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Erfolg Ausgabe Januar/Februar 2016

Ausgabe 1/2 / Januar / Februar 2016 / ERFOLG VR Mandate 45 Welchen Mehrwert bringt der Verwaltungsrat? Wer eine Aktiengesellschaft gründet, muss zwingend einen Verwaltungsrat (VR) stellen. Was dieser im Unternehmen zu tun und zu lassen hat, ist im Obligationenrecht vorgeschrieben. Doch wie setzt sich der ideale Verwaltungsrat zusammen und welchen Mehrwert bringt er dem Unternehmen? Der Verwaltungsrat ist die Oberleitung der Gesellschaft, legt die Organisation ebendieser fest und ist verantwortlich für die Ausgestaltung des Rechnungswesens, der Finanzkontrolle und der Finanzplanung – eine Auswahl der Aufgaben, für die ein Verwaltungsrat gemäss dem Obligationenrecht zuständig ist. Das alles hört sich sehr nach Kontrolle an, und womöglich haben viele Unternehmer Angst davor, vom Verwaltungsrat in ein Korsett gezwängt zu werden, das die Realisierung der eigenen Vision nicht mehr erlaubt. Das muss nicht sein. Schliesslich kann man sich den Verwaltungsrat selber zusammenstellen. Von den Erfahrungen profitieren Keine Frage – der Verwaltungsrat ist und bleibt ein Pflichtorgan. Als Unternehmer wissen Sie aber bestimmt, wie man aus der Not eine Tugend macht. Erika Hillers-Breu, die Verwaltungsratspräsidentin der TRANSLATION-PROBST AG, sieht die Vorteile in der Effizienzsteigerung: «Ein Verwaltungsrat verfügt über einen grossen Rucksack an Erfahrungen, dank derer die Effizienz und Effektivität des Unternehmens gesteigert wird.» Zudem nimmt der Verwaltungsrat eine objektive Position ein, wirft von aussen einen Blick auf das Unternehmen und behält die Langzeit-Entwicklung im Auge. Dadurch können mögliche Chancen früh entdeckt und Gefahren bereits im Keim erstickt werden. Zu guter Letzt kann ein Unternehmen natürlich auch das Netzwerk des Verwaltungsrates für sich nutzen. Verantwortung teilen Doch als Geschäftsleiter profitieren Sie nicht nur vom Wissen und der Erfahrung des Verwaltungsrates. Unternehmertum hat leider auch Schattenseiten. Oftmals müssen schwierige Entscheide getroffen werden. Auch solche, die für die Mitarbeitenden schwerwiegende Folgen haben können. In solchen Situationen ist der Verwaltungsrat nicht nur Berater, sondern mitverantwortlich für die Entscheide und trägt diese mit. Als Inhaber im Verwaltungsrat sitzen Als Firmeninhaber werden einem keine Entscheidungskompetenzen weggenommen, wenn man eine AG gründet. Schliesslich kann man selber einen Sitz im Verwaltungsrat einnehmen, was bei KMUs üblich ist. Wichtig dabei ist, dass man die operative und strategische Sicht klar voneinander trennen kann. Gelingt dies, wird der Kommunikationsfluss optimiert, und Entscheide können schneller und verbindlicher gefällt werden. Roman Probst, der CEO der TRANSLA- TION-PROBST AG, sitzt selber im Verwaltungsrat seines Unternehmens. Er hat bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht, da es zu seinen Stärken gehört, Entscheide des Verwaltungsrates umzusetzen. Er kann sich jedoch auch vorstellen, dass es negative Situationen geben kann: «Es kann zu Kompetenzstreitigkeiten kommen, oder man verliert als Inhaber den objektiven Blick auf das Unternehmen, weil man zu nah dran ist.» Eine weitere Gefahr besteht darin, dass man Defizite des Inhabers nicht offen diskutieren kann. Unter dem Strich kann man sagen, dass der Verwaltungsrat ein sehr sinnvolles Instrument ist, wenn er richtig zusammengestellt und eingesetzt wird. Denn sobald man Mitarbeitende einstellt, ist man als Unternehmer nicht mehr nur für sich selber verantwortlich, sondern auch dafür, dass die Angestellten am Ende des Monats ihren Lohn auf dem Konto haben. Mit der Erfahrung und Unterstützung eines Verwaltungsrates wird das Risiko, dies nicht mehr leisten zu können, im Zaum gehalten und das Unternehmen auf Erfolgskurs gebracht. Roman Probst ist Gründer und Verwaltungsratsmitglied der TRANSLATION-PROBST AG. Seit der Gründung des Unternehmens errang Roman Probst neben zahlreichen Auszeichnungen wie Jungunternehmer des Jahres (2006), KTI-Label des Schweizer Bundes (2012) und Spitzenplatz Goldene Feder (2014) vor allem eins: jährliche Wachstumsraten in zweistelliger Höhe. Roman Probst ist Unternehmer aus Leidenschaft und teilt sein Wissen häufig und gerne. Zum Beispiel als Speaker und Dozent, etwa an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Rahmen von Bachelor-, Master- oder Weiterbildungslehrgängen wie auch im nationalen CTI Entrepreneurship Programm. Kontakt und Unternehmensprofil: VRMandat.com ist die erste online-Vermittlungsplattform für Verwaltungs-, Stiftungs- und Beiräte in der Schweiz. Die Plattform entstand aus der Master-Thesis «Optimale VR-Komposition in Schweizer KMU» und leistet mit ihrem Geschäftsmodell bei KMU, Startups und Stiftungen einen wesentlichen Beitrag zur optimalen Besetzung des strategischen Boards: Einen einfachen und diskreten Zugang zu unserer grossen Spezialisten-Datenbank in der einfach nach gewünschten Kriterien gefiltert werden kann. Wir setzen uns für eine diverse Zusammenstellung nach Kompetenzen, Meinungsvielfalt und Unabhängigkeit der Aufsichtsorgane von KMU und Stiftungen ein und möchten vor allem kleineren Unternehmen, einen kostenschonenden Zugang zu kompetenten strategischen Mitgliedern (m/w) bieten. V MANDAT Corporate Governance R VRMandat.com Seestrasse 10, 8708 Männedorf luethi@vrmandat.com www.vrmandat.com www.twitter.com/vrmandat

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