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Erfolg Ausgabe Juni/Juli/August 2017

Ausgabe 6/7/8 / Juni, Juli, August 2017 / ERFOLG 23 «Für uns als überschaubares KMU sind Akquisitionen nicht ausgeschlossen, sie müssen aber Sinn machen und für uns verkraftbar sein.» Die Strategie als Spezialist für Bio-Säfte hat sich bezahlt gemacht. Dennoch entwickeln sich natürlich die Kundenbedürfnisse. Mit den Biotta Veggies und Smoothies oder dem «Biotta Bio Energy» haben Sie darauf reagiert. Wie kann man sich den Entwicklungsprozess dieser Produkte und der verschiedenen Geschmacksrichtungen vorstellen? Am Anfang steht immer ein Kundenbedürfnis und unsere mögliche Antwort darauf. Da haben wir das Ohr am Markt. An Messen und Märkten halten wir Umschau nach neuen Ideen. Meistens dauert die Entwicklung des Verpackungskonzeptes länger als die Rezeptierung des Saftes. Das Tempo im Fruchtsaftmarkt ist hoch, weshalb traditionelle industrielle Innovations-Workflows zuviel Zeit und Absprachen benötigen. Wir als kleiner Anbieter in einer Nische müssen uns dies durch ein forsches Tempo im Innovationsprozess zum Vorteil machen. «Speed is better than perfection» ist unser Credo. Seit einigen Jahren haben Sie den Saft aus der Aronia-Beere im Angebot. Wie hoch ist mittlerweile der Schweizer Anteil der für die Produktion benötigten Beeren? Von der Aronia-Beere haben wir uns mehr erwartet, das gebe ich zu. Die Beschaffung von Rohware nach den Richtlinien der Bio-Suisse war Anzeigen bisher die grosse Herausforderung, weshalb wir lediglich Teilmengen aus der Schweiz beziehen konnten. Mittlerweile sind jetzt aber ab diesem Sommer eine Handvoll grosser Bauernbetriebe komplett auf Bio umgestellt und wir werden die Mengen erhöhen können. Im vergangenen Jahr haben Sie SMOO’TEA lanciert, also ein mit Tee gemischter Smoothie. Handelt es sich dabei um die Fusion Ihrer Smoothies und den Vivitz Bio-Eistees? Das Konzept Smoo’tea basiert auf einem Fruchtsmoothie, der mit 15 % Kräutertee versetzt ist. Der gesundheitliche Zusatznutzen ist ein Vollfrucht-Smoothie, der aber dank dem Kräutertee deutlich weniger Fructose/Zucker und damit auch weniger Kalorien hat. Welche Innovationen sind im laufenden Jahr zu erwarten? Ab Anfang Mai wird es einen Veggie mit gelber Rande im Frischeregal geben. Die gelbe Rande verfügt über höheres Gesundheitspotential als Gemüse, schmeckt aber deutlich neutraler als die normale rote Rande. Im Gesundheitsfachhandel werden wir zwei neue Gemüsesaftmischungen mit Randen in der Biotta-Glaflasche bringen. Grosses Innovations-Potential hat auch der eben lancierte Vivitz Easy Eistee mit 0 Kalorien und frei von Süsstoffen und Zucker. Meines Wissens der erste reine Kräutertee ohne Zusätze. Die Nachfrage nach Bio und generell naturbelassenen Produkten steigt weiter. Wie zuversichtlich sind Sie für die nächsten Jahre? Interview Der Markt für nachhaltig erzeugte Lebensmittel wächst generell. Bio-Säfte verfügen über eine hohe Glaubwürdigkeit, wenn auch Regionalität und fairer Handel in der Zwischenzeit genau so wichtig geworden sind. Als Pionier hat unser Gründer bereits vor 60 Jahren all diese Attribute in die DNA der Marke Biotta gegeben. Diesem Erbe sind wir verpflichtet und wollen deshalb das enorme Konsumentenvertrauen in unsere Marke weiterentwickeln. Sie peilen ein solides und stetiges Wachstum an. Die Eigenkapitalquote beträgt mittlerweile über 66 % und lässt Spielraum – auch für Akquistionen. Ein Thema für Sie und wenn ja, welche Bedingungen müssten erfüllt sein? Akquisitionen sind in der Gegenwart ein Trend. Einige Unternehmen stehen zum Verkauf. Für Grosskonzerne mit eigenen M & A Teams ist dies Tagesgeschäft. Oberflächlich betrachtet bieten Akqusitionen schnelles Wachstumspotential. Für uns als überschaubares KMU sind Akquisitionen nicht ausgeschlossen, sie müssen aber Sinn machen und für uns verkraftbar sein. Patrick Gunti Moneycab.com Helmuth Fuchs Sternenweg 12 8840 Einsiedeln Mobile 041 79 421 05 09 helmuth.fuchs@moneycab.com www.moneycab.com

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