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Erfolg Ausgabe Juli/August 2016

4 Schweizerischer KMU Verband SKV Think Tank zu den Themen: Südostasien und Diversifizierung 2. Abend des SKV Euro Think Tanks in Zürich von Dr. Christoph Oesch, Unternehmens- und Steuerberater, Zug, Leiter des SKV Euro Think Tanks. Am Abend des 26. Mai 2016 trafen sich die Mitglieder des SKV Think Tank in Zürich zum Thema Südostasien und Diversifizierung der schweizerischen Exportwirtschaft. 44 % der Exporte gehen in den Euroraum, 16 % in den europäischen Raum ohne Euro, 14 % nach Amerika und 18 % in den asiatischen Raum. Die Diversifikation der schweizerischen Exporte zielt darauf ab, die Abhängigkeit vom Euroraum zu reduzieren, weil dem Euro auf die Länge leider nicht getraut werden kann. Dies auch wenn er sich im Jahre 2016 kurzfristig im Vergleich zum Schweizer Franken leicht positiv entwickelt hat. Der Chef der Abteilung Volkswirtschaft der Zürcher Kantonalbank, David Marmet, gibt der Aufwärtsentwicklung des Euros maximal einen Zeitraum von 3 Monaten bis sich dieser der Fehlkonstruktion des Euros entsprechend wieder abschwächt. Als zweites Thema behandelte einer der Sponsoren des Schweizerischen KMU Verbandes, die Grenke Factoring AG und Grenke Leasing AG, Hotel City, Zürich vertreten durch Frank Ziegler, Möglichkeiten den Firmen liquide Mittel zuzuführen, welche sie zum Teil durch die Schweizer Franken Stärke und Euro Schwäche und damit reduzierte Betriebsergebnisse oder gar Verluste verloren haben oder laufend noch verlieren. Factoring und Leasing helfen den schweizerischen Firmen ihre Eigenfinanzierung zu stärken und somit kreditfähiger zu werden. Als Folge der Schweizer Franken Stärke haben sich das Rating und die Kreditlimiten der Schweizerischen KMU dieses Jahr negativ entwickelt. Der Leiter des SKV Euro Think Tanks Dr. C. Oesch verwies auf die Rede von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann vom 2. Mai 2016 im KKL Luzern, worin dieser ebenfalls zur stärkeren Diversifikation der Exporterlöse auf die ganze Welt aufgefordert hat. Auch am Anlass des schweizerischen Gewerbeverbandes in Bern rief Bundespräsident Schneider-Ammann dazu auf. Am gleichen Euroanlass vom 2. Mai 2016 wandte sich Thomas Jordan an die etwa 1000 Besucher. Sowohl Johann Schneider-Ammann wie auch Thomas Jordan vertreten die Ansicht, der Schweizer Franken sei überbewertet, der Euro sei deshalb logischerweise unterbewertet. Sie gehen also von einem leichten Anstieg des Ausgabe 7/ 8 / Juli / August 2016 / ERFOLG Weiterführende Literaturhinweise Stephan Kellermann – Japan und Südostasien Jörn Dosch – Die ASEAN Wirtschaftsgemeinschaft Manuel Vermeer – Praxishandbuch Indien, – Wie Sie Ihr Indiengeschäft erfolgreich managen – Kultur verstehen, Mitarbeiter führen, Verhandlungen gestalten – China.de – Was Sie wissen müssen, um mit Chinesen erfolgreich Geschäfte zu machen Urs Schöttli – Die neuen Asiaten, Verlag Neue Zürcher Zeitung sowie Aufbruch aus Europa, Die Schweiz im asiatischen Zeitalter, Verlag Neue Zürcher Zeitung Jacqueline Kotte – Geschäftlich in China, Verhaltensweisen verstehen und erfolgreich umsetzen Paul Fischer – Aufbruch in die neue Triade China, Indien, Russland Karl Eckstein – Geschäftserfolg in Russland Euros im Vergleich zum Schweizer Franken aus. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Schweizerische Nationalbank im Jahre 2016 wöchentlich Euros aufkauft, was aufgrund der Ausweitung ihrer Geldmenge ersichtlich ist. Es lohnt sich für schweizerische KMU zurzeit somit Eurobestände zu halten. Hung Chung, Inhaber des Reisebüros Asiatik in Zürich, stellte die Asean Region (Association of south east Asian Nations = Südostasien) Indonesien, Philippinen, Thailand, Vietnam, Malaysia, Singapur vor. Allein mit Singapur hat die Schweiz seit dem Jahre 2003 ein Freihandelsabkommen. Jenes mit den Philippinen aus dem Jahre 2016 ist zurzeit noch nicht ratifiziert, es ist somit noch nicht in Kraft getreten. Ziel des Freihandelsabkommens ist es, die Zölle zu beseitigen und somit die Schweizerische Exportwirtschaft konkurrenzfähiger zu machen. Schweizerischer KMU Verband Eschenring 13, 6300 Zug Telefon 041 348 03 30 Telefax 041 348 03 31 www.kmuverband.ch

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