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18 FOKUS PSI Journal 5/2016 www.psi-network.de NICHT UNERHEBLICHE AUFGABEN Hieraus entstehen nicht unerhebliche Aufgaben für uns, um die qualitäts- und timingkonforme Auslieferung bestellter Waren sicherzustellen. Immer öfter kommen hier Lieferanten aus Europa oder europanahen Produktionsländern zum Zuge. Sie punkten durch kurze Wege und daher kürzere Lieferzeiten sowie nachvollziehbare Lieferketten bei nicht signifikant höheren Lohnkosten. DYNAMISCHE EINKAUFSFAKTOREN In Kombination mit stark volatilen Währungsschwankungen des RMB versus Dollar und des Dollar versus Euro stehen dynamische Einkaufsfaktoren kaum erhöhbaren Absatzpreisen gegenüber. In unserem mehr als wettbewerbsintensiven Markt wird die sachliche Argumentation mit dem Ziel vernünftiger Lieferpreise gegenüber den Abnehmern zu einer der Hauptaufgaben. Wir beobachten mit Freude die Bemühungen der EU, der Prüfung der Produktsicherheit mehr Gewicht zu verleihen. »Die Situation stärkt unsere deutsche Produktion.« GÜNTHER SPERBER, ELASTO Durch kontinuierliche Kostensteigerungen hat sich die Lage in China über die Jahre hinweg zugespitzt. Die Regierung hat gerade in den Bereichen Umweltschutz und Sozialabgaben die Richtlinien verschärft, was sich natürlich extrem auf die Preise auswirkt. Hinzu kommt, dass die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums vor allem vielen kleineren Produzenten Probleme bereitet und diese sich nur schwer auf dem Markt behaupten können. EUROPÄISCHE PRODUKTE WERDEN INTERESSANTER Aktuell führt an China kein Weg vorbei, allerdings kann man davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren zu Verschiebungen kommen wird: Neue Bezugsmärkte werden sich auftun. Die Situation stärkt natürlich unsere deutsche Produktion, da es bei gewissen Artikeln mittlerweile durchaus rentabel ist, die Produktion von China nach Deutschland rückzuverlagern. Auch Zukäufe aus dem innereuropäischen Ausland werden zunehmend interessanter. TRENDS FRÜHZEITIG ERKENNEN Es ist wichtig, immer nah am Lieferanten zu sein und mit langjährigen Partnern zusammenzuarbeiten. Deshalb sind wir mehrmals im Jahr bei unseren chinesischen Produzenten vor Ort. Dies hilft uns auch, aktuelle Marktentwicklungen und Trends frühzeitig zu erkennen. »Wenn der Export schwächelt, werden die Lieferanten flexibler.« CHRISTIAN HUFF, MACMA Mehr, mehr, mehr – das gibt es nicht auf Dauer. Es war abzusehen, dass die Wachstumsraten irgendwann zurückgehen würden. In Europa wäre es ein Grund zum Feiern, wenn wir 7 Prozent Wachstum hätten. VORTEILE FÜR IMPORTEURE Wenn der Export schwächelt, wird man flexibler, man geht eher auf Kundenwünsche ein. Das spüren wir zurzeit in China – und dies ist für uns als Importeur von Vorteil. Preise sollte man nicht zu sehr nachverhandeln, das würde eindeutig zulasten der Qualität gehen. Wenn ein Lieferant in Zahlungsschwierigkeiten sein sollte, dann ist er eher bemüht, früher zu liefern, um an sein Geld zu kommen. Schnellere Lieferungen konnten wir aber bislang nicht feststellen. GEWACHSENE BEZIEHUNGEN Dennoch konzentrieren wir uns auf Lieferanten, denen wir vertrauen können. Gewachsene Beziehungen sind immer von Vorteil. Wir sind Langstreckenläufer und keine Sprinter. Ich denke, jeder muss selbst sehen, wie er mit seinen Problemen umgeht. Es gibt zu viele verschiedene Bedürfnisse und Lösungen.

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