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www.psi-network.de PSI Journal 7/2016 che gehören, deswegen appellierte Politze an die Mitglieder, sich an der Initiative zu beteiligen. Übrigens würde auch die Option einer finanzgerichtlichen Klärung der Steuerproblematik diskutiert. COMPLIANCE-PROBLEMATIK MIT VIELEN FACETTEN Im Rahmen der Initiative „Werbeartikelfreundliche Compliance-Regelungen“ beschäftigt sich der Verband mit Compliance, der neben Budgetkürzungen wichtigsten Ursache für Umsatzeinbußen der Werbeartikel-Wirtschaft. Auch hier hat sich der GWW mit Prof. Dr. Hans Rück (Dekan des FB Touristik/Verkehrswesen der Hochschule Worms) einen ausgewiesenen Fachmann mit ins Boot geholt. Prof. Rück brachte in seinem anregenden Vortrag die aktuelle Compliance-Problematik auf den Punkt: Die Widersprüchlichkeit von Steuer- und Strafrecht und Ethik-Codizes sorgt für weitreichende Verunsicherung. Es gibt keine einheitlichen Regeln, so dass die entsprechenden Vorschriften der Unternehmen sehr unterschiedlich sind. Um vermeintliche Risiken zu vermeiden, fallen die Compliance-Regeln der Unternehmen oftmals strenger aus, als es Gesetze und Codizes fordern. Fehlerhafte Beratung durch Steuerberater führt ebenfalls zu Unsicherheit und Falschinformation. Die in der Praxis häufige Aufzeichnungspflicht für Werbeartikel schon ab 5 Euro führt zu einem unökonomischen bürokratischen Aufwand. Das Ganze hat eine Eigendynamik gewonnen, die vielfach zu überzogenem und widersprüchlichem Handeln führt. So darf in manchen Unternehmen der Einkauf keine Geschenke annehmen, der Vertrieb setzt aber nach wie vor auf Präsente und Werbeartikel. Dabei könnte alles ganz einfach sein, denn de facto sind Präsente bis 50 Euro (bei einer steuerlichen Absetzbarkeitsgrenze von 35 Euro) grundsätzlich unproblematisch. Da dies immer seltener praktiziert wird, muss die Branche zunehmend Einbußen hinnehmen, vor allem bei höherwertigen Artikeln. Eine GWW-Umfrage zum Thema gibt nähere Auskunft über die Wahrnehmung der Problematik in der Branche. KONKRETE PLÄNE IN SACHEN COMPLIANCE Was ist nun zu tun? Hierzu stellte Prof. Rück einen dreistufigen Plan vor: In einem ersten Schritt soll ein Arbeitskreis einen Gesprächs-Leitfaden für Werbeartikel-Berater und Händler entwickeln, um die sachgerechte Aufklärung des Industriekunden im Beratergespräch zu erleichtern. Auch hier sollten sich Werbeartikel-Unternehmen mit einbringen. Ein zweiter Schritt ist die Einflussnahme auf Unternehmensrichtlinien. Vorgeschlagen wurde unter anderem die Erstellung eines Positionspapiers zum verantwortungsvollen Umgang mit Werbegeschenken und Streuartikeln, das sich an Einkäufer und Compliance-Beauff tragte richtet. Die Maßnahmen im Einzelnen wären noch zu erarbeiten. Die Einflussnahme auf Compliance-Codizes (beispielsweise über Verbände) soll das Maßnahmen-Paket abrunden. Konkrete Vorhaben also, die der Branche das Business erleichtern können. GWW-MITGLIEDSCHAFT ALS QUALITÄTSSIEGEL Die GWW-Mitgliedschaft zum Qualitätssiegel zu machen – das ist gleichermaßen Ziel und Auftrag des Verbands. Der Arbeitskreis Round Table hat hierzu bereits erste Initiativen angeregt. Die Qualitätsoffensive beinhaltet die Entwicklung von Maßnahmen zum Vorgehen gegen unsichere Werbeartikel ebenso wie Überlegungen zur Etablierung eines Gütezeichens bzw. einer Gewährleistungsmarke. RA Andreas Kammholz stellte ein Konzept vor, wie der GWW seine Mitglieder dabei unterstützen kann, das Inverkehrbringen unsicherer Werbeartikel zu unterbinden. In der Konsequenz würde der Verband anstelle des Mitgliedsunternehmens ein Verfahren gegen den entsprechenden Wettbewerber anstrengen. Ziel sei es, nicht konforme Produkte vom Markt fernzuhalten und die Branche weiter zu professionalisieren. Als weiteres Thema hat sich der Round Table die Entwicklung neuer Daten-Standards für die Transformation der Branche auf dem Weg zur notwendigen Digitalisierung vorgenommen. Auch die dritte Auflage der DIMA-Wirkungsstudie wird hier koordiniert. PSI 2017: GROSSE AKZEPTANZ DES INDUSTRIETAGS Für den Arbeitskreis Messen gab Silke Frank vom PSI einen Überblick über die kommende PSI vom 10. bis 12. Januar 2017. 60 Prozent der Messefläche sind bereits gebucht, das entspricht rund 600 Ausstellern – darunter auch die großen Player der Branche sowie bekannte Marken und internationale Textil-Labels. Die Halle 10 wird als Textil-Schwerpunkt weiter ausgebaut, der GUSTO-Pavilion in Halle 9 wird sich in neuem Design präsentieren. Viele Sonderflächen wie das Technology Forum, die Erfinder- und Erstaussteller-Flächen sowie die PSI Institute COMPETENCE AREA in Halle 9 machen die PSI wieder zum Branchenevent erster Güte. Das in diesem Jahr neu aufgelegte Terminvereinbarungstool PSI Matchmaking wird weiter verfeinert und wird Verabredungen auf der Messe wieder sehr erleichtern. Neu: Die geänderte Messelaufzeit von Dienstag bis Donnerstag und der Industrietag am 12. Januar, zu dem nur durch Händler eingeladene Industriekunden Zutritt haben werden. Berater-Counter im Eingangsbereich der Halle 9 sowie eine Berater/Industriekunden- Lounge in Halle 12 runden das Angebot ab. Die Akzeptanz des Industrietags sei sehr gut, dies habe sich unter anderem auch auf den PSI-Händlertagungen gezeigt, erklärte die PSI-Messechefin. NEWSWEEK MIT BESUCHERREKORD GWW-Geschäftsführer Ralf Samuel berichtete über die gerade zu Ende gegangene Newsweek, die mit über 4000 Besuchern ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichte und damit einen Besucherrekord aufstellte. Das Konzept hat sich also weiterhin bewährt. Ein Thema organisatorischer Art war die Verlegung der Jahreshauptversammlung. Der Termin im Dezember wurde von vielen Unternehmen als ungünstig empfunden, deshalb ist die Verlegung auf Ende Januar/Anfang Februar im Gespräch. Zur Wahl stehen aktuell der 8. Februar und der 13. Januar (Freitag nach der PSI). Hierüber soll in Kürze abgestimmt werden. < 7

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