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Erfolg Ausgabe März 2016

Ausgabe 3 / März 2016 / ERFOLG SKV 37 Businessplan: Von der guten Idee zum Geschäftserfolg Ob Start-up, KMU oder Grossunternehmen – eine Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen, bedarf einer strukturierten Planung. Hierfür kommt der Businessplan ins Spiel – ein Planungsinstrument, das überprüft, ob sich eine Idee umsetzen lässt. Er dient aber auch als Entscheidungs- oder Kommunikationsinstrument für potenzielle Investoren und Partner. Einen Businessplan zu erstellen, mag ein Knochenjob sein. Doch die Fleissarbeit zahlt sich aus: einerseits, weil die eigene Geschäftsidee auf Herz und Nieren geprüft wird; andererseits, weil potenzielle Investoren und Partner eine bessere Entscheidungsgrundlage für eine Partizipation in Händen halten. Businessplan erstellen Eine Inhaltsübersicht Ein regulärer Businessplan umfasst 20 bis 30 Seiten, auf denen die Geschäftsidee klar umrissen wird, aber auch die Abnehmer, Mitbewerber, Risikoanalyse sowie Vertriebs- und Finanzpolitik präzise beschrieben werden. Die folgende Auflistung zeigt, welche Elemente ein Businessplan enthält: Management Summary Diese Zusammenfassung bietet dem Leser eine Übersicht darüber, worum es im Businessplan geht. Der Verfasser schreibt das Management Summary jedoch erst, wenn der komplette Businessplan-Inhalt steht, auch wenn es im Dokument zuerst erscheint. Tätigkeit Im ersten Kapitel des Businessplans dreht sich alles um die Geschäftsidee: – Was ist die Idee bzw. das Angebot? – Welche Kundenprobleme löst die Geschäftsidee? – In welcher Branche wird das Produkt oder die Dienstleistung angeboten? – Warum haben andere Anbieter diese Idee noch nicht gehabt? – Welche Rechtsform hat das Unternehmen? – Welche Ziele verfolgt es? – Womit will es sich finanzieren? – Wer sind die Gründer? – Wie sehen deren Kernkompetenzen aus? Abnehmer Das zweite Kapitel enthält Informationen zum Markt und den potenziellen Kunden (Zielgruppen). Fragen nach den Standorten, dem Marktvolumen, Marktanteil sowie dem Nachfrage- potenzial pro Abnehmer sind dabei zentral. Mitbewerber Im dritten Kapitel spielen die Branchenstruktur sowie das Unternehmensumfeld eine wichtige Rolle: – Wer sind die stärksten Mitbewerber, wer die Lieferanten? – Welche Anbieter gibt es, die mit ähnlichen Angeboten (= Substituten) den Markt bedienen? – Welche Risiken oder Marktbarrieren bestehen? Markteintritt Nach dem Analyseteil folgen im vierten Kapitel der konkrete Marktauftritt und die Positionierung des eigenen Unternehmens: – Mit welchem Alleinstellungsmerkmal (= Unique Selling Proposition, USP) grenzt sich das Unternehmen gegenüber der Konkurrenz ab? – Welchen Mehrwert bietet es? – Gibt es mögliche Innovationen? – Welche Vorteile bietet das Unternehmen über das Angebot hinaus (z. B. Kunden- service, Produkt- oder Rückgabegarantie, Gratis-Lieferungen etc.)? – Wie sieht der Marketing-Mix aus (Produkt-, Preis- und Distributionsstrategie, Kommunikation und Werbung)? Organisation Das fünfte Kapitel des Businessplans widmet sich den Aufgaben und Abläufen des Unternehmens: – Wie wird das Unternehmen gesteuert (= Führungsprozesse)? – Wie sehen die Geschäftsprozesse (z. B. Produktion oder Dienstleistungs- erbringung) aus? – Wie sind die Unterstützungsprozesse (z. B. Personal, Beschaffung, Buchhaltung) organisiert? – An welchen Standorten ist das Unternehmen vertreten? – Welche Maschinen, Mobilien und Immobilien sind dafür nötig? SWOT-Analyse und Ausblick Das sechste Kapitel enthält eine SWOT-Analyse (= Strenghts, Weaknesses, Opportunities, Threats: Stärken, Schwächen, Chancen, Gefahren). In dieser Analyse geht es darum, die unternehmenseigenen Stärken und Schwächen zu evaluieren, mit denen man den internen wie externen Gefahren begegnet und die Chancen auf dem Markt bestmöglich nutzt. Neben der SWOT-Analyse sind auch die kurz- (1 bis 2 Jahre), mittel- (2 bis 4 Jahre) und langfristigen Ziele (5 oder mehr Jahre) anzugeben. Mögliche Zieldimen- sionen: Marktanteile, Umsatz- oder Gewinnziele, Kundenzufriedenheit etc. Finanzen Das siebte und letzte Kapitel des Businessplans fasst die Geschäftsidee in Zahlen zusammen: – Welche Umsätze werden erwartet? – Mit welchen Kosten ist zu rechnen? – Wie sieht der Cash-Flow aus? – Braucht es eine Finanzierung: Wenn ja, wie sieht der Kapitalbedarf aus? Möchten Sie eine Firma gründen? Erfahren Sie mehr zu unserer kostenlosen Beratung unter www.moneyhouse.ch KMU-Ratgeber Hilfreiche Infos und Tipps für KMU www.moneyhouse.ch/kmu-ratgeber Moneyhouse AG Lettenstrasse 7, 6343 Rotkreuz Zentrale 041 511 07 00 www.moneyhouse.ch

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