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Imagebroschüre 2017

66 SKV Nachfolgeregelung Die Nachfolgeregelung ist ein höchst aktuelles Thema in der Schweizer Wirtschaft und betrifft in erster Linie KMU-Betriebe. Rund 80'000 Unternehmen in der Schweiz stehen in den nächsten fünf Jahren vor einer Nachfolgeregelung. Dies entspricht 27 Prozent aller Unternehmen. In dreiviertel aller Fälle machen sich Inhaber von kleinen und mittleren Unternehmen zu spät Gedanken über die Nachfolgeregelung. Ideal wären zehn Jahre. Unternehmer, die mit 55 Jahren anfangen, sich Gedanken über die Nachfolge zu machen, finden für ihr Unternehmen fast immer eine gute Lösung – selbst in einem völlig veränderten Marktumfeld. Unternehmer mit Leib und Seele, die ihr eigenes Unternehmen aufgebaut und durch alle Stürme gesteuert haben, kämpfen nicht selten mit der emotionalen Loslösung. Diese braucht Zeit. In Familienunternehmen sollte man immer daran denken, dass die Gespräche mit allen Familienmitgliedern viel Zeit in Anspruch nehmen. Im Weiteren müssen steuerliche Fristen eingehalten werden. Und allfällige Nachfolger aus der Familie oder aus dem Unternehmen müssen zuerst aufgebaut werden. Das braucht Jahre. Im Idealfall beginnen Unternehmer schon vor dem 55. Lebensjahr, sich konkrete Gedanken über die Nachfolgeregelung zu machen und die nötigen Schritte einzuleiten sowie Gespräche zu führen. Nicht selten ist in KMU das private und geschäftliche Vermögen komplett verflochten. Familienvermögen sind ins Unternehmen investiert oder es hängen sogar andere Familienmitglieder mit ihrem Vermögen im Unternehmen drin. Auch hier sollte man vor dem 55. Lebensjahr damit anfangen, privates und geschäftliches Vermögen voneinander zu trennen. Privat gewährte Unternehmensfinanzierungen sind abzulösen. Nicht selten haben Unternehmer während 30 oder mehr Geschäftsjahren die unveränderte Vorstellung, die Firma einmal für Millionen Franken verkaufen zu können und so eine schöne Altersvorsorge zu generieren. Solche Beispiele sind gefährlich. Denn das eigene Geschäft verkauft man nur einmal. Besteht zum fraglichen Zeitpunkt keine Nachfrage, nützen alle Preisvorstellungen und hohen Erwartungen nichts. Unternehmer sollten beim Verkauf der Firma immer an den Nachfolger denken. Würden Sie dieses Unternehmen in der heutigen Zeit auch zum geforderten Preis kaufen? Wenn nein, besteht ein hohes Risiko, dass die Nachfolgeregelung platzt. Erstellen Sie eine seriöse Unternehmensbewertung als Basis für Preisverhandlungen. Eine grosse Hürde bei Nachfolgere- gelungen in KMU können unzweckmässige Rechtsformen oder rechtliche Strukturen sein. Nicht unerhebliche rechtliche Probleme stellen sich auch bei Ehescheidungen. Unerwartete steuerliche Sperrfristen und andere Steuerfallen (z.B. indirekte Teilliquidation, hohe nicht betriebsnotwendige Mittel im Unternehmen, offene Veranlagungsjahre, MwSt-Abrechnungen, pendente Steuerprüfungen usw. können jedem Nachfolger buchstäblich «ablöschen» und die Geschäftsübergabe zum Scheitern bringen. Auch hier kann nur emp- fohlen werden, sehr früh eine professionelle Steuerberatung einzuholen. Aus all diesen Gründen arbeitet der Schweizerische KMU Verband mit verschiedenen Personen zusammen, welche aus den Bereichen Treuhand, Finanzanalyse & Bewertung sowie der Rechtsberatung kommen und so gemeinsam als Team agieren und bei der aktiven Nachfolgeregelung und der Suche nach einem Nachfolger helfen können. Wenn auch für Sie das Thema Nachfolgeregelung ansteht, so nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir helfen Ihnen bereits im Vorfeld, damit einer erfolgreichen Nachfolgeregelung nichts im Wege steht. Nachfolgeregelung Schweizerischer KMU Verband Eschenring 13 6300 Zug Telefon 041 348 03 30 Telefax 041 348 03 31 info@kmuverband.ch www.kmuverband.ch

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