Get the FLASH PLAYER to view this magazine:

Get Adobe Flash player

- or -

View as HTML version

Erfolg Ausgabe Juli/August 2016

20 Marketing Mit einer vorgängigen Recherche über mögliche Geschäftspartner lassen sich finanzielle Risiken markant senken. Dass dies nicht automatisch mit einem hohen Zeitaufwand verbunden ist, zeigt die mögliche Bonitätsprüfung des Smart-Data-Anbieters Moneyhouse. Thomas Müller, Inhaber eines KMU mit rund 50 Mitarbeitenden, sitzt schockiert vor einem Schreiben, das er eben vom Betreibungsamt erhalten hat. Eine Forderung über knapp hunderttausend Franken kann ein ehemals guter Kunde von ihm nicht begleichen. Er hat Konkurs angemeldet. Die Chance, dass er sein gefordertes Geld jemals erhält: verschwindend klein. Der Ausfall der dringend erwarteten Zahlung trifft Thomas Müller hart. Das in der Exportbranche tätige Unternehmen musste sich bereits im Vorfeld mit einer widrigen Marktsituation auseinandersetzen, die zunehmend an der Liquidität gezehrt hat. Nebst den hohen Lohnkosten in der Schweiz sieht sich der Unternehmer zudem einem harten Preiskampf mit Firmen aus dem EU-Raum ausgesetzt. Und nun zu allem Überfluss eine unbezahlte Forderung in dieser Grössenordnung. Die Rechnung der Zulieferer hat er indes selbst zu tragen. So wie Thomas Müller ergeht es aktuell in der Schweiz jährlich vielen kleinen und mittleren Unternehmen. Denn: Alleine in den Monaten Januar bis Mai 2016 haben in der Schweiz 2213 Firmen Konkurs angemeldet. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einer Zunahme von 5.3 % (Quelle: Zefix). Zahlungsausfälle sind gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten für KMU ein erhebliches Risiko, um selber in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Ist die Liquidität zu tief, steigt das Konkursrisiko erheblich. Denn die hohen Fixkosten – oft verursacht durch Lohn-, Sozialleistungs- sowie Mietkosten – lassen sich kurzfristig schwerlich senken. Darum prüfe, wer sich (ewig) bindet Liquiditätsengpässe und schlaflose Nächte durch unbezahlte Rechnungen seiner Gläubiger? Viele Probleme liessen sich bereits im Vorfeld einer Geschäftsbeziehung vermeiden. Stefan Schärer, CEO von Moneyhouse, führt dazu aus: «Im Zeitalter der digitalen Vernetzung ist es möglich – und für den Unternehmer auch zwingend erforderlich – sich detaillierte Informationen über einen potenziellen Geschäftspartner zu beschaffen.» Dazu gehöre nicht nur das Recherchieren auf der Website. Viel wichtiger sei es festzustellen, ob das «Gegenüber» finanziell eine reine Weste vorwei- Ausgabe 7/ 8 / Juli / August 2016 / ERFOLG «Das Risiko für Zahlungsausfälle lässt sich minimieren.» «Das Risiko für Zahlungsausfälle lässt sich minimieren.» Stefan Schärer, CEO Moneyhouse AG. sen könne. Schärer weiter: «Die Bonität lässt sich heutzutage zum Glück mit wenigen Klicks online ausfindig machen. Damit verringert sich das Risiko für Zahlungsausfälle deutlich.» Zahlungsfähigkeit mit Ampelprinzip veranschaulicht Bonität – ein häufig verwendeter Begriff. Doch was verstehen wir darunter? Stefan Schärer erklärt: «Unter Bonität – oder Kreditwürdigkeit – verstehen wir die Eigenschaft eines Schuldners, seine künftigen Zahlungsverpflichtungen vollständig und fristgerecht zu erfüllen.» Moneyhouse veranschaulicht auf seiner Plattform moneyhouse.ch die Bonität eines Unternehmens oder einer Privatperson mit einer Strassenampel. Grün bedeutet: Es sind keine Unregelmässigkeiten bekannt. Eine orange oder rote Ampel warnt hingegen und weist auf Unstimmigkeiten hin. So erhält der Unternehmer eine wichtige Entscheid-Grundlage, ob er eine Geschäftsbeziehung eingehen möchte oder ob ihm dies zu unsicher scheint. Diverse Informationsquellen auf einer Plattform vereint Um die Kreditwürdigkeit einer privaten oder juristischen Person messen zu können, stehen Moneyhouse verschiedene Informationsquellen zur Verfügung. Stefan Schärer dazu: «Wir führen gebündelte Informationen – kurz: Smart Data – aus Handelsregister, Inkassobüros, Betreibungsämtern und Revisionsbehörde auf unserer Plattform zusammen. So erhalten Unternehmen mit einem geringen personellen und finanziellen Aufwand ein Maximum an Informationen als Entscheidungsgrundlage.» Ob ein Unternehmen ein gutes oder schlechtes Bonitäts-Rating erhält, dafür seien unter anderem Zahlungsstörungen wie laufende Betreibungen oder die Fluktuationsrate im Management entscheidend. Auch ob die Firma im Handelsregister eingetragen oder eine Revisionsgesellschaft vorhanden sei, hätten einen gewichtigen Einfluss, wie Schärer abschliessend erklärt. Jetzt online Bonität überprüfen Erfahren Sie mehr zu Bonität und Zahlungsverhalten von Firmen und Privatpersonen in der Schweiz unter www.moneyhouse.ch. Moneyhouse AG Lettenstrasse 7 6343 Rotkreuz www.moneyhouse.ch

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40
Page 41
Page 42
Page 43
Page 44
Page 45
Page 46
Page 47
Page 48