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Branche 62 W erbeartikel verfehlen auch in Schweden ihre Wirkung nicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie, die der schwedische Werbeartikelverband SBPR in Auftrag gegeben hatte. Dabei gaben allein 85 Prozent der Befragten an, dass sie einen Werbeartikel, den sie bekommen haben, noch in Erinnerung haben. Werbeartikel gehören also auch im hohen Norden zu den Werbemaßnahmen, die bei den Empfängern einen positiven Eindruck hinterlassen. Ein Drittel aller Befragten gibt an, dass sie generell eine (sehr oder ziemlich) positive Einstellung zu Werbeartikeln haben. Verglichen mit anderen Werr bekanälen ist das eine starke „Ausbeute“, wie die Studie es formuliert. Lediglich dem Kino wird in Schweden eine stärkere Werbewirkung zugesprochen. Werbeartikel müssen von Nutzen sein Vier von fünf Befragten ist es wichtig, dass der Werbeartikel von Nutzen ist. Erst an zweiter Stelle folgte die gute Qualität eines Produktes. Diese ist immerhin 70 Prozent PSI Journal 10/2016 www.psi-network.de Andere Länder, andere Sitten. Andere Länder, andere Einstellung zu Werbeartikeln? Oder ist der Werbeartikel in seiner Bedeutung völkerverbindend, weil er überall den gleichen Stellenwert genießt? Nachdem wir bereits Studien aus Frankreich, Polen und der Ukraine vorgestellt haben, schauen wir nun nach Schweden. Schwedischer Werbeartikelmarkt Geteiltes Echo im hohen Norden wichtig. 63 Prozent messen dem Design hohe Bedeutung bei. Weniger ins Gewicht fallen die Aspekte Einzigartigkeit, der Zeitpunkt, zu dem ein Adressat ein Produkt erhalten hat, sowie die Tatsache, von wem der Werbeartikel verteilt wurde. Imagefördernde Wirkung Bei 31 Prozent der befragten schwedischen Rezipienten tragen Werbeartikel dazu bei, dass sie der Marke positiv gegenüber eingestellt sind. Bei lediglich vier Prozent wirkt sich der Erhalt eines Werbeartikels negativ aus. Allerdings: Mehr als die Hälfte (58 Prozent) fühlt sich weder in die eine noch die andere Richtung beeinflusst. Eine interessante Beobachtung: Eine unterschiedliche Bedeutung wird der Rolle von Werbeartikeln bezüglich ihres Einflusses auf Entscheidungen zugesprochen. Während gut ein Drittel zugab, dass Werbeartikel – zusammen mit TV-Werbung – am besten geeignet ist, eine Marke zu formen und ihr Image zu bilden, fühlen sich lediglich 13 Prozent durch Werbeartikel in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst. Diese Diskrepanz ist umso bemerkenswerter, da sie bei keinem anderen Werbemedium so gravierend ist. Kurzum: Einem Platz eins in Markenbildung steht ein vierter Platz in puncto Kaufentscheidung gegenüber. Damit liegen Werbeartikel hinter TV- und Zeitungswerbung (jeweils 20 Prozent) sowie Werbung in Magazinen (18 Prozent). Erstaunlich in diesem Zusammenhang: Werbung im Internet überzeugt gerade einmal nur jeden zehnten Befragten. Werbeartikel als täglicher Begleiter Die Studie hat nicht nur gezeigt, dass die Mehrheit der Befragten schon Werbeartikel bekommen hat. 30 Prozent gaben an, Werbeartikel jeden Tag zu benutzen. In erster Li-

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