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Erfolg Ausgabe März 2016

Ausgabe 3 / März 2016 / ERFOLG Energiepolitik 15 Stimme aus Bern – Kluge Energiepolitik in Zeiten wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit Wir biegen energiepolitisch auf die Schlussgerade ein. In der Frühlingssession diskutiert das Parlament erneut das erste Massnahmenpaket zur Energiestrategie 2050. Letzte Differenzen zwischen National- und Ständerat sollen ausgeräumt werden. Themen sind u. a. die Unterstützung der Wasserkraft, die Höhe und Dauer der Kostendeckenden Einspeisevergütung und der Atomausstieg. Gerade letzteres gibt noch zu diskutieren, weil es für die bestehenden Atomkraftwerke und deren Ausserbetriebnahme unterschiedliche Konzepte gibt. Klar ist, dass das alte Energiesystem dem neuen Platz machen muss. Erst dann werden Angebot und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht kommen und erst dann werden wir wieder mit stabilen Strompreisen rechnen dürfen. Was immer das Parlament entscheidet, letztendlich werden wir alle gerade in der Frage der Atomkraft an der Urne entscheiden müssen. Die Initiative für den geordneten Atomausstieg kommt voraussichtlich im September oder November zur Abstimmung. Es braucht jetzt Entscheide in der Energiepolitik. Genug lange wurde debattiert und gestritten. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Und mit der Energiestrategie 2050 gibt es einen Plan, wie wir den Weg in die Energiezukunft effizient und erneuerbar gehen können. Das Parlament tut deshalb gut daran, dieses erste Massnahmenpaket bis spätestens im Sommer fertig zu beraten. Gerade in Zeiten erhöhter wirtschaftlicher Unsicherheiten sind stabile Rahmenbedingungen und damit mehr Planungs- und Investitionssicherheit gefordert. Ein Ja zur neuen Energiepolitik macht auch Anzeigen Ein Inserat wirkt – mit uns erst recht. Denn als führendes Mediendienstleistungsunternehmen verfügen wir über das Know-how, um Ihrer Kommunikation zum Erfolg zu verhelfen. Rufen Sie uns an: T +41 44 250 31 31. publicitas.ch/zeitschriften deshalb Sinn, weil der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz eine unaufhaltsame globale Entwicklung ist, die mit dem Pariser Klimaabkommen noch verstärkt wird. Als prägender Akteur bei Innovation, Forschung und Entwicklung kann und soll sich die Schweizer Wirtschaft daran vorneweg beteiligen. Dazu kommt, dass die Energiestrategie 2050 den Grundstein legt für den Aufbau einer intelligenten und zukunftsfähigen Energieinfrastruktur, die unter anderem auch die passende Antwort auf die Megatrends der Digitalisierung und einer Industrie 4.0 gibt. Breite Abstützung Viele Unternehmungen und Branchenverbände haben die Zeichen der Zeit erkannt und wissen um den Wert der neuen Energiepolitik. Sie sind überzeugt, dass damit grosse Investitionen ausgelöst werden und für viele Gewerbebetriebe, manche Industrie und zahlreiche Dienst- leistungsunternehmungen langfristig Aufträge und damit Arbeitsplätze gesichert werden. Dies wiegt umso schwerer, als an vielen Orten aktuell Arbeitsplätze abgebaut oder ins Ausland verlagert werden. Die Energiestrategie 2050 hält dagegen und schafft Rahmenbedingungen, von denen die hiesige Wirtschaft profitieren wird. Es macht deshalb Sinn, wenn sich 28 Branchenverbände der Bauwirtschaft zusammengeschlossen haben und sich hinter die neue Energiepolitik stellen. Gerade die Bauwirtschaft ist gefordert, weil sie die Energiezukunft umsetzen, bzw. bauen wird. Es geht um nichts weniger als um die energetische Transformation des Schweizerischen Gebäudeparks. Eine Herkules-Aufgabe, die aber die zukünftige Energiebilanz der Schweiz massgeblich prägen wird. Mit Weitsicht voraus Der Vorwurf, wonach die Energiestrategie 2050 die Schweiz in eine ungewisse Zukunft führt und sich eine derartige Entwicklung schon gar nicht auf Jahrzehnte hinaus planen lässt, greift politisch zu kurz. Natürlich weiss niemand, wie sich die Welt in 30 Jahren präsentieren wird. Umgekehrt wissen wir aber heute bereits, dass unser Energiesystem auf die Dauer keine Zukunft hat, weil es auf endlichen Ressourcen aufbaut, die hierzulande nicht verfügbar sind. Wenn wir uns deshalb heute für einen schrittweisen Wechsel entscheiden, zeugt das von Intelligenz und Weitsicht. Profitieren werden davon heutige Generationen, die dieses neue System entwickeln und bauen können und künftige Generationen, denen nicht nur fossile und nukleare Altlasten überlassen werden, sondern eine intakte und moderne Energieinfrastruktur. Stefan Batzli, Geschäftsführer AEE SUISSE Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz, www.aeesuisse.ch Über die AEE SUISSE Die AEE SUISSE vertritt als Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz die Interessen von 24 Branchenverbänden und deren rund 15 000 Mitgliedern, der Unternehmungen und der Energieanbieter aus den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit und Entscheidungsträger zu informieren, für eine nachhaltige Energiepolitik zu sensibilisieren und sich aktiv an der Gestaltung der wirtschaftlichen und energiepolitischen Rahmenbedingungen auf nationaler und regionaler Ebene zu beteiligen. www.aeesuisse.ch

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