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Erfolg Ausgabe September/Oktober 2017

4 Ausgabe 9/10 / September / Oktober 2017 / ERFOLG Gegen Steuer- und Gebührenerhöhungen Dr. Christoph Oesch zugelassener Revisionsexperte, Leiter Sektion Steuern des Schweizerischen KMU Verbandes Mit der Eurokrise wandern wegen der hohen schweizerischen Löhne immer mehr steuerzahlende grosse und mittlere Unternehmen ins Ausland aus oder verlagern zur Existenzsicherung einen Teil ihrer Tätigkeiten mit dem anteiligen Gewinn ins Ausland. Dies reduziert natürlich ceteris paribus die Steuereinnahmen. Dem durch Erhöhung der Steuern zu begegnen stehen wir kritisch gegenüber. Der Euro hat sich in letzter Zeit erfreulich entwickelt. Dies allen Unkenrufen zum Trotz. Eine Schwalbe macht aber noch keinen Sommer. Seien wir aber zuversichtlich, denn Vieles ist Anzeigen Schnell mal umziehen hertz.ch Steuern eine Frage der Einstellung und der Erwartungen. Wir stellen somit auch zumindest vorübergehend den Euro Think Tank ein. Als KMU Vertreter sind wir gegen die Erhöhung der Kinderzulagen und gegen die Erhöhung der Dividendenbesteuerung, auch wenn wir die Lizenzbox und andere Massnahmen zur internationalen Akzeptanz der Schweiz begrüssen. Momentan läuft im Kanton Zug eine Initiative gegen Gebührenerhöhungen, welche unsere volle Unterstützung verdient. Wer Steuern erhöht nimmt das Geld vom Privatkonsum und von der Investitionstätigkeit weg und verlagert dieses Geld zum Staat. Viele KMU sind schon heute vom Konkurs bedroht und die internationale Wettbewerbsfähigkeit hat gelitten. Die Ausgabenmentalität ist auch dank der vor vielen Jahren vom ehemaligen Finanzminister und Bundesrat Kaspar Villiger eingeführten Schuldenbremse gut. Dies trotz hoher Anspruchsmentalität der BürgerInnen. Je grösser ein Gebilde desto schlechter die Ausgabenmentalität. Dies sieht man z. B. auch anhand der EU und des Staates Amerika, der dem Konkurs nahesteht. Da Amerika das zweitgrösste Exportland der Schweiz ist, hoffen wir auf ein starkes Amerika. Ich geniesse das wunderbare Strassen- und Bahnsystem, die herrlichen Schwimmbäder der öffentlichen Hand, den Schutz durch die Polizeikräfte und begrüsse auch das Sozialsystem. Wer Krankenkassenprämienbeiträge braucht, soll diese auch erhalten. Dies im Gegensatz zum Kanton Luzern, der 2017 niemandem Krankenkassenprämienverbilligungen ausbezahlt. Die Universitäten und Bildungsausgaben sind bedeutend sinnvoller einzusetzen, denn es darf nicht sein, dass die Rektoren den Absolventen nach Besuch von 5 Jahren Hochschule an der Abschiedsfeier sagen, dass sie jetzt immer noch am Anfang seien mit ihrer Ausbildung. Denn wir brauchen keine Theoretiker sondern Praktiker. Wir müssen erfolgreiche Unternehmer ausbilden, die wissen wie man Unternehmen auch bei einer zunehmenden Erosion des Euros erfolgreich führt. von Dr. Christoph Oesch, Leiter Sektion Steuern des Schweizerischen KMU Verbands DIE 14 S-KONZEPT AG Dr. Christoph Oesch 6301 Zug Telefon 041 720 00 85 Telefax 041 720 00 86 c.oesch@tic.ch, www.managementbymedia.ch 51483_Hertz_Inserate_VAN_208x70.indd 1 08.02.17 17:14

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