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Erfolg Ausgabe Februar/März 2017

22 Ausgabe 2/3 / Februar / März 2017 / ERFOLG Kunstfehler bei Webseiten, die ein KMU-Chef nicht bemerken kann Thomas Grether Social Media Thomas Grether ist seit 10 Jahren Geschäftsführer und Inhaber der Websitemacher. Die Webagentur erstellt professionelle Webauftritte für KMUs. Der Internet- und Medienprofi hat mit den ehemaligen «Kassensturz»-Machern Urs P. Gasche und Hans Räz zusammengearbeitet und war fünf Jahre Redaktor beim «Beobachter». Im Dschungel des Internets eine seriöse Webagentur zu finden, ist nicht einfach. Pfusch und Abzocke sind im Internet an der Tagesordnung. Worauf also achten bei der Wahl der richtigen Webagentur? Ein Beispiel aus unserem Agenturalltag: Ein Architekt beklagt sich, seine Webseite werde im Internet zuwenig gut gefunden. Wir prüfen kurz den Quellcode und die sogenannten Meta Tags. Das sind kurze aber überaus wichtige Programmierungen, welche die wichtigsten Keywords eines Unternehmens enthalten. Resultat: Sämtliche Einzelseiten der Architekten-Homepage haben die gleichen Meta Tags hinterlegt. Ein Kunstfehler – angezeigt wäre ein individuelles Keywording jeder einzelnen Seite. Der Architekt hat keine Ahnung, in der Offerte war die Suchmaschinen-Optimierung seiner Meinung nach aufgeführt. Günstig heisst selten gut Oberflächlich formulierte Offerten sind verdächtig – was nicht aufgeführt ist, könnte weggelassen oder später im Verlauf des Projekts zusätzlich verrechnet werden. So wird eine vermeintlich günstige Webseite plötzlich teuer. Über Kostenfallen berichtete unlängst der «Kassensturz»: Kleingewerbler wurden von einer Webagentur auf fiese Art mit angeblich günstigen «Premiumpaketen» über den Tisch gezogen. Dabei gilt: Günstig heisst im Internet selten gut. Gut gemachte Webseiten kosten auch etwas. Design und Programmierung sind für sich genommen zwei aufwändige und kostspielige Bereiche, die Professionalität verlangen. Als Auftraggeber sollte man das Potential einer Webseite nicht unterschätzen. Ein zusätzlicher Verkauf am Tag sind 360 Verkäufe mehr im Jahr. Die Welt funktioniert heute 360 Tage digital und «responsive» – also für mobile Geräte optimiert. Potentielle Kunden sitzen mit dem Smartphone im Zug und mit dem I-Pad auf dem Sofa. Nachholbedarf bei KMU Punkto mobilfreundlicher Anpassung haben jedoch zahlreiche KMU-Webseiten noch immer Nachholbedarf. Der Vorteil eines sich der Bildschirmgrösse anpassenden Layouts ist, dass Nutzer auf allen Geräten die gleichen Inhalte und das gleiche Design präsentiert bekommen – gut lesbar. Seit dem 21. April 2015 bevorzugt Google solche mobil optimierte Webseiten. In seinem Algorithmus hat die Suchmaschine das Signal «mobilfreundlich» (mobile friendliness) aufgenommen, so dass nicht optimierte Seiten seither im Ranking abgewertet werden. Haben Sie eine One-Pager-Webseite? Gut beraten ist deshalb jenes Unternehmen, das vorgängig mit der Webagentur die Ziele absteckt und die Machart der neuen Webseite definiert. Und vorsichtig die alte mit der neuen Webseite ablöst. Dabei vorschnell auf einen neuen Trend aufzuspringen, muss nicht zwingend Vorteile bringen. Dies zeigen beispielhaft die sogenannten One-Pager-Webseiten. Sie kamen vor rund zwei Jahren in Mode. Es handelt sich um Homepages, die keine einzelnen Seiten mehr haben – die Inhalte sind alle auf einer einzigen Seite untereinander aufgebaut: Man scrollt (ewig) weit runter. Das schaut vom Design her zwar ganz gut aus, und Webagen- turen verkaufen diese neue Art von Webseiten viel und gern. Nachteile der One-Pager-Seiten Aber der klassische One-Pager weist einen gewichtigen Nachteil auf: Er lässt sich nur schwer wirksam für Google programmieren. In unserem Agenturalltag gab es gleich mehrere Anfragen von Firmen, die auf einen One-Pager umgestiegen waren und ihre Webseite im Netz nicht mehr fanden. Schnell zeigte sich: Beim Neuprojekt wurde schlicht das Keywording vergessen. Die vorherige Webseite hatte vielleicht 20 Einzelseiten – jede stand für ein Thema und ein Keyword und generierte Besucher. Danach hatte die Webseite plötzlich nur noch eine Seite, das Ranking bei Google war weg. Im schlechtesten Fall merkt die KMU-Geschäftsführung dies nicht einmal. Google-Ranking erhalten! Dabei ist klar: Die Pflicht jeder Webagentur ist bei einem Neuprojekt der Erhalt des bestehenden Rankings. Um Fehler zu vermeiden, sollte die Offerte einer Webagentur möglichst präzise formulieren, welche Arbeiten wie ausgeführt werden. Angefangen bei der Vorbesprechung des Projekts bis hin zu Designentwürfen und zur Programmierung. Ein wichtiger Punkt ist die Suchmaschinen-Optimierung (SEO). Oft ist sie als Schlagwort in der Offerte erwähnt. Aber: Wie wird sie genau durchgeführt, oder besser: Wird die Keyword-Optimierung überhaupt durchgeführt? DIE WEBSITEMACHER Räffelstrasse 26, 8045 Zürich Telefon 044 520 30 70, Telefax 044 520 30 71 grether@websitemacher.net www.websitemacher.net Die Anpassung auf mobile Geräte bringt seit April 2015 Vorteile im Google-Ranking.

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