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Das Passeiertal Das Passeiertal liegt nördlich von Meran und wird in zwei landschaftlich und klimatisch unterschiedliche Talhälften gegliedert. Das sanfte, bei Meran fast mediterrane „Vorderpasseier“ bis St. Leonhard verzeichnet auf ca. 20 km einen Höhenunterschied von nur 350 m. Die nördliche Hälfte ist das „Hinterpasseier“ mit seinen Seitentälern aus den Ötztaler und Stubaier Alpen und hochalpinem Charakter. Das Passeiertal unterteilt sich in die Gemeinden Riffian/Kuens, St. Martin, St. Leonhard und Moos. Die flächenmäßig größte Gemeinde ist Moos, die einwohnermäßig größte St. Leonhard. Das Tal teilt sich bei St. Leonhard in Richtung Jaufenpass (nach Sterzing- Brenner) und in Richtung Timmelsjoch (nach Sölden im Tiroler Ötztal). » Tallänge: ca. 50 km » Bevölkerungszahl: ca. 10.600 » Fluss: Passer » Naturpark: Naturpark Texelgruppe, mit seinen 33.430 ha der Größte der sieben Naturparks in Südtirol Die rund 3.000 m hohen Gipfel der Sarntaler, Ötztaler und Stubaier Alpen halten viele Wolkenschichten aus dem Norden ab und so erfreut sich das Passeiertal an rund 300 Sonnentagen im Jahr. Vom Süden beeinflusst das milde Etschtal-Klima und beschert vor allem dem vorderen Passeiertal submediterrane Temperaturen. Mitten im Herzen des Passeiertales liegt die Heimat des größten Freiheitshelden und Tiroler schlechthin: Andreas Hofer. Dem „Sandwirt“ ist in seinem Geburtshaus kurz vor St. Leonhard ein ganzes Museum gewidmet. Ein Symbol für den Stolz und das Selbstbewusstsein der Passeirer sind die alten Schildhöfe – mächtige Bauernhöfe mit trutzigem Turm. Die Waffendienste vergalten die Grafen von Tirol den Herren der Schildhöfe mit Adelsprivilegien wie freies Jagen und Fischen. Auf dem 2.500 m hohen Schneeberg lag jahrhundertelang das höchstgelegene Bergwerk Europas, wo im Spätmittelalter bis zu 1.000 Knappen Blei und Zink schürften und ein eigenes Dorf erbauten. Heute begeistert das Schaubergwerk mit Stollenfahrten und seinem Museum große und kleine Besucher. Riffian ist einer der ältesten und bekanntesten Wallfahrtsorte Südtirols. Bereits seit dem 14. Jahrhundert pilgern Gläubige „Zu den Sieben Schmerzen Mariens“, der Wallfahrtskirche. Pichler Walter KG Pichler Walter KG Kohlstatt Nr. 85 39015 St. Leonhard in Passeier Tel. 0473 656384 – Fax 0473 656584 walter.pichler@gruppoitas.it 6 | Info Winter 2016/17 Das Passeiertal Kohlstatt Nr. 85 39015 St. Leonhard in Passeier Tel. 0473 656384 – Fax 0473 656584 Info Winter 2016/17 Das Passeiertal | 7

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