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60 BRANCHE PERUSA PARTNERS ÜBERNIMMT SENATOR IST VERKAUFT Die Merz-Gruppe hat die Schreibgeräte-Tochter Senator an die Münchener Kapitalbeteilungsgesellschaft Perusa Partners verkauft. Merz selbst will sich künftig ganz auf die globalen Geschäftsbereiche Pharma und Ästhetik konzentrieren. Über 90 Jahre hat Merz die Fahne des Schreibgeräteanbieters Senator in der ungewöhnlichen Kombination mit Arzneimitteln gehalten. Das hat jetzt ein Ende. Der Standort Groß-Bieberau ist davon nicht betroffen, das ist mit den neuen Partnern vertraglich festgelegt. KONSEQUENTER SCHRITT Die Werbeartikelbranche betrifft dies auch, denn ein Teil von Senator hat sich traditionell dem Werbesektor verschrieben. Insider der Branche hatten schon länger vermutet, dass sich bei Merz was tut, denn der Bereich Schreibgeräte war von der personellen Führung her nicht mehr stabil und die Umsätze auch nicht. Trotzdem erzielte Senator mit rund 350 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 50 Millionen Euro. Michael Nick, einen der Gesellschafter von Merz und Vorsitzender des Aufsichtsrats von Senator sagte zum Perusa-Deal: „Wir sind davon überzeugt, dass der Verkauf an Perusa der richtige Schritt für die langfristige Entwicklung von Senator ist.“ Im Merz- Konzern selbst spielte Senator mit knapp 5 Prozent vom Umsatz eine mehr und mehr unbedeutende Rolle. In ersten Reaktionen aus der Branche ist deshalb zu hören, dass der Schritt, der jetzt erfolgt ist, letztlich nur konsequent ist. TURNAROUND IST ERFOLGREICH EINGELEITET Die Perusa GmbH, der neue Inhaber von Senator, wurde 2007 gegründet. Perusa Gesellschafter beteiligen sich meist mit eigenem Geld neben den institutionellen Mitteln, so auch bei Senator. Daniel Jeschonowski, der jetzt neben Dr. Ulf Osmers neu- PSI Journal 8-9/2016 www.psi-network.de Werk in Groß Bieberau. er Geschäftsführer in Groß-Bieberau ist, dürfte also auch persönlich engagiert sein. Der Fonds, in den Senator bei Perusa eingebracht wurde, läuft bis 2026. Das zeigt an, dass das Münchener Unternehmen seine Politik konsequent fortführt und ausbaut. Langfristige Investments sind der Kern des Unternehmens. Ein beispielhaftes Engagement ist die Mehrheitsbeteiligung von Perusa beim Motorradhelmhersteller Schuberth im Jahr 2013. Das Unternehmen hatte man im Sinkflug abgefangen und den Umsatz von 60 auf 75 Millionen gesteigert und die Mitarbeiterzahl auf heute 400 gebracht. Schuberth steht 2016 wieder glänzend da. Gute Aussichten also für Senator. Wobei die größte Leistung der ersten 100 Tage sein dürfte, das Unternehmen nach dem Verkauf in ruhigem Fahrwasser zu halten. Zuviel wurde bis Ende 2015 personell experimentiert und auch im Produktbereich hatte man hier und da in Sackgassen gesteuert. Wobei man sagen muss, dass Senator schon in der ersten Jahreshälfte 2016 auf einem sehr guten Weg aus der Krise war. Der Turnaround ist erfolgreich eingeleitet. Auf dem Weg nach oben steht allenfalls der Wettbewerb im Weg. Damit konnte Senator in seiner langen Geschichte aber immer sehr gut umgehen und sich einen Platz in der Spitze sichern. Auf der PSI im Januar 2017 wird man die „neue“ Senator GmbH dann hautnah kennenlernen können. www.senator.com <

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