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Erfolg Ausgabe September 2016

18 Interview Heinz Loosli, CEO Feintool, im Interview Foto: Feintool Heinz Loosli, CEO der Feintool-Gruppe sowie Leiter des Segments Feintool System Parts. (bis 31. August 2016) Ausbildung Dipl. El.-Ing. HTL, eidg. dipl. Verkaufsleiter und Stanford Executive Program (SEP). Beruflicher Hintergrund 1978–1994 H. A. Schlatter AG Verkaufsleiter (1978–1984), Länderverantwortlicher für China (1985–1988), Leiter des Profitcenters «Automation» (1988–1994) 1994–1996 Ascom Autelca AG: Leiter der Division «Ticketing» Seit 1996 bei der Feintool-Gruppe, zunächst als Leiter des Bereiches Pressen und Anlagen der Feintool AG Lyss und später des Bereiches Feintool System Parts. Seit 1. Oktober 2009 CEO der Feintool-Gruppe. Moneycab.com: Herr Loosli, Sie übergeben heute Ihr Amt Ihrem Nachfolger Bruno Malinek nach einem hervorragenden Halbjahr für Feintool. Der Umsatz stieg um gut 14 %, der EBIT markant um 46 % und der Reingewinn sogar um knapp 88 %. EBIT- und die EBITDA-Margen erreichten Rekordwerte. Welches waren die Treiber des ausgezeichneten Resultats? Heinz Loosli: Das wichtigste Element ist ohne Zweifel dies, dass es mir als erstem CEO nach dem Börsengang 1998 ermöglicht war, eine festgelegte Strategie über einen Zeitraum von sieben Jahren konsequent zu verfolgen und umzusetzen. Inhaltlich war es im Wesentlichen die Fokussierung auf unser Kerngeschäft und die Identifizierung unserer Ausrichtung auf erfolgsversprechende Wachstumsfelder. Zur erfolgreichen Umsetzung unserer strategischen Projekte beigetragen haben eine hohe Stabilität innerhalb unseres Managements und eine von Vertrauen geprägte Unternehmenskultur. Selbstverständlich gab es auch Unterstützung durch ein insgesamt gutes, globales wirtschaftliches Umfeld. Klar, die mehrmalige Aufwertung des Schweizer Frankens in diesen sieben Jahren hat uns bezüglich Erreichung der quantitativen Ziele in Summe ein gutes Jahr gekostet. Wir haben dies jedoch regelmässig auch als Chance gesehen, uns noch weiter zu verbessern. Das beste Halbjahresergebnis in der 57 jährigen Firmengeschichte nach der erneuten Aufwertung des Frankens im letzten Jahr betätigt die alte Weisheit: «Was uns nicht umbringt macht uns stärker.» Welchen Anteil am erfolgreichen Abschneiden hatte die Neuausrichtung der Schweizer Werke, wo vor allem Arbeiten mit hoher Automatisierung oder Spezialisierung ausgeführt werden? Im Schweizer Produktionswerk hat sich das Ergebnis zum Vorjahr um rund CHF 1.2 Mio. verbessert. Durch die mit der Verlagerung verbunden Aufwände in gleicher Grössenordnung an unseren neuen Standort im deutschen Oelsnitz, hat das gesamte Projekt zum Halbjahr noch keinen positiven Anteil zum Erfolg erbracht. Die Neuausrichtung ist jedoch auch erst auf Ende 2016 abgeschlossen. Ausgabe 9 / September 2016 / ERFOLG «Es mir als erstem CEO nach dem Börsengang 1998 ermöglicht, eine festgelegte Strategie über einen Zeitraum von sieben Jahren konsequent zu verfolgen und umzusetzen.» Heinz Loosli, CEO Feintool Das Segment Fineblanking Technology bietet technologische Gesamtlösungen für das Feinschneiden an und trägt rund 13 Prozent zum Gruppenumsatz bei. Wie hat sich das Investitionsgütergeschäft entwickelt? Das Segment hat seine Kunden primär im Umfeld familiengeführter KMU. Bei diesen macht sich nach wie vor eine grosse Zurückhaltung bei Neuinvestitionen bemerkbar. Dennoch hat sich im Vergleich zum ausgesprochen schwachen Vorjahr die Situation etwas verbessert. Vor allem im Kundendienst konnten wir den Wachstumskurs der letzten Jahre erfolgreich fortsetzen. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung des Bereichs? Der Bereich wird auch in Zukunft eine höhere Volatilität als unser Komponentengeschäft aufweisen. Mit einer innovativen Produktepipeline und vor allem unseren neuen Internet und Industrie 4.0 basierten Serviceleistungen erwarten wir in den kommenden Jahre mehr Stabilität und Wachstum. Das grössere Segment System Parts erreichte ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 9,2 % in den ersten sechs Monaten des Jahres. In welchen Regionen verlief das Geschäft am dynamischsten?

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