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8 FOKUS PSI Journal 5/2016 www.psi-network.de CHINA NACH DEM WACHSTUMSBOOM VOM WANDEL PROFITIEREN Mit einer Wachstumsrate von 6,9 Prozent markiert das Jahr 2015 einen Umschwung in der chinesischen Wirtschaft: Die Schattenseiten der industriellen Revolution werden in allen Segmenten sichtbar und hemmen die bisherige Dynamik. China scheint in der „neuen Normalität“ angekommen zu sein. Zusammen mit zwölf Werbeartikelunternehmern gehen wir der Frage nach, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in China verändert haben und wie sich diese Prozesse auf Produktion und Importe auswirken. China: Der Wachstumsmotor stottert“ titelte das Handelsblatt Mitte Januar, einen Monat später hieß es in der FAZ „Chinas Außenhandel schrumpft“. Damit sind schon die beiden wichtigsten Tendenzen in Bezug auf Chinas Wirtschaft umrissen. Auch neuere Headlines lassen aufhorchen: Im März etwa las man bei Spiegel online „China entlässt angeblich fünf Millionen Arbeiter“. Was ist also passiert in der (nach den USA) zweitgrößten Volks- wirtschaft der Welt? Sie ist so langsam gewachsen wie seit 25 Jahren nicht mehr: Knapp unter sieben Prozent liegt die Wachstumsrate für 2015, ein Absturz aus ehemals zweistelligen Höhen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Ausfuhren im Januar 2016 um 6,6 Prozent, die Einfuhren sogar um 14,4 Prozent. Der Strukturwandel macht der Wirtschaft zu schaffen, hinzu kommen Fachkräftemangel, steigende Löhne und Kapitalknapp- heit. Die Industrie leidet, die Börsen sind ins Wanken geraten. WACHSTUM NICHT NACHHALTIG Dass China mit seinem aktuellen Wirtschaftswachstum von 6,9 Prozent für internationale Verhältnisse immer noch sehr gut dasteht, wird mit Recht eingewandt. Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft ist 2015 um 1,7 Prozent gewachsen, damit fällt die Bundesrepublik im europäischen Kontext auf Durchschnittsniveau zurück. Ein soli-

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