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www.psi-network.de PSI Journal 8-9/2016 VOM KELLER ÜBER DEN STADL BIS ZUR GROSSEN MANUFAKTUR 1989 Im Sommer flüchten Heike Hampel-Rudolph und Tobias Köckert vor der Maueröffnung über Ungarn in den Westen und finden Zuflucht in Rosenheim. 1990 Heike Hampel-Rudolph beginnt als gelernte Meißener Porzellanmalerin mit dem Bemalen von Tassen in Meißener Manier, nur etwas freier, und verkauft diese auf Märkten in Oberbayern. Nebenbei unterrichtet sie Meißener Malerei. Tobias Köckert steht seiner Partnerin bei der Planung, Organisation und Administration zur Seite. 1991 Die beiden gründen ihre gemeinsame Firma und benennen sie nach der alten Bezeichnung der Meißener Porzellanmaler für ihre Utensilien, dem Werkzeug zum bemalen von Porzellan: Mahlwerck. 90er Jahre Heike Hampel-Rudolph nimmt an internationalen Ausstellungen teil, ihr Malstil entwickelt sich weiter. Bald kann sich Tobias Köckert ausschließlich dem Vertrieb und der Administration der eigenen Firma widmen. Es werden Dekore für andere Porzellanhersteller entwickelt. Bald entwickelt sich auch das Werbegeschäft mit bedruckten Tassen weiter. Ein neuer Brennofen kann die Anzahl der Tassen pro Beschickung mehr als verdoppeln auf 80 Stück! Das Büro mitsamt Fertigung in Stephanskirchen wird bezogen. 1997 Nun wird ein „richtiger“, großer Brennofen in Betrieb gestellt. Ein Brennvorgang ermöglich nun das Brennen von 300 Stück Porzellan. Mahlwerck Porzellan ist auf 10 Mitarbeiter angewachsen. 1999 Der Standort Stephanskirchen wurde mehrmals aus- und umgebaut, eigene LKW-Zufahrten geschaffen. Der Markt für bedruckte Becher und Tassen, die für Marketingzwecke verwendet werden, nimmt immer mehr Fahrt auf. Mahlwerck wächst mehr und mehr. 2006 Mangels Kapazitäten wird die Manufakturproduktion nach Teplice, einer traditionellen Porzellangegend in Tschechien verlagert. Dort arbeiten Anfang 2006 in der Mahlwerck SRO bereits 12 Kollegen. Verwaltung und Administration lenken den Gesamtbetrieb weiter von Stephanskirchen aus. 2007 Ein neuer Umzug: Die Mahlwerck Porzellan GmbH findet ein schönes Plätzchen auf dem neu erstandenen Spinnereigelände in Kolberr moor. Tradition und Moderne gehen in den frisch renovierten Räumen der über 100 Jahre alten Bauwerke eine wunderbare Symbiose ein. 2008 Mit insgesamt 40 Mitarbeitern werden 3 Mio. Euro Umsatz erreicht. Ein neues Logo wird intern geschaffen und in die Marken-Entwicklung intensiviert. 2009 Entwicklung des in der Folge mehrfach preisgekrönten, wiederverwendbaren Coffee2Go. Dieser Becher entwickelt sich zum Verkaufsschlager als Mehrwegalternative aus Porzellan zu den Pappbechern und ist die Basis für ein völlig neues Genre bei Bechern und Tassen aus Porzellan. 2010 Der neue Messestand entwickelt sich zum Publikumsmagneten auf der PSI, der größten Werbeartikelmesse Europas. Mahlwerck präsentiert zum ersten Mal das PSI Café. 2014 Die Manufaktur in Tschechien bezieht neu erbaute Räume. Sie sind völlig auf den Arbeitsprozess der mittlerweile 80 Kollegen ausgerichtet. Mahlwerck bietet nun (nach eigener Aussage) die größte Gravurkapazität der Branche. 2015 Ein Roboter unterstützt erstmals in der Werbeartikel-Branche den Glasurenbereich. Nun wird auch bei hydroglasurbeschichteten Tassen das „größte Volumen der Branche“ (Mahlwerck) erreicht. 2016 Mahlwerck erreicht als inhabergeführtes Unternehmen mit insgesamt 120 Mitarbeitern einen Umsatz von über 8 Mio. Euro. Die Geschäftslage ist weiterhin auf Wachstum ausgerichtet. Vom individuellen Auftrag ab 100 Stück (Domingtasse), über den klassischen Bereich von Druck und Gravur (ab 250 bis mehrere Tausend Exemplare) bis hin zu mehreren 100.000 Tassen können alle Aufträge zügig bearbeitet werden. 10 3

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