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people’s markt Schönheit ist eine subjektive Betrachtungsweise Die Suche nach Schönheit ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Bereits im alten Indien wurden ästhetische Eingriffe im Gesicht durchgeführt. Und wer kennt nicht die engen Korsetts, die zur Betonung der Taille geschnürt wurden? Alles für die Schönheit – könnte man denken. Dr. Martin Rhomberg, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie in Dornbirn, beantwortet die Frage nach Schönheit folgendermaßen: «Schönheit ist subjek- tiv. Schön ist, wer sich in seinem Körper wohl fühlt. Mit sich im Reinen sein, sich kräftig und gesund fühlen, das ist die Voraussetzung für eine positive Ausstrahlung und damit für Schönheit.» Damit alleine ist natürlich noch nicht in allen Fällen Genüge getan. Laut Dr. Rhomberg besteht bei vielen Frauen und auch Männern ein jahrelanger Leidensdruck, der schließlich den Weg zum Plastischen Chirurgen ebnet. «Man kann es sich nicht wirklich vorstellen, aber viele Frauen zeigen sich nicht mehr nackt vor ihrem Partner und lassen sich auch nicht mehr an der Brust berühren, da sie sich ihres Aussehens wegen schämen. Andere hingegen tragen hochgesteckte Kragen, um ihren Hals zu verdecken. Schon verständlicher erscheint die Tatsache, dass Frauen öffentliche Bäder meiden, um Blicken auf Bauch, Brust und Arme zu entgehen.» Seien diese persönlichen Makel nun objektiv nachvollziehbar oder nicht – die heutige Zeit und die moderne Plastische Chirurgie sind reif dafür, ästhetische Veränderungen durchzuführen. Eines ist dem Vorarlberger Chirurgen dabei jedoch sehr wichtig: «In der ästhetischen Chirurgie dürfen keine Experimente durch geführt werden! Die Eingriffe müssen sicher und sauber sein. Am Ende sollen die Proportionen stimmen und Mann/Frau ein natürliches Aussehen haben!» FACTS • Gesicht: Lifting, Lidstraffung, Nasenkorrektur, Ohrkorrektur • Brust: Vergrößerung, Verkleinerung, Straffung • Straffung / Fettabsaugung: Bauchdecke, Arme, Beine, Gesäß • Absaugung von Schweißdrüsen • Botox, Hyaluronsäure, Eigenfett • Hand- und Nervenchirurgie • Tumorchirurgie • Narbenkorrektur Dr. med. univ. Martin Rhomberg Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie Steinebach 13, Dornbirn Belegbetten KH Mehrerau Tel. +43 (0)5572/206181 www.dr­rhomberg.at Das 1878 zur Förderung der Industrie gegründete Museum begann Textilien als Vorlagen zu sammeln. Gleichzeitig legte jede Stickereifirma eine eigene, auf ihre Produktion zugeschnittene Textilsammlung an. Mit der Zeit erhielt das Museum diese Sammlungen. Von grösster Bedeutung wurde die Sammeltätigkeit der Fabrik antenfamilie Iklé. Mit der Sonderausstellung «StGall» sind noch bis zum 30. Dezember 2011 echte Glanzpunkte der Textilkultur zu bewundern. Das Textilmuseum St. Gallen beherbergt eine der weltweit bedeutendsten Spitzensammlungen, die von den hiesigen Textilern aus ganz Europa und Übersee zusammengetragen worden ist. Mit StGall wird dieses Kulturgut erstmals in einer umfassenden, facettenreichen Übersicht gezeigt. Die sinnliche Show der Sonderausstellung StGall führt durch fünf Spitzen- und Stickereijahrhunderte und macht die textilen Kostbarkeiten mit Poesie erlebbar. Die Gastkuratoren und Szenografen sind ein Dream Team. Der renommierte St. Galler Stoff Designer Martin Leuthold und der Luzerner Textil Designer und Kostümbildner Bernhard Duss faszinieren mit einer kreativen Szenografie. Kuratorisch haben sie die Epochen der Spitzengeschichte in die Bereiche INSPIRATION, INTERPRETA- TION und INNOVATION gegliedert; wissenschaftlich unterstützt von der Museumskuratorin Ursula Karbacher. INSPIRATION Die von den St. Gallern aus ganz Europa zusammengetragenen Klöppel- und Nadelspitzen zählen zu den weltweit bedeutendsten Sammlungen. In der Renaissance- und Barockzeit repräsentierten sie den grössten Luxus für die Dekoration der Frauen- und Herrenbekleidung, vor allem für den Hochadel. Die St. Galler hatten visionäre Ideen und nutzten die Spitzen als Inspiration für ihre eigenen Handstickereien. Gleichzeitig wuchs der Traum, diesen Luxus zu industrialisieren und damit einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen. Die Zeit der technischen Tüftelei setzte ein und führte dank dem Ostschweizer Erfindergeist zur Entwicklung der ersten Handstickmaschine, gefolgt von der nachfolgenden Konstruktion der Schifflistickmaschine. INTERPRETATION Glanzpunkt der Textilkultur Die durch die St. Galler Industrialisierung ausgelöste Kapazitätserweiterung formulierte neue Bedürfnisse. Die weltweite Distribution löste einen einzigartigen Boom aus und machte sich im modischen Erfolg mit einem immensen Absatz bemerkbar. 1881/82 erfanden die hiesigen Textiler die «St. Galler Spitze». Jene Stickerei, welche die handgefertigten europäischen Spitzen perfekt imitierte und sich schnell zu einer eigenständigen und begehrten Stickereivariante – bekannt unter dem Namen «Guipure» – entwickelte. Aufgrund ihres Herstellungsprozesses wird sie auch Ätz- Stickerei genannt. Sonderausstellung «StGall» im Textilmuseum St. Gallen INNOVATION people’s kultur Auf der ganzen Welt werden derzeit Stickerei- und Textilmaschinen aufgestellt. Die gesamte Schweizer Textilindustrie und mit ihr die St. Galler Fabrikanten stehen vor jenen Themen, die sozusagen im Jahrhunderttakt wiederkehren: es wird Neues erwartet. Preis und modische Tendenzen sind die Herausforderung. Mit ihrem Erfindergeist, ihrer Pionierhaltung, ihrer Kreativität und dem über Jahrhunderte gewachsenen Fachwissen werden sie auch im digitalen Zeitalter der Welt eine Nasenlänge voraus sein und frühzeitig die Bedürfnisse in der Mode und anderen Sparten mit visionären Ideen umsetzen. Eine mögliche innovative Neuausrichtung zeigt die Lounge von StGall mit ihrem einzigartigen Spitzenteppich und der Spitzentapete. Während die Besucher auf den facettenreichen, mehrschichtig komponierten Spitzen sitzen, schafft die dunkelblaue Nachttapete eine ruhige Atmosphäre, die anregt, über das neue, bevorstehende Textilzeitalter zu philosophieren. www.textilmuseum.ch Öffnungszeiten: Täglich 10 bis 17 Uhr, Donnerstags 10 bis 20 Uhr 18 | Das Inflight-Magazin der People’s Viennaline | Das Inflight-Magazin der People’s Viennaline 19

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