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www.psi-network.de PSI Journal 5/2016 CHINAS WIRTSCHAFT IM WANDEL: DIE SICHT DER WERBEARTIKELBRANCHE Die oben skizzierten Umwälzungen in einem Land, aus dem ein Großteil der Werbeartikelimporte kommt und wo viele Lieferanten eigene Büros, Niederlassungen und Produktionsfirmen besitzen, dürften nicht ohne Auswirkungen auf die Branche bleiben. Deswegen stellen wir nach der Zusammenfassung der jüngsten Entwicklungen in China auch die Frage, ob und wie die Branche davon betroffen ist und wie sie auf Veränderungen reagiert. Unsere Gesprächspartner schätzen die Situation sehr unterschiedlich ein und zeigen auf, worauf es ihnen im China-Geschäft ankommt. »Wir bekommen die höheren Lohnkosten und die Verteuerung der Lebenshaltungskosten zu spüren.« JÖRG HERZOG, ZOGI Wir nehmen die Konjunkturschwäche Chinas ernst und beobachten die Entwicklungen dort sehr genau. Deswegen haben sie uns nicht unvorbereitet getroffen. Uns war früh klar, dass das Turbo-Wachstum Chinas einen Scheitelpunkt haben muss. Was im Moment passiert, kann in diesem Zusammenhang als eine natürliche Regulierung des Marktes gewertet werden. PRÄSENZ VOR ORT WICHTIG Unser großer Vorteil ist, dass zogi in Shenzhen und Hongkong vor Ort ist, denn so können wir schnell auf Veränderungen reagieren. Allerdings haben sowohl unser Produktionsstandort Shenzen (Sonderwirtschaftszone) sowie Hongkong (Sonderverwaltungsregion), wo das Logistik-Zentrum von zogi liegt, einen Sonderstatus und sind nicht unmittelbar mit anderen Standorten innerhalb Chinas zu vergleichen. SCHNELLE VERÄNDERUNGEN In unserem Sektor, dem High-Tech-Segment, bekommen wir die höheren Lohnkosten und die Verteuerung der Lebenshaltungskosten zu spüren. Die Mieten unseres Büros in Shenzen sind inzwischen durchaus mit dem Münchner Niveau vergleichbar. Die Veränderungen in China vollziehen sich rasant, teilweise auch mit drastischen Auswirkungen: Wir haben zum Beispiel erlebt, dass eine Produktionsstätte mit 5.000 Arbeitern innerhalb einer Woche wegen explodierender Kosten umgesiedelt wurde. EIGENE STELLE GESCHAFFEN Dennoch sind wir relativ gelassen, denn wir haben schon sehr früh begonnen, intensiv in die Nähe und Stabilität unserer Beziehungen zu den chinesischen Kollegen und Partnern zu investieren, indem wir hierfür eine eigene Stelle geschaffen haben. Xuezheng Wang, eine emigrierte Chinesin, übernimmt seit fast zwei Jahren bei uns im Haus die direkte Kommunikation mit China und ist verantwortlich für Qualitätssicherung und Projektmanagement Fernost. Sprachbarrieren und Missverständnisse können so grundsätzlich vermieden werden. Auch deswegen haben sich die Zusammenarbeit mit China und die Professionalität aus unserer Sicht in den letzten Jahren sogar erheblich verbessert. Hierzu tragen auch wöchentliche Video-Konferenzen und der offene Austausch auch über kritische Tendenzen bei. STABILITÄT UND VERANTWORTUNG ENTWICKELN Der vertrauensvolle Umgang miteinander und die gegenseitige Wertschätzung aller Beteiligten haben wir uns über lange Zeit erarbeitet. Wir arbeiten teilweise schon seit sieben Jahren mit denselben Partnern vor Ort und sind selbst so oft als möglich präsent. Die Mitarbeiter in China und in Deutschland werden gleichermaßen gefördert. Unsere Antwort auf die jüngsten Entwicklungen leitet sich aus den genannten Grundsätzen ab: Stabilität, Verantwortung und Nähe erhalten und entwickeln, um auch in Zukunft flexibel und reaktionsschnell zu bleiben. 13

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