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lassisch
reisemagazin.com Ausgabe September 2010
D
ie zeiten sind vorbei, als man
bei dunkelheit noch Angst
in den gassen rund um den
oudezijds Achterburgwal haben
musste. heute gehört es zum normalen
sightseeingprogramm jeden
besuchers, wenigstens einen blick
in das heute nicht mehr ganz so
verruchte viertel und die typischen
„hurenfenster“ zu werfen. ein grund
für die von vielen als Aufwertung
gesehene veränderung ist das von
der stadt initiierte „Projekt 1012“
in zukunft werden edelrestaurants,
designerläden und kunstgalerien
neben dem Angebot der käuflichen
Liebe den charakter der wallen
nachhaltig verändern. ein rundgang
mit offenen Augen und kritischem
blick durch die sträßchen voller Leben
und Lust lohnt sich in jedem Fall.
bei tag und bei nacht.
ein Kunstwerk für die ewigkeit
ebenso wenig wegzudenken aus
Amsterdam sind die vielen kanäle,
die sogenannten grachten, die fast
die gesamte stadt durchziehen. das
historische geflecht von kanälen
wurde Anfang August diesen Jahres
zum unesco-welterbe erklärt.