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Imagebroschüre 2016

18 SKV Lobby für die Schweizer KMU Christian Levrat, Präsident SP Regula Rytz, Nationalrätin Grüne • Sehr geehrte Unternehmerinnen, sehr geehrte Unternehmer. Sicher loben meine Kollegen die KMU als «Rückgrat der Wirtschaft» und «Fundament unseres Wohlstands». Da haben sie völlig Recht, ohne KMU funktioniert unser Land nicht. Nur, frage ich Sie, warum haben die KMU dann politisch keine Stimme? Warum lassen die KMU zu, dass Economiesuisse und Gewerbeverband in ihrem Namen eine Politik betreiben, die in Wirklichkeit nur den Grosskonzernen nützt? • Was KMU brauchen, sind keine «Patentboxen» und andere komplizierte Steuerkonstrukte für Holdings, wie sie die Wirtschaftsverbände und die bürgerlichen Parteien anstreben. KMU haben auch nichts von Steuererleichterungen für Aktionäre und Kapitalgesellschaften. Und KMU leiden ganz besonders unter dem überbewerteten Franken, den die Finanztheoretiker so toll finden. • Wenn man Ihnen weismachen will, dass KMU die gleichen Interessen haben wie Grossbanken und Rohstoffkonzerne, ist das falsch. KMU sind angewiesen auf eine gute Infrastruktur, auf einen Service public, der funktioniert. KMU brauchen Angestellte, die gut ausgebildet sind. Sie brauchen Konsumentinnen und Konsumenten, die genügend Geld im Portemonnaie haben. Und sie profitieren von einer Wirtschaftspolitik, die gezielt investiert und den produzierenden Sektor fördert. • Die SP steht für gute Schulen, für den Service public, für einen handlungsfähigen Staat, für gerechte Steuern und für einen realistischen Frankenkurs. Wir sind die Partei, die sich um die Sozialpartnerschaft sorgt. Wir kämpfen dafür, die Kaufkraft der Menschen zu stärken und verteidigen Schweizer Löhne gegen Lohndumping aus der EU. Damit die Produkte, die Sie herstellen, auch Absatz finden. Ich bin überzeugt, dass diese Politik im Interesse der KMU ist. Und ich hoffe, Sie sind überzeugt: Die wahre KMU-Partei ist die SP! Grüne Politik stärkt die lokale Wirtschaft Wir Grünen setzen auf eine Wirtschaft, welche die materiellen Grundbedürfnisse sichert, aber zugleich eine gesunde Umwelt und soziale Gerechtigkeit gewährleistet. Innovative kleine und mittelständische Unternehmen aus Handwerk, Industrie und Dienstleistungen bilden dafür eine starke Basis. Dank ihrer übersichtlichen Grösse übernehmen KMU auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Verantwortung für die Mitarbeitenden. Die Grünen anerkennen die wichtigen Leistungen der KMU und helfen mit, die Rahmenbedingungen zu verbessert. Wir setzen uns für gut ausgebildete Fachkräfte ein und wollen das öffentliche Beschaffungswesen stärker auf Nachhaltigkeit ausrichten. Das verschafft den lokalen Betrieben mit ihrem Engagement für Qualität, Umweltschutz und Ausbildung einen Vorteil gegenüber Dumpingangeboten und Preisdrückerei. Eines ist klar: Unser Wohlstand darf weder zu Lasten benachteiligter Menschen oder ärmerer Länder erwirtschaftet werden, noch zu Lasten künftiger Generationen. Unser Ziel ist deshalb, noch stärker erneuerbare Energien zu nutzen, knappe Ressourcen zu schonen und Müll und Schadstoffe so weit wie möglich zu vermeiden. Eine grosse Chance für die Sicherung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Schweiz sind die beiden grünen Volksinitiativen «Für eine ressourceneffiziente Wirtschaft» und für den «geordneten Ausstieg aus der Atomenergie». Beide kommen 2016 zur Abstimmung und stärken die lokale Wertschöpfung. Anstatt weiterhin Milliarden von Franken in uran- und ölexportierende Länder zu schicken wird das Geld dort investiert, wo es Nutzen ohne Nebenwirkungen bringt: In die nachhaltige, lokale Energieproduktion, in Gebäudesanierungen, in langlebige Qualitätsprodukte und innovative Dienstleistungen. Kurz: In die Stärken unserer KMU. Martin Bäumle, Präsident der GLP Zwei Drittel der schweizerischen Angestellten sind in Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden beschäftigt. Kein Wunder bezeichnen sich alle Parteien gerne als «KMU-freundlich». Leere Worte bringen den Schweizerischen Unternehmerinnen und Unternehmern jedoch nichts. Eine breite Untersuchung durch die Zeitschrift Bilanz hat gezeigt, wer im Parlament ihre Versprechungen auch in Taten umsetzt. Das Ergebnis: die wirtschaftsfreundlichste Partei sind die Grünliberalen! Für einige war dieses Ergebnis überraschend – für uns war es eine Bestärkung unseres bisherigen Weges. • Denn für uns Grünliberalen war und ist klar: neben einer intakten Umwelt ist eine liberale Wirtschafsordnung die Basis für unseren Wohlstand. Die innovative und nachhaltig ausgerichtete Marktwirtschaft und der flexible Arbeitsmarkt sind eine grosser Standortvorteil für die Schweiz. Der Staat soll der Wirtschaft deshalb möglichst wenig Schranken auferlegen und auf funktionierenden Märkten einen gesunden Wettbewerb spielen lassen. Die unzähligen KMU sind der Motor unserer Wirtschaft. Schöpferisches Unternehmertum muss sich deshalb frei entfalten können. Der Schweizer Innovationspark setzt hier an und wird die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung und der Wirtschaft noch verbessern. • Eine grosse Chance für unsere Wirtschaft ist auch die Energiewende. Statt Milliarden für dreckige Technologien ins Ausland zu zahlen, sollten wir in die Technologien der Zukunft investieren, für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien. In der Schweiz haben wir einerseits ein grosses Potenzial an erneuerbaren Energien (Sonne, Wasser, Wind, Geothermie und Biomasse) aber auch das nötige Knowhow an unseren Hochschulen und in unseren Unternehmen, um die Energiewende umzusetzen. • Wir Grünliberalen werden uns auch in Zukunft für den Schweizer Wirtschaftsstandort einsetzen – und nicht nur darüber reden.

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