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Erfolg Ausgabe Juli/August 2016

Ausgabe 7/ 8 / Juli / August 2016 / ERFOLG Versicherung 23 Haftpflichtfälle können Unternehmen das Genick brechen Unternehmen sehen sich in Haftpflichtfällen mit wachsenden Ansprüchen konfrontiert. Damit erhöht sich das Risiko, durch Schadenersatzforderungen existenziell gefährdet zu werden. Spektakuläre Rückrufaktionen von Automobilen, Schokoriegeln oder Kinderspielzeug haben in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen gesorgt. Die Angst, dass fehlerhafte Produkte zu Forderungen führen, die das Unternehmen jahrelang belasten oder gar in seiner Existenz bedrohen könnten, begleitet die Firmenverantwortlichen permanent. Unterschiedlichste Risikoarten Nicht nur Produktemängel können zu Haftungsforderungen führen. Unternehmen können sich auch wegen betrieblicher Vorgänge oder Mängel an Gebäuden und Anlagen mit Haftpflichtansprüchen konfrontiert sehen, wenn etwa ein herunterfallender Ziegel das Auto eines Besuchers trifft. Teuer kann es werden, wenn ein Angestellter auf Montage beim Kunden eine Wasserleitung anbohrt oder austretendes Altöl das Grundwasser verseucht. Ein Recht auf Schadenersatz haben Geschädigte auch bei sogenannten Vermögens- und Vermögensfolgeschäden, wenn etwa versehentlich sensible Kunden- oder Mitarbeiterdaten weitergegeben werden oder es wegen Bauverzögerungen zu Mietzinsausfällen kommt. Wachsende Anspruchsmentalität In der Schweiz ist die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen durch Sammelklagen – wie wir es aus den USA kennen – noch nicht möglich. Doch auch hierzulande wächst die Anspruchsmentalität. Darum ist eine Betriebshaftpflicht-Police heutzutage unerlässlich, obwohl sie nur in wenigen Branchen obligatorisch vorgeschrieben ist. Das gilt nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für Selbstständigerwerbende, die auf eigenes Risiko handeln. Analog zur privaten Haftpflichtversicherung deckt die Betriebshaftpflicht Schäden, die der Betriebs- inhaber, seine Stellvertreter oder Angestellten Dritten zufügen. Die Haftpflichtrisiken sind je nach Tätigkeit des Unternehmens sehr unterschiedlich. In einer Fabrik sind die Risiken ganz anders gelagert als in einem Dienstleistungsbetrieb. Einzelne Versicherungen bieten den Unternehmern mehrere Module bzw. zusätzliche Deckungsbausteine für die Abdeckung der Betriebsrisiken an. Der Unternehmer kann dann – am besten im Gespräch mit seinem Versicherungsberater – jene Risiken identifizieren und absichern, mit de- nen tatsächlich auch gerechnet werden muss. Das spart Versicherungskosten. Spezielle Versicherungslösungen gibt es für Ärzte, Anwälte, IT-Dienstleister, Handelsbetriebe, aber auch für das Baugewerbe und Treuhänder. Betriebsrechtsschutz zur Ergänzung Einzelfirmen und Unternehmen, die nicht über eine eigene Rechtsabteilung verfügen, sollten ergänzend zur Betriebshaftpflichtversicherung den Abschluss einer Betriebsrechtsschutzversicherung in Erwägung ziehen. Diese schützt nicht nur vor unberechtigten Schadenersatzforderungen, sondern auch bei Streitigkeiten mit Versicherungen oder Angestellten. Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Hagenholzstrasse 60 8050 Zürich Telefon 0800 80 80 80 www.zurich.ch Gerne beraten wir Sie persönlich und individuell. Kontaktieren Sie einfach Ihre nächste Zurich-Agentur, rufen Sie uns kostenlos an unter 0800 80 80 80 oder nehmen Sie direkt Kontakt auf mit Ihrem Makler / Broker. zurich.ch / unternehmen

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