anspruch genommen. *** Österreich und Kroatien – wichtige Partner Die kroatisch-österreichischen bilateralen Beziehungen sind freundlich und sehr intensiv, besonders in den Bereichen der Politik und Wirtschaft. Die kroatischen Exporte nach Österreich betrugen im Jahr FOTO: KROATISCHE ZENTRALE FÜR TOURISMUS, 2011

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