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www.psi-network.de PSI Journal 3/2011
bwg Forum 2011 mit einer Betriebsbesichtigung
bei Faber-Castell in Nürnberg.
Ein Erfolg war auch das Unternehmerseminar
mit Albrecht Henze auf Mallorca
mit 15 Teilnehmern. Es soll auch im März
wieder stattfinden, allerdings wird es nachmittags
keine Seminare, sondern ein gemeinsames
Programm geben, bei dem der
Austausch im Vordergrund steht.
QUALIFIKATION WICHTIG
Die IHK-geprüfte Ausbildung zum Werbeartikelberater
hat die ersten 14 Absolventen
hervorgebracht. Vorstandsmitglied
Angelika Kessler, die selbst dazugehört,
berichtete, wie sie von der Qualifikationsmaßnahme
profitiert hat. Die Ausbildung
sei geeignet, die Beratungskompetenz der
Händler wie auch das Image des Berufsstandes
zu verbessern. Kessler appellierte
an die Anwesenden, die Weiterbildungschance
2011 zu nutzen. Anschließend referierte
Joachim Schulz, der die bwg-Internetpräsenz
genauestens unter die Lupe genommen
hat. Auch die Zugriffe auf die bwg-
Seite bestätigten das große Interesse an
Infos zum Werbeartikelberater-Lehrgang,
aber auch sonstige Informationen werden
häufig online abgefragt.
LOBBYARBEIT FORTGESETZT
Lobbyarbeit ist immer noch ein Thema
für die Branche, obwohl derzeit keine akute
Gefahr für „Angriffe“ des Fiskus besteht.
Dennoch sei der GWW 2010 sechs
Mal in Berlin bei Politikern und Verbänden
vor Ort gewesen, um die Forderungen
der Branche vorzutragen, erklärte Hans-
Joachim Evers. Man sei zwar auf Interesse
gestoßen und hätte überzeugend argumentiert,
es seien aber keine Initiativen
seitens der Politik zu erkennen, etwas
für die Branche zu tun. Dennoch wird
der GWW weiterhin in Berlin aktiv sein
und an der Positionierung des Werbeartikels
arbeiten. Die Werbewirkungsstudie,
die zurzeit in Arbeit ist, werde dabei hilfreich
sein. In diesem Sinne seien Qualifizierung
und Professionalisierung der Branche
wichtige Ziele, die Verbände und PSI
gemeinsam angehen würden, so Evers
weiter. Neu: Die Zusammenarbeit mit dem
Bund der Steuerzahler soll neue Impulse
in der politischen Arbeit bringen.
PSI IM DIALOG
Mit einer Positionsbestimmung der Branche
und des PSI begann PSI Chef Michael
Freter seine Rede. Die Krise habe die
strukturellen Veränderungen in der Branche
beschleunigt. Auch innerhalb des PSI
habe ein Change Process stattgefunden mit
dem Ziel, mehr Nähe zu Mitgliedsfirmen
und Markt zu schaffen und sich noch besser
auf die Bedürfnisse der Mitglieder einzustellen.
„PSI war noch nie so viel unterwegs,
um mit Lieferanten und Handel zu
sprechen. Wir werden den Dialog auch
2011 verstärkt fortsetzen. Denn wir müssen
noch mehr zusammenrücken, um die
Branche auch in ihrer Außenwirkung zu
stärken und etwas zu bewegen. Deswegen
unterstützt PSI auch weiterhin Lobbyar-
Entspannung nach einer langen
Sitzung beim Get-together im
Rahmen der Show Base.
beit und Marktforschungsprojekte“. Zu den
Instrumenten des Dialogs gehören unter
anderem die PSI Talks, die wieder regelmäßig
stattfinden werden. Der PSI Beirat
als weitere Plattform des Dialogs wird auch
künftig gemeinsam mit PSI konstruktiv über
branchenrelevante Themen, die Messe sowie
die Ausgestaltung der PSI Services diskutieren.
Zur jüngst aufgekommenen Kritik
an der Aufnahme umstrittener Händler-Neumitglieder
nahm Freter eindeutig
Stellung: „Solche Kritik hat es schon immer
gegeben, und es gab in der 50-jährigen
PSI Geschichte auch immer wieder
unklare Fälle, die sich als Fehlaufnahmen
erwiesen haben. Doch im Verhältnis zu den
rund 7000 PSI Mitgliedern sind die etwa
drei Fehlaufnahmen im Jahr zu unbedeutend,
als dass sie Schaden anrichten könnten.
Auch das PSI hat kein Interesse daran, jeden
aufzunehmen. Deshalb möchten wir
eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, in der
wir gemeinsam überlegen, wie wir den Aufnahmeprozess
transparenter gestalten können.
Machen Sie mit dabei!“ Freter schloss
seine Ausführungen mit einem Ausblick
auf die PSI Messe und erläuterte kurz die
neuen Online-Services Daten-Aggregations-
System, Showroom, Marktplatz sowie den
neuen Product Finder. In der anschließenden
Diskussion wurde allgemein betont,
dass die Branche in allen Bereichen
auf Qualität und Professionalisierung hinarbeiten
müsse. <
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