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www.psi-network.de PSI Journal 10/2016 zeigen minimieren N icht allzu lange ist es her, dass Qualitätssicherung vielfach vernachlässigt, die Risiken möglicher Produktmängel verdrängt wurden. Allzu sorglos wurde aus Asien importiert, was der Kunde wollte oder der Markt gerade hergab. Nicht zuletzt durch die vielen von der Europäischen Kommission erlassenen Richtlinien, die in nationales Recht umgesetzt wurden und nun verbindlichen Charakter haben, ist das Bewusstsein der Unternehmer für die Notwendigkeit eines Risikomanagements gewachsen. Doch nicht nur aus der Politik kommt der Druck, auch der Kunde ist sensibler geworden und verlangt einen lückenlosen Konformitätsnachweis entlang der gesamten Lieferkette. Wer da als Lieferant nicht mitzieht, ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Billig, neu oder besonders auffällig – das allein reicht heute nicht mehr, um beim Kunden zu punkten. Gefragt sind sichere, unbedenkliche und funktionale Produkte mit einer akzeptablen Lebensdauer. Händler sind oft die Ersten, die mit diesem neuen Qualitätsbewusstsein konfrontiert werden und nun ihre Lieferanten in die Pflicht nehmen nehmen müssen. müssen müssen. Immer Immer mehr mehr Beispiele gibt es, wo alle Marktteilnehmer gemeinsam für bessere Produkte arbeiten, wo Projekte hervorragend funktionieren, weil alle wissen: Letztlich entscheidet die Qualität von Produkten und Dienstleistungen über den langfristigen Unternehmenserfolg. Aber es gibt auch die Gegenbeispiele, wo es zu Reklamationen und Mängeln kommt. Der Inverkehrbringer haftet Wer Waren oder Dienstleistungen bestellt, geht immer davon aus, dass diese vereinbarungsgemäß geliefert oder ausgeführt werden. Geschieht dies nicht entsprechend, spricht man von einem Mangel. Der Mangel ist ein zentraler Begriff im Recht der Leistungsstörungen bei verschiedenen Vertragstypen, insbesondere im Kaufrecht, Mietrecht und Werkvertragsrecht (siehe dazu § 434 BGB). In erster Linie wird hier unter Mangel die tatsächliche Funktion, Handhabung oder Beschaffenheit gesehen (Gebrauchstauglichkeit oder Lebensdauer). Der Begriff „Qualitätsmangel“ schließt allerdings weitere Bereiche ein, etwa die gesetzlichen Bestimmungen für das Inverkehrbringen von Produkten und Geräten (Sicherheit, Elektromagnetische Verträglichkeit, chemische Schadstofffreiheit, etc.). Kunden gehen also nicht nur von der vereinbarungsgemäßen Lieferung aus, sondern auch davon, dass diese Güter die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und problemlos in Verkehr gebracht oder weiterverkauft werden können. Wer gesetzlich nicht konforme Konsumgüter in der EU, in den USA, China oder Japan in den Verkehr bringt, ob mutwillig oder unbewusst, handelt gesetzeswidrig, so dass die Behörden gezwungen sind, nach dem Verantwortlichen zu suchen. Es gilt immer das Grundprinzip, dass der Inverkehrbringer für Schäden haftet, die dem Verbraucher weiter Seite 34 >> 33

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