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Erfolg Ausgabe Februar/März 2017

28 4. Quartalssitzung des Euro Think Tanks Dr. Christoph Oesch Leiter Sektion Steuern des Schweizerischen KMU Verbands, Steuer- und Unternehmensberater, Zug In der vierten Quartalssitzung sahen sich die Teilnehmer als erstes einen Video von Professor Flassbeck zur Europroblematik an. Er kommt in seinem Video, der im Google unter www.flassbeck.de angesehen werden kann, zum Schluss, dass sich Deutschland und Oesterreich nicht an die in den Maastrechterverträgen vereinbarte jährliche Inflation von 2 % gehalten haben und die anderen Euroländer auch deshalb jährlich immer teurer wurden. Durch die Einheitswährung Euro konnten z. B. Italien und Frankreich ihre frühere heimischen Währungen Lire und Francs nicht mehr abwerten um international wieder konkurrenzfähig zu werden. Deutschland erzielt als Exportweltmeister daher erhebliche Exportüberschüsse und hat seine Arbeitslosigkeit exportiert. Es hat zurzeit auch keine weitere Staatsverschuldung mehr. Wo aber jemand Überschüsse erzielt, erzielt der andere Defizite. Der eine erzielt Guthaben, der andere macht Schulden. Baut der eine Guthaben auf, die nicht mehr zurückbezahlt werden können (Griechenland, Zypern, Italien etc.), so sind die Anlagen des Gläubigers Anzeigen Steuern in ihrer Bonität stark gefährdet. Wenn Deutschland der EZB (Europäischen Zentralbank) Kredite gewährt und diese damit wertlose Staatsanleihen kauft, so läuft Deutschland mittelfristig Gefahr diese Gelder zu verlieren. Dies bezahlt letztlich der deutsche Steuerzahler. Damit gehen auch Gelder verloren mit welchen in späteren Jahren deutsche Pensionen ausbezahlt werden sollten. Dies schwächt logischerweise den deutschen Privatkonsum und wird z. B. auch auf diesem Wege auch die Schweiz mitbetreffen. Im Anschluss behandelte Roman Fiedler, Ernst & Young AG, Zürich die Besteuerung in Japan und China und in den südostasiatischen Staaten (ASEAN Region) Thailand, Indonesien, Philippinen etc. Am interessantesten ist Singapoore und die Bearbeitung des südostasiatischen Raumes via Singapoore. Zu Beginn der Auslandstätigkeit lohnt es sich sehr oft mit einer Betriebsstätte (Zweigbetrieb, Zweigniederlassung) des schweizerischen Unternehmens zu beginnen, um diese dann nachträglich in ein rechtlich selbständiges Unternehmen umzuwandeln. So ist sichergestellt, dass die Anlaufverluste mit dem schweizerischen Stammhaus jährlich verrechnet werden können. Um die Assimilation und den betriebswirtschaftlichen Erfolg zu verbessern kann sich aber auch die rechtlich selbständige Ltd. etc. von Beginn weg als lohnend erweisen. Steuerrechtlich spricht man hier von einer Tochtergesellschaft des schweizerischen Unternehmens. Devisentransfer- und Dividendentransferbestimmungen, welche in einzelnen Ländern sehr restriktiv sind können hingegen wieder für einen Zweigbetrieb oder eine Zweigniederlassung sprechen. Die Dissertation des Leiters Ausgabe 2/3 / Februar / März 2017 / ERFOLG des Euro Think Tanks Dr. C. Oesch «Betriebsstätte und Tochtergesellschaft im schweizerischen Steuerrecht – Wahl der Unternehmensform schweizerischer Gliedbetriebe» befasst sich mit diesem Thema im einzelnen. Jelena Larsen, ursprünglich von der Ukraine, welche heute in der Schweiz lebt, erzählte uns über die Geschäftsmöglichkeiten mit der Ukraine. Für die Ukrainebesucher braucht es kein Visum mehr, dies im Gegensatz zum Besucher Russlands. Die Quartalssitzung Ende März 2017 befasst sich mit der Aufgabe des heimlichen Mindestkurses von 1.08 durch die Schweizerische Nationalbank, die z.B. Ende 2017 mögliche Parität von 1:1, unverantwortlich hohen Kursprognosen von 1.16, den Einfluss der Spekulation und der Wahl in den USA sowie die leider auch weiterhin zu erwartende Kurserosion des Euros. Die KMU’s tun gut damit rechtzeitig die richtigen Massnahmen zu ergreifen. Die schweizerische Volkswirtschaft wird dank Innovation und der Premiumstrategien ihrer Unternehmen auch diese Krise meistern, aber mit schmerzhaften Folgen primär für die Steuereinnahmen des Staates. Literatur: Thomas Jordan, Droht dieses Jahr ein neuer Währungsschock? Oesch, Binggeli, Strategien, mittel- und kurzfristige Massnahmen schweizerischer KMU’s im euroerosionsgeprägten Wirtschaftsumfeld, 2016 DIE 14 S-KONZEPT AG Dr. Christoph Oesch, 6301 Zug Telefon 041 720 00 85, Telefax 041 720 00 86 c.oesch@tic.ch www.managementbymedia.ch Flexibilität ist die ganze Miete. Mit Volvo Car Rent, unserer Mobilitätslösung in Kooperation mit Hertz, sind Sie nun noch flexibler unterwegs: Statt zu leasen oder zu kaufen, mieten Sie sich einfach ein oder auch mehrere Volvo Modelle nach Wahl – vollkommen unkompliziert. WEITERE INFORMATIONEN UNTER VOLVOCARRENT.CH MADE BY SWEDEN 51483_Hertz_Inserate_VolvoCarRent_208x70.indd 1 08.02.17 17:11

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