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Erfolg Ausgabe September 2016

Ausgabe 9 / September 2016 / ERFOLG 35 Pokémon Go: Den Hype fürs eigene Marketing nutzen Gabriela Frei Gees, eidg. dipl. Marketingleiterin, Dozentin für Marketing & Kommunikation, Expertin für Strategisches Marketing, Positionierung & Unternehmenssprache Die Zahl der Pokémon-Go-Spieler steigt und steigt. Keine App wurde im App Store von Apple innerhalb einer Woche häufiger heruntergeladen als Pokémon Go. Weltweit machen sich Unternehmen diesen Spieltrend bereits erfolgreich für ihr Marketing zunutze. Pokémon Go ist ein Augmented-Reality-Game, bei dem sich Spieler in ihrer natürlichen Umgebung bewegen, um die kleinen Pokémon-Monster zu sammeln. Mit gezielten Pokémon-Aktionen locken Unternehmen Spieler in ihre Ladengeschäfte, Restaurants oder auf das Firmengelände, um auf sich aufmerksam zu machen und dabei von einem positiven Imagetransfer des Spiels zu profitieren. Eine gute und vor allem kostengünstige Marketingmassnahme, wenn die Pokémon-Spieler der eigenen Zielgruppe entsprechen. Das Trendspiel von Nintendo, welches erstmals 1996 erschienen ist, zieht nämlich nicht nur Kinder und Jugendliche an, sondern packt Menschen aus den verschiedensten Schichten und Berufen zwischen 20 und 35 Jahren. Das Spiel bedient sich dem Entdeckerdrang des Menschen, indem den Spielern ihre Stadt, ihr Dorf oder ihr Arbeitsweg als Spielwelt geboten und ihnen ein neuer Blick darauf gewährt wird. Die wirkliche Welt mit digitalen Objekten zu ergänzen und dabei die Grenzen zwischen real physisch erfahrbarer und virtueller Welt zu verwischen, fasziniert die Menschen. So fangen Pokémon-Spieler Phantasiewesen, während Unternehmen den Hype nutzen, um auf Kundenjagd zu gehen. Wer Pokémon Go für sein Unternehmensmarketing nutzen will, sollte schnell reagieren. Es gibt – gerade auch für kleinere Unternehmen – diverse Möglichkeiten, auf den Zug aufzuspringen. Die folgenden drei eignen sich ideal, um Menschen beispielsweise in eine Bäckerei, eine Pizzeria, ein Kleidergeschäft oder einen Möbelladen zu locken: – Auf den eigenen Social-Media-Kanälen und auf Facebook-Pokémon-Seiten mitteilen, welche Pokémons in der Nähe des eigenen Geschäftes bereits gesichtet wurden. – Lockmodule einsetzen, um Pokémon-Jäger zu bestimmten Zeiten zum eigenen Geschäft zu locken. – Gewinnspiele und Sonderrabatte für Pokémon-Spieler anbieten. Idealerweise werden alle Möglichkeiten clever zusammen vernetzt, um den grösstmöglichen Effekt zu erzielen. Letztendlich braucht jedes Unternehmen eine konkrete Strategie, wie aus einem Pokémon-Spieler, der dank des Spiels in Kolumne oder um das eigene Geschäft gelenkt wird, ein Kunde werden kann. In der Zukunft soll es gemäss den Aussagen des Spieleentwicklers für Unternehmen noch weitere attraktive Optionen geben, um marketingtechnisch von Pokémon Go zu profitieren. Es ist also Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen, wenn Pokémon Go zum Unternehmen passt und man über eine gemeinsame Zielgruppe verfügt. Bei der ganzen Euphorie dürfen natürlich die rechtlichen Aspekte nicht ausser Acht gelassen werden. Insbesondere zu beachten sind dabei Marken- und Bildrechte. Im Internet gibt es zahlreiche Artikel dazu, die Unternehmen helfen, sich in diesen Bereichen keinen Fauxpas zu leisten. Vox Marketing GmbH Brunaustrasse 71, 8032 Zürich Telefon 044 515 68 58 info@voxmarketing.ch www.voxmarketing.ch

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