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Erfolg Ausgabe September 2016

26 Digitalisierung Ausgabe 9 / September 2016 / ERFOLG Digitalisierung: ohne uns! – Jährlich werden 130 Millionen verschenkt Dass die Digitalisierung die Arbeitswelt revolutioniert, ist Tatsache und hat den Arbeitsalltag von Unternehmen jeglicher Grösse grundlegend verändert. Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im eigenen Unternehmen gibt es dank der Digitalisierung viele – doch die Umsetzung findet längst nicht in alle Bereiche Einzug. So ergeht es auch dem HR und insbesondere in der Rekrutierung. Neben Effizienz leidet darunter besonders etwas – die Finanzen. In Zeiten von Frankenstärke und Fachkräftemangel verschenken KMUs hier Millionen, wie die Studie «Personalmanagement-Trends 2016» zeigt. Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) machen 99 % der Unternehmen in der Schweiz aus und beschäftigen rund zwei Drittel aller Arbeitskräfte. Aufgrund ihrer Grösse ist ihr effizientes und gesundes Treiben von zentraler Bedeutung für das Wohlergehen der Volkswirtschaft. In Zeiten von Frankenstärke und Fachkräftemangel wird deren Wohlergehen jedoch stark belastet und effizientes Handeln ist von grosser Wichtigkeit. Gut also gibt es die Digitalisierung. Sie ermöglicht kostengünstige, einfache Prozesse und trägt somit immens zur Effizienzsteigerung und Arbeitsproduktivität der Unternehmen bei. Digitalisierung von Rekrutierungsprozessen Die Digitalisierung hat viele Gesichter und macht auch vor dem HR nicht Halt. Dort unterstützt sie HR Fachleute dank unterschiedlichster Software bei Prozessen wie beispielsweise der Rekrutierung. Wo früher Bewerbungen per Post empfangen, dann händisch ins System einge- lesen und die Kandidaten anschliessend in einem abteilungsübergreifenden Telefonmarathon kontaktiert wurden, geht heute alles per Mausklick. Der Einsatz der Software minimiert den administrativen Aufwand und spart so wertvolle Zeit und Geld. Theoretisch. Millionenverluste für die Schweizer Wirtschaft Die Studie zeigt jedoch: Digitalisierung ist nicht! Nur gerade 6 % setzen eine sogenannte Bewerbermanagement-Software ein, die den Rekrutierungsprozess dank viel Technologie verkürzt, vereinfacht und dadurch kostengünstiger gestaltet. Rekrutiert wird zu einem grossen Teil noch wie anno dazumal: 60 % aller Befragten gaben an, Bewerbungen noch immer über den Postweg zu handhaben und 76 % rekrutieren über E-Mail. Die Post- und Email-Wege sind nicht nur veraltet und strapazieren des Papieres wegen die Umwelt, sie kosten auch viel Zeit: durchschnittlich 30 Minuten Zeitverlust entsteht durch den Verzicht auf die Software – pro Bewerbung! Bei durchschnittlich 30-50 Bewerbungen pro Vakanz bedeutet das, dass KMU rund 6 Millionen Bewerbungen auf solch ineffiziente Weise abwickeln – und das jährlich! Die Ausmasse der Ineffizienz werden durch den zeitlichen Mehraufwand erst richtig deutlich: rund 3 Millionen Arbeitsstunden werden so für administrative Aufwände verbraucht, die für deutlich wichtigere Aufgaben genutzt werden könnten. Dass dies die Unternehmen teuer kommt, ist klar: das Nein zur Digitalisierung kostet sie jährlich rund 130 Millionen Franken. Ängste, Vorur- teile und Unwissen sind die Hauptprobleme und falsche Vorstellungen über das effiziente Handling von solchen Prozessen bilden den Rahmen. Umdenken erforderlich Die Studie geht aber noch viel weiter und zeigt, dass die Unternehmen nicht nur Potenzial und viel Geld beim Bewerbermanagement verschenken, sondern dass sie allgemein nur ungenügend aufgestellt sind, wenn es um digitalisierte Prozesse in der Rekrutierung geht. Im Hinblick darauf, dass die Generationen Y und Z Kinder der Digitalisierung sind und für sie der Umgang mit diesen Technologien selbstverständlich ist, müssen Unternehmen beginnen umzudenken, wenn sie ebendiese zukünftig ansprechen möchten. Und zwar nicht erst morgen, sondern heute! Über die Studie Die Studie «Personalmanagement-Trends 2016» wurde vom Schweizer HR Software-Anbieter jacando in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen KMU Verband und HR Today erstellt. Sie ist ab Mitte September kostenlos auf www.jacando.com erhältlich. jacando AG Güterstrasse 213 4053 Basel www.jacando.com

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