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6 8 BUSINESS E-MAIL-MARKETING IM VERSANDHANDEL STUDIE ERMITTELT ENORME MÄNGEL Obwohl im Onlinehandel jeder vierte Euro aus einem E-Mail- Anstoß kommt, ist das Thema nicht ausgereizt. Die aktuelle Absolit-Studie über das E-Mail-Marketing von 41 führenden Versandhändlern deckt erhebliche Mängel auf. Neunzig Prozent haben rechtliche Beanstandungen, vier verzichten gar auf das Double-Opt-in. Für den Handel ist E-Mail-Marketing nach Suchmaschinen der wichtigste Umsatzbringer. Trotzdem werden von den Unternehmen nicht genügend Ressourcen dafür freigegeben. „Gutes E-Mail-Marketing ist eine Frage der personellen Ausstattung“, stellt Studienleiter Dr. Torsten Schwarz fest. Änderung scheint jedoch in Sicht, da 46 Prozent der deutschen Unter- nehmen ihre Budgets für E-Mail-Marketing erhöhen. Andere Branchen stehen noch schlechter da. Während Versandhändler im Schnitt 64 Prozent der 40 von Absolit analysierten Kriterien erfüllten, sind es bei den Versicherungen nur 52 Prozent. RECHTLICHE BEANSTANDUNGEN Versandhändler schneiden noch etwas besser ab als Multichannel-Händler, die 2015 PSI Journal 7/2016 www.psi-network.de von Absolit untersucht wurden. Während Multichannel-Händler das Thema Mobile besser beherrschen, haben Versandhändler professionellere Begrüßungsprogramme für neue Interessenten. „Erschreckend ist jedoch, dass bei 37 der 41 untersuchten Unternehmen rechtliche Mängel im E-Mail- Marketing nachgewiesen werden konnten“, so Schwarz. Positiv fiele auf, dass man bei allen mit maximal zwei Klicks zum Newsletter käme. Doch nur 22 Prozent bieten an, persönliche Interessen anzugeben, um die Inhalte zu individualisieren. BEGRÜSSUNGSKAMPAGNE FEHLT HÄUFIG Dafür gibt es laut Studie bei 83 Prozent der Unternehmen eine nette Begrüßungs- E-Mail. Nur 18 Prozent nutzten die Chance, eine richtige Begrüßungskampagne anzubieten. „Dabei sind gerade in den ersten E-Mails, die ein Unternehmen verschickt, die Öffnungsraten erheblich höher als später“, betont Schwarz. Nicht immer werden Bilder angezeigt. Nur jede fünfte E-Mail war auch ohne Bilder noch gut lesbar. Auch mit dem Smartphone stünden viele Händler auf Kriegsfuß: Jede zweite Mail hatte eine zu kleine Schrift. Und bei 82 Prozent fehlte die für mobile Geräte wichtige Kurzzusammenfassung. „Noch schlimmer“ jedoch sähe es auf der Smartwatch aus: 44 Prozent waren überhaupt nicht lesbar. RAUM FÜR VERBESSERUNGEN Nicht nur eine rechtssichere Anmeldung ist Pflicht, sondern auch ein bequemer Widerruf. Nur bei einem Viertel der Unternehmen ist man mit einem Klick auf „abmelden“ gleich vom Verteiler gestrichen. Meist ist es umständlicher. Bei 7 Prozent fehlte der gesetzlich vorgeschriebene Hinweis auf den Widerruf sogar komplett. „Viel Raum also für Verbesserungen“, so das Fazit der Studie. – Absolit berät Unternehmen bei der Integration von E-Mails in den Marketing-Mix. Studien zu Newsletter-Software sowie E-Mail-Adressen durchleuchten den Markt. Seminare vermitteln aktuelles Praxiswissen. Die komplette Studie sowie eine kostenlose Kurzversion gibt es unter: absolit.de/Versandhandel <

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