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www.psi-network.de PSI Journal 4/2016 ÜBERSCHULDUNG UND ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT Insolvenzplanverfahren als Chance für Unternehmen Un nehmen können aus unterschiedlichen Gründen in Schieflage geraten. Die Probleme kommen oft schleichend und werden häufig erst spät als existenzbedrohend erkannt. Auch ikel-Unternehmen kann es treffen. In unserem Interview erklärt Rechtsanwalt und ns verwalter Justus Schneidewind, wie Unternehmen Warnzeichen erkennen und im l die Insolvenz als Chance für einen Neuanfang begreifen können. Der Experte hat uf der GWW-Jahreshauptversammlung zum Thema Insolvenzrecht referiert. neidewind, eine Insolvenz kündigt sich in der Regel lange vorher an. Auf welche ale sollten Werbeartikel-Unternehmer achten? solvenzgründe s sind Zahlungsunfähigkeit und (bei juristischen Personen, zum Beispiel GmbHs) berschuldung. Unternehmer sollten wissen: Zahlungsunfähigkeit liegt nach der Rechtg des Bundesgerichtshofs (BGH) schon dann vor, wenn jemand in den nächsten drei ehn Prozent oder mehr seiner fällige liche Verpflichtung gilt aber nur bei Haftu jedoch für Einzelunternehmen. Gemäß venzverfahren nur auf schriftlichen Antrag eröf für die Einleitung des Verfahrens. Spätestens i Insolvenzgrundes muss der Geschäftsführer d Was sollte ein Unternehmer tun, wenn er in Sc Am besten wendet er sich an einen Fachanw nehmens-Insolvenzen abwickelt, ein Experte brauchern bei der Entschuldung zur Seite ste geeignet. Die entstehenden Kosten sollte der nur der Steuer- oder Unternehmensberater e nötige Expertise, um fachgerecht beraten zu k die Angst vor der eigenen Haftung oft sehr au Was sagt beispielsweise ein Werbeartikel-Hä rigkeiten steckt? In der Regel erfahren Lieferanten viel zu spät die Angst vor schlechteren Konditionen. Wer jedoch zu lange schweigt, verärgert seine Lieferanten und läuft Gefahr, auch langfristig das Vertrauensverhältnis zu zerstören. Das wäre kurzsichtig, denn man braucht die Lieferanten, um bei der Sanierung des Unternehmens im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens mitzuwirken. Ehrlichkeit zahlt sich also aus. Wie können sich Lieferanten gegen die Anfechtung schützen? Wer einen bereits zahlungsunfähigen Kunden beliefert, läuft große Gefahr, dass der später auftretende Insolvenzverwalter die Zahlungen dieses Kunden anficht, also diese zur Insolvenzmasse zurückverlangt. Die Insolvenzanfechtung erfolgt durch die Zahlungsklage. Ihr Ziel ist es, dass alle Gläubiger gleichmäßig zufriedengestellt werden – also quotal durch den Verwalter. Deswegen müssen diejenigen, die vorinsolvenzlich solche Zahlungen auf ihre Forderungen erhalten, obwohl sie von der Zahlungsunfähigkeit wussten, die erhaltenen Beträge zurückzahlen. Ein typisches Anzeichen für eine Zahlungsunfähigkeit ist etwa, dass ein

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