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Imagebroschüre 2016

4 SKV Aus der Geschäftsstelle Roland M. Rupp Vizepräsident und Leiter der Geschäftsstelle Geschätzte Unternehmerinnen und Unternehmer, geschätzte Mitglieder Das vergangene Jahr war an Turbulenzen kaum zu überbieten. Mit der Aufhebung des Mindestkurses der Nationalbank am 15. Januar 2015 traf es die Wirtschaft teilweise völlig unerwartet und direkt ins Mark. In der Folge gab es zahlreiche Konkurse und es kam zu einem grossen Stellenabbau und noch heute schreibt (gemäss SRF vom 30.11.2015) rund ein Drittel der metallverarbeitenden Industrie in der Schweiz rote Zahlen. Aber nicht nur die rohstofferzeugende Industrie hat Probleme. Auch dem Tourismus geht es nicht allzu gut und in Basel steht jedes 5. Ladengeschäft vor dem aus, da viele Leute im grenznahen Deutschland und Frankreich einkaufen gehen, da Sie dort mehr für weniger Geld bekommen. Kein Wunder – Kosmetik- und Reinigungsmittel sind dort bis zu 40 Prozent günstiger und die Mehrwertsteuer bekommt man auch noch zurück. In anderen grenznahen Regionen sieht es nicht anders aus. Auch in der Modebranche sieht es nicht besser aus und wer heute noch keinen Onlineshop hat, wird zähneknirschend zuschauen müssen, wie ein Grossteil der Käufer im Internet einkauft. Zalando lässt grüssen…(Der Umsatz von Zalando 2015 in der Schweiz wird auf 400 Mio geschätzt.) Die starke Währung wird auch das Jahr 2016 prägen und die meisten Konjunkturexperten gehen davon aus dass die Schweizer Wirtschaft etwas Tritt fasst, die Gefahr negativer Überraschungen aber sehr gross ist. Auch Economiesuisse sieht wegen des starken Frankens die Schweizer Wirtschaft gebremst und prognostiziert in diesem Jahr erneut ein unterdurchschnittliches Wachstum. Egal ob Tourismus, Detailhandel oder Industrie – Der Frankenschock (übrigens das Finanzwort des Jahres 2015) zwingt die Schweizer Unternehmen zum Umdenken. Dieser Transformationsprozess hat bereits begonnen. Massnahmen wir Arbeitszeitverlängerungen und Restrukturierungen haben dazu beigetragen, einen Teil der Wettbewerbsfähigkeit zurückzubringen. Dies alleine reicht aber nicht. In einer Umfrage bei 400 Firmen aus dem Maschinenbau, der Elektro- und der Metallindustrie gab rund ein Viertel an, über eine Verlagerung der Produktion in den Euroraum nachzudenken. 80 Firmen haben dies bereits umgesetzt, unter anderem auch Traditionsunternehmen wie Mammut, welche nach 153 Jahren Ihre Seilproduktion nach Tschechien verlagert und hier 24 Stellen gestrichen hat. Diese schleichende Deindustrialisierung spiegelt sich natürlich auch in den Arbeitslosenzahlen. Im 3. Quartal 2015 lag diese gemäss international vergleichbaren Daten bei 4.9 % – Der höchste Wert seit mehr als 4 Jahren. In Deutschland waren es im Oktober sowie und den beiden Vormonaten nur 4.5 % Was also ist zu tun? Deutsche Bauern haben ein neues Geschäftsmodell realisiert, indem Sie ihre Scheunen als «Lagerhallen» für die Interneteinkäufe der Schweizer im Euro-Ausland nutzen. Dort wo früher landwirtschaftliches Gerät stand, stapeln sich nun Päckchen von Amazon & Co. Und jedes Wochenende

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