Get the FLASH PLAYER to view this magazine:

Get Adobe Flash player

- or -

View as HTML version

PHOTOcASE, FOTOGRAF: MAGIccARlO VISIONEN Es gibt bereits zahlreiche solcher nach dem cradle-to-cradle®-Prinzip optimierte Produkte: Der Sportartikelhersteller Trigema hat Shirts im Angebot, deren Produktionskette so optimiert ist, dass das Shirt kompostiert werden kann. Die Kosmetikfirma Intelligent Nutrients stellt ihre Produkte nur aus natürlichen Rohstoffen her – und produziert damit Haarlack, den man trinken könnte. Verschiedene Büromöbelhersteller haben ihre Schreibtischstühle und Tische so konzipiert, dass man sie problemlos auseinanderbauen und die einzelnen Komponenten in ihre Technosphäre zurückgeben kann. Der Hygieneartikel-Hersteller van Houtum hat seine Produktionsprozesse so optimiert, 14 QUerdenKer optimiert dass nur ungiftige Stoffe zugesetzt werden, um die gewünschten Papiereigenschaften zu erhalten. Backhausen interior textiles musste sich für seine Möbelstoffe unter anderem an die Erforschung ungiftiger Farben machen und hat inzwischen eine optimierte Stoffkollektion, die sogar schon zu Kleidungsstücken verarbeitet worden ist. Auch höchst technische Geräte sind nach dem cradle-to-cradle®-Prinzip optimierbar – ein Beispiel dafür ist der Econova-Fernseher von Philips. Er ist unter anderem zu großen Teilen aus recyceltem Aluminium hergestellt und wird mit einer solarbetriebenen Fernbedienung geschaltet. Wirklich perfekt optimiert ist das cradle-tocradle®-Konzept, wenn Produkte entstehen, die über ihre eigentliche Verwendung hinaus nützlich sind. Das sind zum Beispiel Häuser, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen – eine Annäherung an einen solchen zukünftigen Standard ist durch eine intelligente Ausrichtung zur Sonne, durch Dach- und Fassadenbegrünungen und einige andere Maßnahmen möglich. cradle-to-cradle®-Miterfinder William McDonough geht in seinen Entwürfen über die reine Hauskonzeption hinaus hin zum Zusatznutzen: Bei seinem Design für das Ferrer Research & Development center in Spanien dient das Atrium als Gewächshaus und soll einheimische Schmetterlinge beherbergen.

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40
Page 41
Page 42
Page 43
Page 44
Page 45
Page 46
Page 47
Page 48
Page 49
Page 50
Page 51
Page 52
Page 53
Page 54
Page 55
Page 56
Page 57
Page 58
Page 59
Page 60
Page 61
Page 62
Page 63
Page 64
Page 65
Page 66
Page 67
Page 68
Page 69
Page 70
Page 71
Page 72
Page 73
Page 74
Page 75
Page 76
Page 77
Page 78
Page 79
Page 80
Page 81
Page 82
Page 83
Page 84